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Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 1020 "Qualitätssicherung für Planung, Erstellung, Änderung, Instandhaltung und Betrieb von Gasinstallationen"
Ausgabe 01/10, EUR 15,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,09 für Nicht-Mitglieder
Dieses im DVGW-Technischen Komitee "Gasinstallation" erarbeitete DVGW-Arbeitsblatt G 1020 ergänzt zukünftig das DVGW-Regelwerk im Bereich der Qualitätssicherung für die Ausführung und den Betrieb von Gasinstallationen. Damit werden die Vorgaben der Aufsichtsbehörden (Energieaufsicht und Bauaufsicht) hinsichtlich der Sicherheit in Gasinstallationen erfüllt.
Das Arbeitsblatt reiht sich somit in die Sequenz der bereits existierenden Arbeitsblätter G 1000 "Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Gasversorgungsanlagen)" und G 1010 "Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Erdgasanlagen auf Werksgelände" ein. Diese Eingliederung ins Regelwerk bzw. in die Regelungs-Hierarchie wird in Bild 1 dargestellt.
In G 1020 werden die Zusammenarbeit bzw. die Schnittstellen (Anforderungen und Aufgaben) und Verantwortlichkeiten im Bereich der Kundenanlage zwischen Betreiber (Gaskunde), Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Vertragsinstallationsunternehmen und Bezirksschornsteinfegermeister beschrieben (siehe Bild 2). Durch diese Qualitätssicherung trägt das Arbeitsblatt als Teil des DVGW-Regelwerks dazu bei, dass der Betreiber (Gaskunde) seiner Verantwortung und somit seiner Verkehrssicherungspflicht in Bezug auf seine Gasinstallation nachkommen kann.
Hinsichtlich der Qualitätssicherung des Betriebes gelten die Anforderungen des Arbeitsblattes auch für bestehende Anlagen.
Des Weiteren werden in dem Arbeitsblatt die auch im liberalisierten Markt (erfolgtes Unbundling) weiterhin notwendigen Aufgaben von Netzbetreiber und ggf. Messstellenbetreiber in der Kundenanlage dargestellt.
G 1020 ersetzt die beiden veralteten Arbeitsblätter G 665 und G 666 aus dem Jahre 1972.
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Zurückziehungen
G 665 "Richtlinien für die Zusammenarbeit zwischen Gasversorgungsunternehmen bzw. Flüssiggas-Großvertrieben, dem Schornsteinfegerhandwerk und den Vertragsinstallationsunternehmen"
Ausgabe 08/72
Dieses Arbeitsblatt wird ersetzt durch das Arbeitsblatt G 1020 "Qualitätssicherung für Planung, Erstellung, Änderung, Betrieb und Instandhaltung", Ausgabe 01/2010.
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G 666 "Richtlinien für die Zusammenarbeit zwischen den Gasversorgungsunternehmen und den Vertragsinstallationsunternehmen"
Ausgabe 08/72
Dieses Arbeitsblatt wird ersetzt durch das Arbeitsblatt G 1020 "Qualitätssicherung für Planung, Erstellung, Änderung, Betrieb und Instandhaltung", Ausgabe 01/2010.
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Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen
AfK 2 "Beeinflussung von unterirdischen metallischen Anlagen durch Streuströme von Gleichstromanlagen"
Ausgabe 11/09, EUR 41,76 für DVGW-Mitglieder, EUR 55,68 für Nicht-Mitglieder
Die überarbeitete AfK-Empfehlung Nr. 2 wird die Ausgabe von 1985 ersetzten. Sie befasst sich mit der Beeinflussung erdverlegter metallischer Objekte durch Streuströme aus Gleichstromanlagen. Dabei gibt sie Hinweise über die Grundlagen, Kriterien und messtechnische Beurteilung der Streustrombeeinflussung und beschreibt Maßnahmen zur Verhinderung schädlicher Beeinflussung von erdverlegten metallischen Objekten. Dabei wird ausschließlich das Thema Außenkorrosion betrachtet. Das Thema Innenkorrosion im Zusammenhang mit der Beeinflussung erdverlegter metallischer Objekte durch Streuströme aus Gleichstromanlagen ist nicht Thema dieser AfK-Empfehlung. Ebenfalls nicht Thema dieser AfK-Empfehlung ist die Beeinflussung erdverlegter metallischer Objekte durch Streuströme aus Wechselstromanlagen. Für die Überarbeitung der Empfehlung von 1985 waren die folgenden Überlegungen ausschlaggebend: | Seit der Ablösung von DIN VDE 0150 durch DIN EN 50162 existieren neue Beeinflussungskriterien. Diese werden in dieser Empfehlung praxisgerecht dargestellt. | | Die von der Technischen Akademie in Wuppertal in den 1990er-Jahren entwickelten Mess- und Beurteilungsmethoden hinsichtlich des Nachweises einer unzulässigen Beeinflussung durch zeitlich veränderliche Streuströme sind in diese Empfehlung mit eingeflossen. | | Durch die gleichzeitige Überarbeitung von DIN EN 50122-2 konnte sichergestellt werden, dass zumindest in Deutschland im Falle der Streustrombeeinflussung durch zeitlich veränderliche Streuströme sowohl die Bahnbetreiber als auch die Rohrleitungs- und Tankanlagenbetreiber dieselben Mess- und Beurteilungsmethoden bei der Beurteilung einer möglichen Beeinflussung anwenden. | | Die Grundlagen der Beeinflussung werden ausführlich dargestellt und die Schwierigkeiten beim messtechni-schen Nachweis einer möglichen unzulässigen Beeinflussungumfassend beschrieben. | | Die früher in der AfK-Empfehlung Nr. 9 beschriebenen Spannungstrichterberechnungen von Anodenanlagen werden nun in dieser Empfehlung dargestellt. | | Es werden Maßnahmen zur Verhinderung schädlicher Beeinflussung von erdverlegten metallischen Objekten durch Streuströme aus Gleichstromanlagen beschrieben. |
Diese Empfehlung wurde von der Arbeitsgemeinschaft DVGW/VDE für Korrosionsfragen (AfK) ausgearbeitet. In der AfK arbeiten außer Mitgliedern des DVGW Deutsche Vereinigung des Gas und Wasserfaches e. V. und des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE) auch Vertreter der Deutschen Bahn, der Deutschen Telekom, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) sowie des Wirtschaftsverbandes Erdöl und Gas (WEG) mit.
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Von uns - für uns. Video über die Bezirksgruppenarbeit des DVGW
DVGW vor Ort: Mitglieder der Bezirksgruppe Schwaben erklären in einem siebenminütigen Film, warum sie DVGW-Mitglied wurden und sich in der Bezirksgruppe engagieren.
Film ansehen
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Regelwerknews WasserNeuerscheinungen
W 224 "Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser mit Chlordioxid"
Ausgabe 02/10, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder
Aufgrund seiner Eigenschaften darf Chlordioxid in konzentrierter Form weder als Gas noch als wässrige Lösung gelagert und transportiert werden. Daher wird Chlordioxid in der Wasseraufbereitung vor Ort hergestellt. Die hierfür zur Verfügung stehenden Verfahren, das Chlorit-/Chlor-Verfahren, das Chlorit-/Salzsäure-Verfahren und das Chlorit-/Peroxodisulfat-Verfahren werden im DVGW Arbeitsblatt W 224 beschrieben. Das Arbeitsblatt wurde erstmalig im Jahr 1986 veröffentlicht und wurde nun vom Projektkreis "Desinfektion" im Technischen Komitee "Wasseraufbereitung" vollständig überarbeitet. Über die Beschreibung der Verfahren hinaus macht es Angaben zur Bevorratung und Dosierung und den dabei zu beachtenden Sicherheitsanforderungen. Auf die Überwachung der Chlordioxid- und Chloritkonzentration im Trinkwasser wird eingegangen. Es zeigt auf, welches Verfahren sich für welchen Anwendungsbereich eignet. Es wird empfohlen, die Chlordioxiddosierlösung regelmäßig auf den Gehalt an Chlordioxid, Chlor und Chlorit zu untersuchen. Der informative Anhang enthält dazu Methoden. Für die Anlagen zur Herstellung von Chlordioxid gilt zusätzlich das DVGW-Merkblatt W 624 "Dosieranlagen für Desinfektionsmittel und Oxidationsmittel: Dosieranlagen für Chlordioxid". Allgemeine Voraussetzungen und Anforderungen an die Desinfektion von Wasser sind im DVGW W 290 "Trinkwasserdesinfektion - Einsatz- und Anforderungskriterien" geregelt. Für die Desinfektion von Wasserverteilungsanlagen ist DVGW W 291"Reinigung und Desinfektion von Wasserverteilungsanlagen"zu beachten.
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Fortbildungsstudiengang Netzingenieur/-in für die Wasserversorgung
Am 22. Februar startet der neue berufsbegleitende Fortbildungsstudiengang des DVGW in Kooperation mit der Fachhochschule Trier.
Weitere Informationen
Anmeldung sind noch möglich: DVGW-Berufsbildungswerk, Petra Salz, Tel: 0228-9188-604, salz(at)dvgw.de
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W 365 "Übergabestellen"
Ausgabe 12/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder
Das DVGW-Arbeitsblatt W 365 "Übergabestellen" konkretisiert und erweitert die Ausführungen des DVGW-Arbeitsblatts W 400-1 "Technische Regeln Wasserverteilungsanlagen (TRWV) - Teil 1: Planung" im Abschnitt 14.3 "Übergabe aus Fernleitungen". Der Entwurf vom Dezember 2008 konnte bis 31. März 2009 kommentiert
werden. Die vergleichsweise wenigen Anmerkungen der sechs Einsprecher haben zur Verdeutlichung mancher Textstellen beigetragen und den Entwurf im Kern bestätigt. Dass der Anwendungsbereich alle Arten von Wasserlieferanten und -kunden, mit Ausnahme der Tarifkunden, erfassen soll, dürfte nun unstrittig sein.
Für Probenahmestellen wurde die Empfehlung aufgenommen, sie möglichst unabhängig von anderen Funktionsbauteilen unmittelbar am Hauptstrom anzuordnen, um (leichter und zuverlässiger) repräsentative Werte der Wasserqualität zu erhalten.
Im Hinblick auf die Mindestausrüstung wurde ergänzt, dass in begründeten Ausnahmefällen auf einen Partikelabscheider bzw. auf ein Sicherheitsventil verzichtet werden kann. Das ist letztlich eine Frage der Beurteilung der lokalen Wasser-, Leitungs- und Druckverhältnisse.
Bei Umgehungsleitungen bestehen neben betrieblichen auch bauliche Ansätze, um mögliche Beeinträchtigungen der Wasserqualität auszuschließen. Das Motto lautet: "Umgehung ohne Leitung". Das große, griechische Omega (W) liefert eine entscheidende Inspiration. Gehört die Übergabestelle zum Abzweig einer Fernwasserleitung, kann auch letztere den wesentlichen Teil zu einer Umgehung beitragen. Schließlich wird der Aspekt Ersatzversorgung stärker berücksichtigt.
Die indirekte Einspeisung mit Einlauf oberhalb des maximalen Wasserspiegels ist, da
die Anlagen von Lieferant und Kunde weitestgehend entkoppelt sind, zweifellos die im Hinblick auf Betrieb (Rückwirkungen) und Instandhaltung (Außerbetriebnahme) "entspannteste" Variante: | Be- und Entlüftung (falls Hochpunkt) | | Stutzen mit Absperrarmatur (z. B. zur Entleerung, Spülung oder Umgehung) | | Absperrarmatur | | Anschluss für Druckmessung | | Einlaufstrecke | | Zähler (Volumen- bzw. Durchflussmessung) | | Ausbaustück | | Auslaufstrecke mit Stutzen und Absperrarmatur (z. B. zur Entleerung, Spülung oder Umgehung) | | Probenahmestelle | | (Die Punkte 10. bis 11. der anderen | | Bilder des Arbeitsblattes entfallen hier.) | | Regelarmatur | | Einlauf | | Auslauf |
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W 615 "Hinweise zur CE-Kennzeichnung von Maschinenanlagen in der Trinkwasserversorgung"
Ausgabe 12/09, EUR 19,43 für DVGW-Mitglieder, EUR 25,90 für Nicht-Mitglieder
Die neue EG- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG regelt das Inverkehrbringen von Maschinen im europäischen Wirtschaftsraum. In der Maschinenrichtlinie, bzw. in der Maschinenverordnung (9. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz) als nationale Umsetzung der Maschinenrichtlinie in deutsches Recht, wird der Begriff "Maschine" sehr weit gefasst. Eine Maschine im Sinne der Richtlinie ist u. a. auch eine "Gesamtheit von Maschinen", die im allgemeinen Sprachgebrauch als Maschinenanlage oder komplexe Anlage bezeichnet wird.
Es stellt sich immer wieder die Frage, ob Anlagen, wie z. B. Anlagen in Wasserwerken, als "Gesamtheit von Maschinen" in Sinne der Richtlinie gelten und damit im gesamten einem CE-Kennzeichnungsprozess unterzogen werden müssen oder ob eine CE-Kennzeichnung der Einzelmaschinen genügt. Generelle Aussagen können diesbezüglich nicht getroffen werden, vielmehr sind die Anlagen nach gewissen Kriterien in sinnvolle Maschinenanlagen-Einheiten oder Einzelmaschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie einzuteilen und entsprechend mit CE-Kennzeichnungen zu versehen bzw. versehen zu lassen.
Verantwortlich für die CE-Kennzeichnung ist der Hersteller einer Maschine bzw. einer Maschinenanlage im Sinne der Richtlinie. Dieser kann z. B. ein Wasserversorgungsunternehmen sein, wenn es eine Maschinenanlage plant, die einzelnen Komponenten einkauft und zusammenbaut bzw. zusammenbauen lässt. Nach der Maschinenverordnung ist die CE-Kennzeichnung ebenfalls an Maschinen für den Eigengebrauch vorzunehmen.
Der Technische Hinweis bzw. das Merkblatt W 615 gibt praktische Hinweise zum CE-Kennzeichnungsprozess von Maschinenanlagen in der Wasserversorgung und soll die Wasserversorgungsunternehmen beim Einstieg in die Thematik unterstützen.
W 615 wurde vom Projektkreis "Förderanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet und gegenüber der Ausgabe vom August 2000 insgesamt aktualisiert sowie an die neue Maschinenrichtlinie angepasst. Der Anwendungsbereich wurde von den Förderanlagen auf Maschinenanlagen in der Wasserversorgung allgemein ausgedehnt und es wurde ein praxisnahes Beispiel im Anhang ergänzt.
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