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Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen |
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GW 116 "Homogenisierungs- und Transformationsverfahren in der Netzdokumentation" Ausgabe 10/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder Auf Grund unterschiedlicher Entwicklungen ist der Bedarf für einen umfassenden Datenaustausch in der digitalen Netzdokumentation deutlich gestiegen. Der klassische Fall ist die Zusammenführung spartenspezifischer digitaler Netzdokumentationen in unterschiedlichen GIS-Systemen innerhalb eines Unternehmens, wobei auch der Zusammenschluss von Unternehmen Auslöser hierfür sein kann. Mit dem Wunsch nach einem einheitlichen GIS-Standard ist ein nicht unerheblicher Aufwand verbunden, denn letztendlich geht es darum, digitale Netzdaten in einem System ohne Qualitätsverlust zu harmonisieren. Eine weitere Ursache für eine Homogenisierung und Transformation der digitalen Netzdaten ist die Umstellung des amtlichen Bezugssystems Gauß-Krüger auf ETRS 89 im Rahmen der Einführung von ALKIS. Die Vermessungsverwaltungen nutzen die Gelegenheit, ihre eigenen Datenbestände zu überprüfen, was gelegentlich zu Veränderung der Basisdaten führt. Tauscht der Versorger seine Geobasis durch die neuen "besseren" ALKIS-Daten aus, ergibt sich daraus gegebenenfalls ein Harmonisierungsbedarf im digitalen Netzbestand. In der GW 116 sind die hierfür erforderlichen Voraussetzungen und Vorgehensweisen bei der Anwendung von Homogenisierungs- und Transformationsverfahren in der digitalen Netzdokumentation beschrieben. An Hand praktischer Beispiele werden die unterschiedlichen Szenarien in Versorgungsunternehmen erläutert und der dafür erforderliche Aufwand abgeschätzt. Die zur IT-technischen Umsetzung erforderlichen Software-Applikationen sind am Markt verfügbar und in der Praxis ausreichend erprobt, sodass die Versorgungsunternehmen unter Berücksichtigung der in der GW 116 aufgeführten Sachverhalte gelassen den Entwicklungen begegnen können. |
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W 221-1 Entwurf "Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen - Teil 1: Grundsätze und Planungsgrundlagen" Ausgabe 10/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Entsorgung" im Technischen Komitee "Wasseraufbereitungsverfahren" überarbeitet. Es dient mit als Grundlage für eine standortbezogene ganzheitliche Betrachtung der in den Wasseraufbereitungsanlagen anfallenden Rückstände und Nebenprodukte, die hinsichtlich ihrer Menge und Zusammensetzung variieren können. Auf dieser Grundlage, sowie unter Berücksichtigung regional unterschiedlicher Randbedingungen sollen nachhaltige Lösungsansätze aufgezeigt und Hinweise zu Weiterentwicklungen gegeben werden. Die Bedeutung der Rückstandsproblematik nimmt, bedingt durch sich verschärfende rechtliche Rahmenbedingungen und steigenden Kostendruck, stetig zu. Dieses Arbeitsblatt gilt für die Vermeidung, Verwertung, Behandlung und Beseitigung von Stoffen, die als Rückstände bei der Wasseraufbereitung im Bereich der Trinkwasserversorgung anfallen sowie für die Vermarktung von Nebenprodukten der Wasseraufbereitung. Es kann sinngemäß auch auf gleichartige Rückstände aus der Aufbereitung von Wasser zu Betriebswasser angewendet werden. Es werden die wesentlichen Begriffe definiert und die Grundsätze für eine rückstandsarme Wasseraufbereitung und einen umweltschonenden Umgang mit den unvermeidbar anfallenden Rückständen dargelegt. Das Arbeitsblatt enthält ferner Grundregeln für die Konzipierung entsprechender Maßnahmen. Einspruchsfrist: 31.12.2009 |
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W 235-1 "Zentrale Enthärtung von Wasser in der Trinkwasserversorgung - Teil 1: Grundsätze und Verfahren" Ausgabe 10/09, EUR 26,06 für DVGW-Mitglieder, EUR 34,74 für Nicht-Mitglieder Bezüglich der Härte von Trinkwasser enthält die Trinkwasserverordnung keine Anforderung. Mit hohen Härtegraden sind jedoch einige technische Nachteile verbunden. Beispielsweise verursachen sie störende Kalkablagerungen in Warmwasserbereitern und einen erhöhten Verbrauch an zum Teil schwer abbaubaren Wasch- und Reinigungsmitteln sowie an Regeneriersalzen. Das vorliegende Arbeitsblatt leistet Hilfestellung bei der Bewertung der Zweckmäßigkeit einer zentralen Enthärtung und nennt Kriterien für die Verfahrenswahl. Das Arbeitsblatt gilt für die zentrale Aufbereitung von Wasser mit dem Ziel, die Härte im Trinkwasser zu vermindern. Besonderheiten der Trinkwasserenthärtung für industrielle Sonderanwendungen sowie dezentrale Enthärtungsanlagen für den Verbraucher sind nicht Gegenstand des Arbeitsblattes. Es gibt grundsätzliche Hinweise zur Planung und zum Betrieb von Enthärtungsanlagen und der Festlegung des Aufbereitungsziels. Es werden die wesentlichen Begriffe der zentralen Enthärtung erläutert und Angaben zur Bestimmung wichtiger Parameter für die Beurteilung einer zentralen Enthärtung gemacht. Betrachtet werden die Fällungsverfahren (Schnell- und Langsamentcarbonisierung), Ionenaustauschverfahren und Membranverfahren (Umkehrosmose, Nanofiltration). Teil 2 des Arbeitsblattes wird die Fällungsenthärtung näher behandeln, Teil 3 die Enthärtung mittels Ionenaustausch. Die Arbeitsblätter werden derzeit vom DVGW Projektkreis "zentrale Enthärtung" erarbeitet. |
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W 542 "Mehrschichtverbundrohre in der Trinkwasser-Installation - Anforderungen und Prüfungen" Ausgabe 08/09, EUR 33,67 für DVGW-Mitglieder, EUR 44,89 für Nicht-Mitglieder Das DVGW-Arbeitsblatt W 542 wurde erarbeitet, um für Mehrschichtverbundrohre Qualitätsanforderungen aufzuzeigen. Die Grundnorm DIN 16836 "Mehrschichtverbundrohre - Polyolefin-Aluminium-Verbundrohre - Allgemeine Anforderungen und Prüfungen" beschreibt die Basisanforderungen und -prüfverfahren für solche Rohre. In diesem Arbeitsblatt sind weitergehende Anforderungen und Prüfverfahren für den Fall bestimmter Produktmodifikationen festgelegt. Dieses Arbeitsblatt ist die Basis der Konformitätsbewertung zur Erlangung des DVGW-Zertifizierungszeichens. Die Übergangsfrist für die Anforderung der thermischen Stabilität an die Außenschicht und den Haftvermittler endet am 31. Dezember 2013. Gegenüber dem DVGW-Arbeitsblatt W 542:1997-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Der Festigkeitsnachweis für Mehrschichtverbundrohre und die Anforderungen an die hygienische Unbedenklichkeit und den Haftvermittler wurden detaillierter beschrieben. Das Variantenverfahren für die Prüfung und Zertifizierung von Mehrschichtverbundrohren bei Modifikation zertifizierter Konstruktionen und die Prüfmethode "Spiraltest" für Nennweiten kleiner/gleich DN 32 wurde eingeführt. Viele Mehrschichtverbundrohrhersteller modifizieren nach erfolgter Zertifizierung die Mehrschichtverbundrohrkonstruktion. Dies würde eine neue komplette Baumusterprüfung bedeuten. Bestimmte konstruktive Veränderungen haben jedoch keinen oder nur geringen Einfluss auf das grundlegende Eigenschaftsbild eines Mehrschichtverbundrohres. In diesen Sonderfällen ist es ausreichend, mit Hilfe eines eingeschränkten Prüfprogramms die Konformität der modifizierten Konstruktion mit der ursprünglich erstgeprüften Konstruktion zu bewerten. Dieses verkürzte Verfahren, nachfolgend "Variantenverfahren" genannt, dient nicht der Ermittlung eines spezifischen Eigenschaftsbildes einer Neukonstruktion. Das Verfahren bestätigt lediglich die Konformität einer modifizierten Konstruktion mit einer bereits vollständig erstgeprüften Mehrschichtverbundrohrkonstruktion. Das Variantenverfahren ist ausschließlich für die Bewertung von Mehrschichtverbundrohren anwendbar. Da Mehrschichtverbundrohre nur in Kombination mit systemgebundenen Verbindern verwendbar sind, müssen gegebenenfalls auch für diese Kombination(en), je nach Umfang der Änderungen an den Mehrschichtverbundrohren, Systemprüfungen nach DVGW W 534 (A) durchgeführt werden. Das Arbeitsblatt gilt für Mehrschichtverbundrohre in der Trinkwasser-Installation entsprechend dem Anwendungsbereich der DIN 1988 "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)" bzw. DIN EN 806. |
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W 630 Entwurf "Elektrische Antriebe in Wasserversorgungsanlagen" Ausgabe 10/09, EUR 23,39 für DVGW-Mitglieder, EUR 31,19 für Nicht-Mitglieder Das Arbeitsblatt W 630 gilt für alle Arten von elektrischen Antrieben für die verschiedenen in Wasserversorgungsanlagen vorkommenden Arbeitsmaschinen und Stelleinrichtungen. Dabei wird ausführlich auf Antriebe für Kreiselpumpen eingegangen. Jedoch werden ebenfalls Antriebe für Armaturen und sonstige maschinelle Einrichtungen in Wasserversorgungsanlagen thematisiert. Elektrische Antriebe im Sinne dieses Arbeitsblattes sind die Elektromotoren und die ihnen direkt zugeordneten Komponenten (Anlasser, Frequenzumrichter, Softstarter, Stern-Dreieck). Es soll zukünftig die Merkblattausgabe vom Oktober 1996 ersetzen. Die weitaus überwiegende Anzahl aller Arbeitsmaschinen, wie z. B. Pumpen, Verdichter, Gebläse und Hebezeuge, aber auch Stelleinrichtungen für Armaturen, werden durch Elektromotoren angetrieben. Häufig ist es die Aufgabe des Planers, aus der Vielzahl der angebotenen elektrischen Antriebe einen geeigneten Motor auszuwählen. Dazu benötigt er Kenntnisse über die Eigenschaften und Besonderheiten der anwendbaren Motoren, damit Motor und anzutreibende Arbeitsmaschine einwandfrei zusammenwirken. Das Arbeitsblatt soll dem Anwender in Wasserversorgungsunternehmen bei der Planung von elektrischen Antrieben in Wasserversorgungsanlagen, insbesondere bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall vorzusehenden Einrichtungen, behilflich sein und ihm die Erstellung von Ausschreibungen hierfür erleichtern. Darüber hinaus ist auf die Einhaltung der zur Zeit der Planung geltenden DIN- und VDE-Normen zu achten. Dementsprechend sind für Planung, Errichtung und Betrieb elektrotechnischer Anlagen qualifizierte Fachkräfte einzusetzen. Das Arbeitsblatt W 630 wurde vom DVGW-Projektkreis "Technischer Betrieb von Wasserversorgungsanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet. Einspruchsfrist: 15.02.2010 |
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