Der diskriminierungsfreie, einfache und transparente Zugang zu den Gasnetzen für Dritte ist das Ziel des liberalisierten europäischen Gasmarktes. Zur Umsetzung dieses Zieles und zur Regulierung des Gasmarktes wurde zum 1. Juli 2004 die Bundesnetzagentur als nationale Regulierungsbehörde in Deutschland benannt. Der DVGW formuliert als allgemein anerkannter Regelsetzer in der öffentlichen Gasversorgung die technischen Anforderungen zur Interoperabilität von Gasnetzen.
Das DVGW-Arbeitsblatt G 2000 beschreibt die technischen Mindestanforderungen hinsichtlich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze im liberalisierten Gasmarkt, die sich im Zusammenhang mit der Organisation und Abwicklung des Netzzugangs für die betroffenen Netzbetreiber und Transportkunden und die anderen Beteiligten stellen. Die G 2000 bietet allen Beteiligten eine gute Basis für die operative Abwicklung des Netzzugangs. Sie fügt sich in das bestehende Regelwerk des DVGW ein, d.h. sie bietet einerseits eine Art Rahmen und verweist auf andere relevante DVGW-Arbeitsblätter, andererseits legt sie konkrete Standards fest, die für die Geschäftsvorgänge unumgänglich sind. weiter
Im Zusammenhang mit dem Datenmanagement des Netzbetriebs betreut die
DVGW Service und Consult GmbH die Vergabe von Bezeichnungen und Codenummern. Diese dienen der Versorgungs- und Liefersicherheit sowie der Abrechnungssicherheit.