27. März 2007
Unterschiedliche Anforderungen an Schläuche je nach Einsatzbereich
Schläuche und Schlauchleitungen haben als Bauteil in den heutigen Trinkwasser-Installationen eine große Bedeutung. In der derzeit gültigen Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) ist festgelegt, dass der Qualitätsanspruch an das Trinkwasser bis zur Entnahmestelle beim Verbraucher gilt. Daher kommt der Werkstoffauswahl in der Trinkwasser-Installation für die Erfüllung der Anforderungen der TrinkwV eine entscheidende Bedeutung zu.
Die Anforderungen der TrinkwV 2001 an Materialien und Produkte sowohl in hygienischer, als auch in mechanischer Hinsicht stehen seit Jahren im Fokus der Arbeitsblätter und Prüfgrundlagen des DVGW. Das DVGW-Zertifizierungs-zeichen wird für Produkte vergeben, die den Anforderungen des DVGW-Regelwerkes entsprechen. Das DVGW-Zertifizierungszeichen erlaubt es dem Hersteller und dem Anwender, auf einfache Art und Weise zu dokumentieren, dass das installierte Produkt den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Entscheidend hierfür ist jedoch, dass der Anwender weiß, welche Prüfgrundlage für welche Produkte gilt.
Für Schläuche und Schlauchleitungen gibt es in der Trinkwasserverwendung zwei große Einsatzbereiche:
A.) als druckfeste flexible Schlauchleitungen für die Trinkwasser-Installation
B.) als Schläuche für den zeitlich befristeten Transport von Trinkwasser
Der DVGW hat zu diesen Produkten eine Trinkwasser-Information, kurz TWIN, herausgegeben, die die unterschiedlichen Anforderungen an Schläuche für den Einsatzbereich Trinkwasser-Installation und für den Einsatzbereich des zeitlich befristeten Transports von Trinkwasser abgrenzt und in verständlicher Art und Weise auflistet.
Die TWIN finden Sie auf der Homepage des DVGW unter
www.dvgw.de.
Ansprechpartner im DVGW für fachliche Fragen:
Dr.-Ing. Dipl.-Biol. Karin Gerhardy (
gerhardy(at)dvgw.de) und Dipl.-Ing. Volker Meyer (
meyer(at)dvgw.de).
Daniel Wosnitzka
