Das DVGW-Arbeitsblatt G 2000 "Mindestanforderungen bezüglich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze" wurde aufgrund der sich geänderten rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere durch das Inkrafttreten der Gasnetzzugangsverordnung von 2010 und der zum 1. Juli 2010 zu veröffentlichen "Kooperationsvereinbarung zwischen den Betreibern von in Deutschland gelegenen Gasversorgungsnetzen (KoV IV)", überarbeitet.
Das DVGW Arbeitsblatt G 2000 beschreibt die technischen Anforderungen hinsichtlich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze, und wurde unter Berücksichtigung der Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes formuliert. Es fügt sich in die bestehende Struktur von Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln zu Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Gasversorgungsnetzen ein. Es folgt dem Grundsatz der Subsidiarität und stellt gemeinsam mit dem mit geltenden DVGW-Regelwerk und anderen relevanten technischen Vorschriften die technischen Mindestanforderungen dar. Damit werden die Objektivität und die Diskriminierungsfreiheit bezüglich der Interoperabilität und des Anschlusses an Gasversorgungsnetze sichergestellt.
Das DVGW Arbeitsblatt G 2000 stellt die Umsetzung der technischen Anforderungen des EU-weiten und nationalen Energierechtes sicher.
Die Anwendung dieser Technischen Regel gewährleistet objektiv und diskriminierungsfrei
Für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Gasversorgungsnetzen und -anlagen gelten weiterhin die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Änderungen
Aufgrund der Änderung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen wurden folgende Anpassungen am DVGW-Arbeitsblatt G 2000:2009-07 vorgenommen:
DVGW-Arbeitsblatt G 2000 (PDF, 642 KB) (Druckversion)