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DVGW-Studienpreise Gas und Wasser

Der DVGW Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches verleiht seit 1984 Studienpreise für herausragende Abschlussarbeiten aus dem Gas- und Wasserfach. Prämiert werden Innovationen, die einen hohen Praxisbezug ausweisen. Die Studienpreise Gas und Wasser sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert und werden jährlich im Rahmen der großen fachlichen Branchentreffen, der gat und wat, der Gas- und Wasserfachlichen Aussprachetagungen verliehen.

Ihre Teilnahme
Neben der Behandlung technisch-wissenschaftlicher Fragestellungen im Gas- und Wasserfach (Trinkwasser) müssen die Arbeiten einen Bezug zu den vom DVGW vertretenen Fachthemen aufweisen und mit „sehr gut“ bewertet worden sein.

Zu den angegebenen Fristen senden Sie bitte die Abschlussarbeit in dreifacher Print-Ausfertigung und als PDF-Datei (auf CD oder Zusendung per Mail) zusammen mit einer unterzeichneten Kurzempfehlung (inklusive Bestätigung der Abschlussnote) des Hochschullehrers an: DVGW Büro Berlin, Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin, lopez(at)dvgw.de

 

Geschäftsordnung des DVGW-Studienpreises

gültig ab 25.04.2012

  1. Der DVGW verleiht zur Förderung des Nachwuchses im Energie- und Wasserfach einen Studienpreis.
  2. Der Studienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
  3. Der Preis wird in zwei gleichen Teilen von je 5.000 Euro in den Kategorien "WISSENschaft" und "PRAXISnah" für herausragende Diplom-, Master- oder Bachelor-Arbeiten verliehen, die auf dem Gebiet des Energie- und Wasserfaches erstellt wurden. Das Preisgeld kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.
  4. Die Entscheidung über die auszuzeichnenden Arbeiten sowie die Aufteilung des Preisgeldes obliegt einer Jury.
  5. Voraussetzung für eine Verleihung des Preises ist es, dass die Arbeiten einen praktischen Bezug zu technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen im Energie- und Wasserfach haben und einen Bezug zu den vom DVGW vertretenen Fachthemen. Die Arbeiten müssen mit „sehr gut“ bewertet worden sein.
  6. Vorschläge für die Preisverleihung werden in der Regel von Hochschullehrern eingereicht, die auf dem Gebiet des Energie- und Wasserfaches tätig sind. Vorschläge können unter folgenden Bedingungen auch direkt vom Studierenden eingereicht werden, wenn dieser mindestens eine vom Hochschullehrer unterzeichnete Kurzempfehlung für die Einreichung sowie eine durch den Hochschullehrer erstellte Bestätigung der "sehr guten" Bewertung der Abschlussarbeit beilegt. Der DVGW setzt das Einverständnis des Verfassers der Abschlussarbeit mit der Einreichung durch den Hochschullehrer voraus.
  7. Die Arbeiten müssen mit einer unterzeichneten Kurzempfehlung des Hochschullehrers und mit der Bestätigung der "sehr guten" Abschlussnote durch den Hochschullehrer in dreifacher Print-Ausfertigung bei gasfachlichen Arbeiten bis spätestens 6 Monate vor der Gasfachlichen Aussprachetagung und bei wasserfachlichen Arbeiten bis spätestens 6 Monate vor der Wasserfachlichen Aussprachetagung bei der DVGW Hauptgeschäftsführung vorliegen. Die sich daraus ergebenen Einsendefristen für die Abschlussarbeiten werden auf dieser Seite veröffentlicht. In begründeten Fällen ist eine Fristverlängerung für die Einreichung der Abschlussarbeit möglich. Über die Fristverlängerung informiert der DVGW auf seiner Website www.dvgw.de 
  8. Der Abschluss der Arbeiten sollte zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Geht der Zeitpunkt des Abschlusses aus der eingereichten Arbeit nicht hervor, so ist dieser durch den Hochschullehrer zusammen mit der Bestätigung der "sehr guten" Abschlussnote der DVGW-Hauptgeschäftsführung zu übermitteln.
  9. Die Preisträger verpflichten zur Veröffentlichung eines Beitrages in der einschlägigen Fachpresse des Energie- und Wasserfaches.
  10. Die Einzelheiten der Vergabe des Studienpreises regeln die Vergaberichtlinien.
  11. Der DVGW bemüht sich um einen sorgfältigen Umgang mit den Abschlussarbeiten. Für beschädigte oder verloren gegangene Exemplare übernimmt der DVGW keine Haftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  12. Diese Geschäftsordnung ersetzt diejenige in der Fassung vom 06.12.2011.

Vergaberichtlinien zum DVGW-Studienpreis

  1. Die fachliche Bewertung der Studienarbeiten wird mittels Gutachten durchgeführt. Die DVGW-Hauptgeschäftsführung entscheidet in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Technischen Komitees über die Auswahl der Gutachter, sofern diese nicht an der Betreuung oder Begutachtung der eingereichten Abschlussarbeit beteiligt waren. Ist dies der Fall erfolgt die Abstimmung über die Auswahl der Gutachter mit den fachlich zuständigen Bereichsleitern der DVGW-Hauptgeschäftsführung. Pro Arbeit sind zwei Gutachter zu benennen, wovon einer möglichst aus dem wissenschaftlichen Bereich kommen soll, und der andere möglichst aus dem wirtschaftlichen Bereich des Energie- und Wasserfaches.
  2. Gutachter dürfen keine Arbeit eingereicht haben.
  3. Die Gutachter verpflichten sich im Zuge der Erstellung des Gutachtens zu einem sorgfältigen und vor allem vertraulichen Umgang mit der ihnen zur Begutachtung überlassenen Abschlussarbeit. Dies bezieht sich auch auf die Vertraulichkeit der Inhalte der Abschlussarbeit
  4. Die durch die Abschlussart variierende Studiendauer und der damit einhergehende Ausbildungsstand sind bei der Bewertung zu berücksichtigen. Die Bewertungen sind an folgenden Kriterien auszurichten:
    1. Form und Darstellung: Der zu untersuchende Sachverhalt muss klar strukturiert, sowie in sachlicher und sprachlich präziser Art dargestellt sein. Diagramme müssen verständlich und übersichtlich aufgebaut sein. Formale Kriterien wie Schreibweise, Rechtschreibung und Ausdrucksform sind ebenfalls zu berücksichtigen.
    2. Qualitative Behandlung: Unter dem Gesichtspunkt der eigenständigen Behandlung des Themas sind folgende Kriterien zu beachten:
      1. Klare Beschreibung der Aufgabenstellung
      2. Ausreichende Berücksichtigung des Standes der Technik, insbesondere durch Literaturzusammenstellung
      3. Beschreibung des Lösungsweges und der Methodik
      4. Übersichtliche Darstellung und Bewertung der Ergebnisse, Zusammenfassung
    3. Praxisbezug: Die Bedeutung für das Gas- und Wasserfach muss erkennbar sein. Es soll eine aktuelle Fragestellung behandelt werden. Eine kurzfristige Transfer- bzw. Umsetzungsmöglichkeit der Ergebnisse in die Praxis muss erkennbar sein.
    4. Dokumentation der Bewertung: Die Bewertung muss mit einem Votum versehen sein, ob die Arbeit zur Verleihung des Studienpreises empfohlen werden kann.
  5. Die Gutachten werden der Jury vorgelegt. Die Jury setzt sich wie folgt zusammen:
    1. Vizepräsident des DVGW
    2. Vorsitzender des zuständigen "Arbeitskreises der Dozenten der Hochschulen"
    3. Vorsitzende der zuständigen Technischen Komitees
    4. Vertreter der DVGW-Hauptgeschäftsführung
    Vertreter können benannt werden.
  6. Für die Entscheidung der Jury ist mindestens eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich. Die Entscheidungen sind zu protokollieren.
  7. Die Verleihung findet im Rahmen der Gasfachlichen bzw. Wasserfachlichen Aussprachetagungen statt. Sie wird vom Vizepräsidenten des DVGW vorgenommen. Der Preisträger erhält zu dem Preisgeld zusätzlich eine Urkunde.

Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Verw. Wiss. Nadine Kalisch

Tel. 49 30 79 47 36 -70
Fax 49 30 79 47 36 -69

kalisch(at)dvgw.de


Adresse:
DVGW - Büro Berlin Robert-Koch-Platz 4
10115 Berlin

Fristen

Der nächste Einsendeschluss für den Studienpreis Wasser und den

Studienpreis Gas ist der 30.April 2016.

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