DVGW
     DVGW-RegelwerkNews Nr. 14/09
 
 
 

Regelwerknews Gas

Neuerscheinungen


G 263 "Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit metallener Werkstoffe durch Brenngase und wässrige Kondensate"
Ausgabe 11/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt G 263 (A): "Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit metallener Werkstoffe durch Brenngase und wässrige Kondensate" wurde im Technischen Komitee "Innenkorrosion" redaktionell überarbeitet und auf Aktualität der normativen Verweise überprüft. Dieses Arbeitsblatt ersetzt das DVGW-Arbeitsblatt G 263 Ausgabe Dezember 1996. Konzeptionell hat sich am Inhalt des Arbeitblattes jedoch nichts Wesentliches geändert. Bezüglich der Verwendung von schwefelfreiem Odoriermittel ist in dieser Ausgabe nun entsprechend ein Hinweis enthalten. Ansonsten ist für die Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit metallener Werkstoffe durch wässrige Korrosionsmedien bei innerer oder äußerer Belastung das Arbeitsblatt weiterhin anzuwenden. Vorwiegend wird die Korrosion durch wässrige Kondensate behandelt, die zeitweise oder ständig einwirken können. Es wird aber auch die Frage einer möglichen Korrosivität trockener Brenngase angesprochen. Die in diesem Arbeitsblatt behandelten Werkstoffe umfassen nur unlegierte und hochlegierte Eisenwerkstoffe und Kupferwerkstoffe. Andere Werkstoffe werden nicht behandelt.
 

G 491 Entwurf "Gas-Druckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar; Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb"
Ausgabe 09/09, EUR 41,76 für DVGW-Mitglieder, EUR 55,68 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt G 491 gilt für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und den Betrieb von Gas-Druckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar in Gastransport- und Verteilungssystemen, sowie für Anlagen zur Versorgung des Gewerbes und der Industrie mit Prozessgas. Diese Anlagen werden mit Gasen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 mit Ausnahme von Flüssiggas (3. Gasfamilie) betrieben. Es ist eine detailliertere technische Regel im Sinne des Anwendungsbereichs von DIN EN 12186.

 
Diese Technische Regel gilt auch für nachgeschaltete Gas-Druckregelanlagen von Flüssiggas-Luft-Mischanlagen zur Regelung der gasförmigen Phase. Sie gilt auch für die Gas-Druckregelung zur Versorgung von betriebsnotwendigen Heizanlagen als Teil der Gesamtanlage.
 
Für Gas-Druckregelanlagen mit Eingangsdrücken von mehr als 100 bar ist diese Technische Regel sinngemäß anzuwenden.
 
Wenn die Eingangsleitung der Anlage eine Anschlussleitung ist und der Eingangsdruck nicht höher als 5 bar und der Auslegungsdurchfluss nicht größer als 200 m3/h im Normzustand sind, gilt das DVGW-Arbeitsblatt G 459-2.
 
Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Überarbeitung G 491" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" überarbeitet. Bei der Novellierung der vorliegenden Auflage fanden die wesentlichen, insbesondere sicherheitstechnischen und elektrotechnischen Neuerungen, neue gesetzliche Regelungen und aktuelle Normen und Technische Regeln Beachtung. Weiterhin haben nachhaltige Änderungen in europäischen Normen und die Veröffentlichung der Technischen Regeln für Betriebssicherheit diese grundsätzliche Überarbeitung erforderlich gemacht.
 
Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt G 491:2004-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
  • Redaktionelle und normative Anpassung des Arbeitsblattes;
  • Einarbeitung von technischen und rechtlichen Neuerungen;
  • Anpassung und Aktualisierungen zum Explosionsschutz;
  • Aufnahme differenziell druckfester Bauteile und Ausschluss von Sicherheitseinrichtungen der DIN EN 14382 Klasse B;
  • Erweiterte Möglichkeiten der Festlegung von Druckfestigkeitsgrenzen in Anlagen.

Einspruchsfrist: 28.02.2010
 

G 621 "Gasinstallationen in Laborräumen und naturwissenschaftlichen Unterrichtsräumen - Planung, Erstellung, Änderung, Instandhaltung und Betrieb"
Ausgabe 11/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde im Technischen Komitee "Gasinstallation" durch den Projektkreis PK 2.3.11 "Überarbeitung G 621" unter Einbeziehung von Herstellern von Laborarmaturen, der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und dem Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) erarbeitet.

 
Das Arbeitsblatt gilt für die Planung, Erstellung, Änderung, Instandhaltung und den Betrieb von Gasinstallationen bis 100 mbar in Unterrichtsräumen und Laborräumen. Neben den erforderlichen Anforderungen für die regelwerkskonforme Ausführung der Gasinstallationen in Laboratorien und naturwissenschaftlichen Unterrichtsräumen durch die Installationsunternehmen werden den Betreibern der Anlagen Hinweise und Betriebsanweisungen für die ordnungsgemäße Vorgehensweise und Handhabung beim Betrieb von Laboratoriumsapparaturen oder Laborbrennern mit Gas gegeben.
 
Die Fortschreibung wurde vor Allem durch die Ablösung von DIN 3537-3 durch DIN 12918-2 "Laboreinrichtungen - Laborarmaturen - Teil 2: Entnahmestellen für Brenngase" und die aktuelle Änderung des DVGW-Arbeitsblattes G 600 (DVGW-TRGI) erforderlich. Weiterhin wurde das Arbeitsblatt an die aktuellen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Regeln angepasst sowie die Anforderungen der Unfallversicherungen berücksichtigt. Kommen z. B. Laborarmaturen nach DIN 12918-2 mit Schnellkupplungen zum Einsatz, müssen diese bei Neuinstallationen in Unterrichtsräumen mit Schließkörper ausgerüstet sein. 
 

G 648 "Anforderungen an DVGW-TRGI-Sachverständige"
Ausgabe 11/09, EUR 15,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,09 für Nicht-Mitglieder

Mit der DVGW-Prüfgrundlage VP 633 hat der DVGW im Jahre 2000 die Voraussetzungen für die Anerkennung und Zertifizierung von Fachkräften als TRGI-Sachverständige geschaffen. Auf Grund der positiven Erfahrungen, die im Rahmen der Tätigkeiten der TRGI-Sachverständigen gesammelt wurden, hat das TK "Gasinstallation" beschlossen, die bisherige Prüfgrundlage in ein Arbeitsblatt zu überführen.

 
Die Beurteilung von Gasinstallationen im Kundenbereich wird in der Regel im Auftrag des Netzbetreibers ausgeführt, der nach NDAV ein jederzeitiges Prüfrecht der Installationen hat, obwohl der Betreiber der Gasinstallation für diesen Teil der Anlage allein verantwortlich ist. Dieses Prüfrecht wird durch eigene Kräfte durchgeführt oder kann z. B. auch auf externe Sachverständige übertragen werden. Hierzu liefert das DVGW-Arbeitsblatt G 648 unter Anderem Rahmenvorgaben zur Sicherstellung eines entsprechenden Qualitätsstandards der TRGI-Sachverständigen. Die Rahmenvorgaben dieses Arbeitsblattes lassen die Organisationshoheit des Netzbetreibers unangetastet.
 
Die Aufgaben und Tätigkeiten eines DVGW-TRGI-Sachverständigen umfassen z. B. Beurteilung und Prüfung auf: 
  • Übereinstimmung zwischen Anmeldedaten und Ausführung der Gasinstallation,
    Korrosionsschutz,
  • Leitungsführung und Befestigung, Werkstoffauswahl, Verbindungstechniken,
  • Dichtheit der Gasinstallation,
  • Gasgeräteaufstellung,
  • Abgasabführung und Verbrennungsluftzuführung,
  • Dokumentation der Prüfergebnisse.

Die Zertifizierung der DVGW-TRGI-Sachverständigen erfolgt durch die DVGW Cert GmbH. Im Rahmen dieser Zertifizierung werden u. a. die personellen und beruflichen Voraussetzungen formal geprüft und in einem nachfolgenden Prüfungstermin die theoretischen und praktischen TRGI-Kenntnisse als auch entsprechendes Hintergrundwissen fachlich hinterfragt und geprüft. Nach erfolgter positiver fachlicher Bewertung erteilt die DVGW Cert GmbH das Zertifikat, das zum Führen des Titels "DVGW-TRGI-Sachverständiger" berechtigt. 
 

DER DVGW INFORMIERT


Neue Berufsbildungsprogramme erschienen
 
Planen Sie jetzt Ihre Weiterbildung 2010! Die neuen DVGW-Veranstaltungsprogramme sind da:
- Veranstaltungsprogramm 2010: Bildung und Qualifikation im Energie- und Wasserfach
- Aus- und Fortbildung von Meistern: Qualifizierung mit System 2010/11
- DVGW-Akademie: Qualifizierung mit System 2010/11

DIN-Normen


DIN 3535-6 "Dichtungen für die Gasversorgung - Teil 6: Flachdichtungswerkstoffe auf Basis synthetischer Fasern, Graphit oder Polytetrafluorethylen (PTFE) für Gasarmaturen, Gasgeräte und Gasleitungen"
Entwurf September 2009, Preisgruppe 9

Einsprüche bis 14. Dezember 2009 an nagas(at)din.de
 

DIN EN 13611/A1 Entwurf "Sicherheits-, Regel- und Steuereinrichtungen für Gasbrenner und Gasgeräte - Allgemeine Anforderungen"
Entwurf Oktober 2009, Preisgruppe 15, Deutsche Fassung EN 13611:2007/prA1:2009

Einsprüche bis 19. Dezember 2009 an nhrs(at)din.de
 

DIN EN 30-1-1 "Haushalt-Kochgeräte für gasförmige Brennstoffe - Teil 1-1: Sicherheit - Allgemeines"
Ausgabe Oktober 2009, Preisgruppe 35, Deutsche Fassung EN 30-1-1:2008
 

DIN EN 203-1 "Großküchengeräte für gasförmige Brennstoffe - Teil 1: Allgemeine Sicherheitsanforderungen"
Ausgabe November 2009, Preisgruppe 27, Deutsche Fassung EN 203-1:2005+A1:2008
 

DIN EN 525 "Gasbefeuerte Warmlufterzeuger ohne Wärmetauscher mit erzwungener Konvektion zum Beheizen von Räumen für den nicht-häuslichen Gebrauch mit einer Nennwärmebelastung nicht über 300 kW"
Ausgabe November 2009, Preisgruppe 28, Deutsche Fassung EN 525:2009

Es ist beabsichtigt, Norm-Entwürfe in das DVGW-Regelwerk "Gas" aufzunehmen. Die Normen sind Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Gas".
 

Regelwerknews Gas/Wasser

Neuerscheinungen

DER DVGW INFORMIERT


Festschrift zu 150 Jahre DVGW
 
Sichern Sie sich Ihr persönliches Exemplar!
 
Falls Sie (oder Ihr Unternehmen) Mitglied im DVGW sind und nicht in Leipzig dabei sein konnten, können auch Sie sich ab sofort Ihr persönliches Exemplar sichern:
 
Informationen zur Festschrift mit Bestellmöglichkeit


GW 116 "Homogenisierungs- und Transformationsverfahren in der Netzdokumentation"
Ausgabe 10/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder

Auf Grund unterschiedlicher Entwicklungen ist der Bedarf für einen umfassenden Datenaustausch in der digitalen Netzdokumentation deutlich gestiegen. Der klassische Fall ist die Zusammenführung spartenspezifischer digitaler Netzdokumentationen in unterschiedlichen GIS-Systemen innerhalb eines Unternehmens, wobei auch der Zusammenschluss von Unternehmen Auslöser hierfür sein kann. Mit dem Wunsch nach einem einheitlichen GIS-Standard ist ein nicht unerheblicher Aufwand verbunden, denn letztendlich geht es darum, digitale Netzdaten in einem System ohne Qualitätsverlust zu harmonisieren. Eine weitere Ursache für eine Homogenisierung und Transformation der digitalen Netzdaten ist die Umstellung des amtlichen Bezugssystems Gauß-Krüger auf ETRS 89 im Rahmen der Einführung von ALKIS. Die Vermessungsverwaltungen nutzen die Gelegenheit, ihre eigenen Datenbestände zu überprüfen, was gelegentlich zu Veränderung der Basisdaten führt. Tauscht der Versorger seine Geobasis durch die neuen "besseren" ALKIS-Daten aus, ergibt sich daraus gegebenenfalls ein Harmonisierungsbedarf im digitalen Netzbestand.

 
In der GW 116 sind die hierfür erforderlichen Voraussetzungen und Vorgehensweisen bei der Anwendung von Homogenisierungs- und Transformationsverfahren in der digitalen Netzdokumentation beschrieben. An Hand praktischer Beispiele werden die unterschiedlichen Szenarien in Versorgungsunternehmen erläutert und der dafür erforderliche Aufwand abgeschätzt. Die zur IT-technischen Umsetzung erforderlichen Software-Applikationen sind am Markt verfügbar und in der Praxis ausreichend erprobt, sodass die Versorgungsunternehmen unter Berücksichtigung der in der GW 116 aufgeführten Sachverhalte gelassen den Entwicklungen begegnen können.
 

DER DVGW INFORMIERT


Jubiläumskongress 150 Jahre DVGW - Programmhöhepunkte als Videos
Video der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Hans Mehlhorn
Das Video vom Festvortrag von Klaus Töpfer sowie die Podiumsdiskussion mit Ulrich Wickert steht exklusiv den Teilnehmern des Jubiläumskongresses im Vortragsarchiv zur Verfügung

Regelwerknews Wasser

Neuerscheinungen


W 221-1 Entwurf "Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen - Teil 1: Grundsätze und Planungsgrundlagen"
Ausgabe 10/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Entsorgung" im Technischen Komitee "Wasseraufbereitungsverfahren" überarbeitet. Es dient mit als Grundlage für eine standortbezogene ganzheitliche Betrachtung der in den Wasseraufbereitungsanlagen anfallenden Rückstände und Nebenprodukte, die hinsichtlich ihrer Menge und Zusammensetzung variieren können. Auf dieser Grundlage, sowie unter Berücksichtigung regional unterschiedlicher Randbedingungen sollen nachhaltige Lösungsansätze aufgezeigt und Hinweise zu Weiterentwicklungen gegeben werden.

 
Die Bedeutung der Rückstandsproblematik nimmt, bedingt durch sich verschärfende rechtliche Rahmenbedingungen und steigenden Kostendruck, stetig zu.
 
Dieses Arbeitsblatt gilt für die Vermeidung, Verwertung, Behandlung und Beseitigung von Stoffen, die als Rückstände bei der Wasseraufbereitung im Bereich der Trinkwasserversorgung anfallen sowie für die Vermarktung von Nebenprodukten der Wasseraufbereitung. Es kann sinngemäß auch auf gleichartige Rückstände aus der Aufbereitung von Wasser zu Betriebswasser angewendet werden.
 
Es werden die wesentlichen Begriffe definiert und die Grundsätze für eine rückstandsarme Wasseraufbereitung und einen umweltschonenden Umgang mit den unvermeidbar anfallenden Rückständen dargelegt. Das Arbeitsblatt enthält ferner Grundregeln für die Konzipierung entsprechender Maßnahmen.
 
 
Einspruchsfrist: 31.12.2009
 

W 235-1 "Zentrale Enthärtung von Wasser in der Trinkwasserversorgung - Teil 1: Grundsätze und Verfahren"
Ausgabe 10/09, EUR 26,06 für DVGW-Mitglieder, EUR 34,74 für Nicht-Mitglieder

Bezüglich der Härte von Trinkwasser enthält die Trinkwasserverordnung keine Anforderung. Mit hohen Härtegraden sind jedoch einige technische Nachteile verbunden. Beispielsweise verursachen sie störende Kalkablagerungen in Warmwasserbereitern und einen erhöhten Verbrauch an zum Teil schwer abbaubaren Wasch- und Reinigungsmitteln sowie an Regeneriersalzen. Das vorliegende Arbeitsblatt leistet Hilfestellung bei der Bewertung der Zweckmäßigkeit einer zentralen Enthärtung und nennt Kriterien für die Verfahrenswahl.

 
Das Arbeitsblatt gilt für die zentrale Aufbereitung von Wasser mit dem Ziel, die Härte im Trinkwasser zu vermindern. Besonderheiten der Trinkwasserenthärtung für industrielle Sonderanwendungen sowie dezentrale Enthärtungsanlagen für den Verbraucher sind nicht Gegenstand des Arbeitsblattes. Es gibt grundsätzliche Hinweise zur Planung und zum Betrieb von Enthärtungsanlagen und der Festlegung des Aufbereitungsziels. Es werden die wesentlichen Begriffe der zentralen Enthärtung erläutert und Angaben zur Bestimmung wichtiger Parameter für die Beurteilung einer zentralen Enthärtung gemacht. Betrachtet werden die Fällungsverfahren (Schnell- und Langsamentcarbonisierung), Ionenaustauschverfahren und Membranverfahren (Umkehrosmose, Nanofiltration). Teil 2 des Arbeitsblattes wird die Fällungsenthärtung näher behandeln, Teil 3 die Enthärtung mittels Ionenaustausch. Die Arbeitsblätter werden derzeit vom DVGW Projektkreis "zentrale Enthärtung" erarbeitet.
 

W 542 "Mehrschichtverbundrohre in der Trinkwasser-Installation - Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 08/09, EUR 33,67 für DVGW-Mitglieder, EUR 44,89 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt W 542 wurde erarbeitet, um für Mehrschichtverbundrohre Qualitätsanforderungen aufzuzeigen. Die Grundnorm DIN 16836 "Mehrschichtverbundrohre - Polyolefin-Aluminium-Verbundrohre - Allgemeine Anforderungen und Prüfungen" beschreibt die Basisanforderungen und -prüfverfahren für solche Rohre. In diesem Arbeitsblatt sind weitergehende Anforderungen und Prüfverfahren für den Fall bestimmter Produktmodifikationen festgelegt. Dieses Arbeitsblatt ist die Basis der Konformitätsbewertung zur Erlangung des DVGW-Zertifizierungszeichens. Die Übergangsfrist für die Anforderung der thermischen Stabilität an die Außenschicht und den Haftvermittler endet am 31. Dezember 2013.

 
Gegenüber dem DVGW-Arbeitsblatt W 542:1997-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Der Festigkeitsnachweis für Mehrschichtverbundrohre und die Anforderungen an die hygienische Unbedenklichkeit und den Haftvermittler wurden detaillierter beschrieben. Das Variantenverfahren für die Prüfung und Zertifizierung von Mehrschichtverbundrohren bei Modifikation zertifizierter Konstruktionen und die Prüfmethode "Spiraltest" für Nennweiten kleiner/gleich DN 32 wurde eingeführt. Viele Mehrschichtverbundrohrhersteller modifizieren nach erfolgter Zertifizierung die Mehrschichtverbundrohrkonstruktion. Dies würde eine neue komplette Baumusterprüfung bedeuten. Bestimmte konstruktive Veränderungen haben jedoch keinen oder nur geringen Einfluss auf das grundlegende Eigenschaftsbild eines Mehrschichtverbundrohres. In diesen Sonderfällen ist es ausreichend, mit Hilfe eines eingeschränkten Prüfprogramms die Konformität der modifizierten Konstruktion mit der ursprünglich erstgeprüften Konstruktion zu bewerten.
 
Dieses verkürzte Verfahren, nachfolgend "Variantenverfahren" genannt, dient nicht der Ermittlung eines spezifischen Eigenschaftsbildes einer Neukonstruktion. Das Verfahren bestätigt lediglich die Konformität einer modifizierten Konstruktion mit einer bereits vollständig erstgeprüften Mehrschichtverbundrohrkonstruktion.
 
Das Variantenverfahren ist ausschließlich für die Bewertung von Mehrschichtverbundrohren anwendbar. Da Mehrschichtverbundrohre nur in Kombination mit systemgebundenen Verbindern verwendbar sind, müssen gegebenenfalls auch für diese Kombination(en), je nach Umfang der Änderungen an den Mehrschichtverbundrohren, Systemprüfungen nach DVGW W 534 (A) durchgeführt werden.
 
Das Arbeitsblatt gilt für Mehrschichtverbundrohre in der Trinkwasser-Installation entsprechend dem Anwendungsbereich der DIN 1988 "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)" bzw. DIN EN 806.
 

W 630 Entwurf "Elektrische Antriebe in Wasserversorgungsanlagen"
Ausgabe 10/09, EUR 23,39 für DVGW-Mitglieder, EUR 31,19 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt W 630 gilt für alle Arten von elektrischen Antrieben für die verschiedenen in Wasserversorgungsanlagen vorkommenden Arbeitsmaschinen und Stelleinrichtungen. Dabei wird ausführlich auf Antriebe für Kreiselpumpen eingegangen. Jedoch werden ebenfalls Antriebe für Armaturen und sonstige maschinelle Einrichtungen in Wasserversorgungsanlagen thematisiert. Elektrische Antriebe im Sinne dieses Arbeitsblattes sind die Elektromotoren und die ihnen direkt zugeordneten Komponenten (Anlasser, Frequenzumrichter, Softstarter, Stern-Dreieck). Es soll zukünftig die Merkblattausgabe vom Oktober 1996 ersetzen.

 
Die weitaus überwiegende Anzahl aller Arbeitsmaschinen, wie z. B. Pumpen, Verdichter, Gebläse und Hebezeuge, aber auch Stelleinrichtungen für Armaturen, werden durch Elektromotoren angetrieben. Häufig ist es die Aufgabe des Planers, aus der Vielzahl der angebotenen elektrischen Antriebe einen geeigneten Motor auszuwählen. Dazu benötigt er Kenntnisse über die Eigenschaften und Besonderheiten der anwendbaren Motoren, damit Motor und anzutreibende Arbeitsmaschine einwandfrei zusammenwirken.
 
Das Arbeitsblatt soll dem Anwender in Wasserversorgungsunternehmen bei der Planung von elektrischen Antrieben in Wasserversorgungsanlagen, insbesondere bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall vorzusehenden Einrichtungen, behilflich sein und ihm die Erstellung von Ausschreibungen hierfür erleichtern. Darüber hinaus ist auf die Einhaltung der zur Zeit der Planung geltenden DIN- und VDE-Normen zu achten. Dementsprechend sind für Planung, Errichtung und Betrieb elektrotechnischer Anlagen qualifizierte Fachkräfte einzusetzen.
 
Das Arbeitsblatt W 630 wurde vom DVGW-Projektkreis "Technischer Betrieb von Wasserversorgungsanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet.
 
Einspruchsfrist: 15.02.2010
 

Alle Preise sind Netto-Preise. Sie können die Regelwerke über ein Formular auf der DVGW-Homepage bestellen oder per Mail an: info(at)wvgw.de.
 
Mit freundlichen Grüßen
DVGW-Hauptgeschäftsführung
 
http://www.dvgw.de



 
 
Impressum  |  Kontakt  |  © DVGW e.V 2009