DVGW
     DVGW-RegelwerkNews Nr. 5/10
 
 
 

Regelwerknews Gas

Neuerscheinungen


G 1040 Entwurf "Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur Sammelversorgung mit Flüssiggas"
Ausgabe 06/10, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder

In diesem Arbeitsblatt werden die Anforderungen an die Unternehmen für den Betrieb von Flüssiggasversorgungsanlagen hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation dargestellt. Eine ausreichende Qualifikation und Organisation der Unternehmen ist Voraussetzung, um eine entsprechende Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der erforderlichen Flüssiggasversorgungsanlagen, auch unter Beachtung der Sicherheits- und Umweltvorschriften, sicher zu stellen.

 
Das Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts fordert von den Unternehmen für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen die Erfüllung personeller, wirtschaftlicher und technischer Voraussetzungen, um eine möglichst sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten. Dies gilt auch für Flüssiggasversorgungsanlagen zur Sammelversorgung mit Flüssiggas im öffentlichen Bereich.
 
Dieses Arbeitsblatt enthält Anforderungen an die Qualifikation des Personals und die Organisation von Unternehmen für den technischen Betrieb von Anlagen zur Sammelversorgung mit Flüssiggas. Ziel ist es, eine Grundlage zur sicheren Gasversorgung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes zu schaffen.
 
Anlagen zur Sammelversorgung beinhalten Flüssiggaslagerbehälteranlagen, die einer eigenen gesetzlichen Grundlage unterliegen. Die Flüssiggaslagerbehälteranlagen werden in die sicherheitstechnische Betrachtung mit einbezogen.
 
Einspruchsfrist: 01.10.2010
 

DER DVGW INFORMIERT


Vorträge des Diskurs 2010 zum Download
Der Diskurs unter dem Leitthema "Klimawandel und Gasversorgung - Zeit für Technik und Innovationen" hat am 2. Juni in Köln stattgefunden. Die Vorträge stehen exklusiv für Mitglieder zum Download zur Verfügung: www.dvgw-diskurs.de


G 457 Entwurf "Nachträgliche Druckerhöhung von Gasleitungen aus Polyethylen (PR 63, PE 80, PE 100)
Ausgabe 10/09, EUR 24,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,13 für Nicht-Mitglieder

Vorwort

 
Notwendige Kapazitätssteigerungen in bestehenden Gastransport- und Gasverteilungs-systemen lassen sich kurzfristig oft nur über nachträgliche Druckerhöhungen von in Betrieb befindlichen Gasleitungen erreichen.
 
Für die Durchführung von nachträglichen Druckerhöhungen von Gasleitungen aus Stahlrohren mit einem zulässigen Betriebsdruck von mehr als 1 bar gilt DVGW G 458 (A).
 
Mit diesem Arbeitsblatt wird eine Vorgehensweise zur Durchführung einer nachträglichen Druckerhöhung von Gasleitungen aus Polyethylen (PE) festgelegt.
 
Aufgrund des unterschiedlichen Alters, der unterschiedlichen Belastungshistorie und der verschiedenen vorliegenden Werkstoffe (PE 63, PE 80, PE 100) müssen die zur nachträglichen Druckerhöhung vorgesehenen Gasleitungen jeweils individuell und differenziert betrachtet werden, um die vorhandenen werkstoffspezifischen Reserven und Sicherheiten zuverlässig abschätzen zu können.
 
Hierzu sind
- werkstofftechnische Aspekte (Materialklassifizierung, Rohrdimension u. a.),
- betriebsspezifische Analysen (aus Schadensstatistik gemäß DVGW G 465-1 (A), Reparaturen, u. a.) und
- abnahmerelevante Gesichtspunkte (Druckprüfung, Materialprüfungen u. a.)
 
im Einzelnen zu bewerten.
 
Nicht betrachtet werden hier rechtliche und sicherheitsspezifische Aspekte, z. B. hinsichtlich der äußeren Belastung, bergbauliche Einwirkungen, Leitungsführung in besonderen, gefährlichen oder gefährdeten Bereichen oder Gebieten.
 
Einspruchsfrist: 16.08.2010
 

G 495 englisch "Gas Plants and Systems - Maintenance"
Ausgabe 07/06, EUR 30,81 für DVGW-Mitglieder, EUR 41,08 für Nicht-Mitglieder

Es handelt sich um eine Übersetzung des Arbeitsblattes G 495 "Gasanlagen - Instandhaltung", Ausgabe 07/2006.
 

DER DVGW INFORMIERT


Englische Version dieses Regelwerk-Newsletters
Diesen Newsletter gibt es auch als eine englischsprachige Version, mit den Namen News on the DVGW Technical Rules.
 
Bei Interesse können Sie hier die englische Version abonnieren.
 
Bitte informieren Sie auch weitere Interessenten über diese neue Möglichkeit!

DIN-Normen


DIN EN 13611/A2 Entwurf "Sicherheits-, Regel- und Steuereinrichtungen für Gasbrenner und Gasgeräte - Allgemeine Anforderungen"
Entwurf April 2010, Preisgruppe 11, Deutsche Fassung EN 13611:2007/prA2:2010

Einsprüche bis 26. Juni 2010 an nhrs@din.de
 

DIN EN 15420 Entwurf "Heizkessel für gasförmige Brennstoffe - Heizkessel des Typs C mit einer Nennwärmebelastung größer als 70 kW aber gleich oder kleiner als 1000 kW"
Entwurf April 2010, Preisgruppe 35, Deutsche Fassung FprEN 15420:2010

Einsprüche bis 10. Juli 2010 an nagas@din.de
 

DIN EN ISO 21809-1 Entwurf "Erdöl- und Erdgasindustrie - Umhüllungen für erd- und wasserverlegte Rohrleitungen in Transportsystemen - Teil 1: Polyolefinumhüllungen (3-Lagen-PE und 3-Lagen-PP) (ISO/DIS 21809-1:2010)
Entwurf Mai 2010, Preisgruppe 22, Englische Fassung prEN ISO 21809-1:2010

Einsprüche bis 10. Juli 2010 an nagas@din.de
 

DIN EN 1319 "Warmlufterzeuger mit erzwungener Konvektion zum Beheizen von Räumen für den häuslichen Gebrauch, mit gebläseunterstützten Gasbrennern mit einer Nennwärmebelastung gleich oder kleiner als 70 kW"
Ausgabe Juni 2010, Preisgruppe 35, Deutsche Fassung EN 1319:2009

Es ist beabsichtigt, Norm-Entwürfe in das DVGW-Regelwerk "Gas" aufzunehmen. Die Norm ist Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Gas".
 

DER DVGW INFORMIERT

Verlängerung der Anmeldefrist zum DVGW-Studienpreis Gas 2010
Sie haben eine Diplom-, Master- oder Bachelor-Arbeiten  auf dem Gebiet des Energiefaches erstellt oder als Hochschullehrer betreut, die mit sehr gut benotet wurde?
Bewerben Sie sich jetzt für den DVGW-Studienpreis Gas 2010! Die Anmeldefrist wurde bis zum 23. Juni 2010 verlängert.
Zur Anmeldung

Korrekturen


G 617 Korrekturblatt zu Arbeitsblatt G 617 "Berechnungsgrundlagen zur Gasinstallationen"
Ausgabe 06/10, kostenlos

Das Korrekturblatt kann hier heruntergeladen werden.
 

DER DVGW INFORMIERT

Neue Forschungsanträge des DVGW veröffentlicht
Mit Gültigkeit ab 1. Mai 2010 
- Antrag auf Durchführung einer Forschungsaufgabe
- Antrag auf Gewährung von Zuwendungen
Zu den neuen Anträgen

Regelwerknews Wasser

Neuerscheinungen


W 112 Entwurf "Grundsätze zur Grundwasserprobenahme"
Ausgabe 05/10, EUR 26,84 für DVGW-Mitglieder, EUR 35,78 für Nicht-Mitglieder

Mehr denn je kommt der Grundwasserprobenahme im Zusammenhang mit der Überwachung und dem Schutz des Grundwassers sowie als Grundlage für ein
hydrogeochemisches System- und Prozessverständnis eine zentrale Bedeutung zu.


Repräsentative und qualitätsgesicherte Grundwasserproben sind nur als Ergebnis
zahlreicher ineinandergreifender Arbeitsabläufe zu erhalten.


Das Arbeitsblatt behandelt die Arbeitsschritte der Grundwasserprobenahme beginnend mit einer fachlich fundierten Planung über die Durchführung einschließlich der Probenübergabe an ein Laboratorium bis hin zur Auswertung und Dokumentation. Die Erstcharakterisierung einer Grundwassermessstelle und des Probenahmevorgangs wird auf Grund ihrer
besonderen Bedeutung gesondert betrachtet.


Für den gesamten Arbeitsablauf werden durchgängig qualitätssichernde Maßnahmen
beschrieben. Diesem Zweck dienen auch die in den Anhängen (informativ) aufgeführten
Vorgabe- und Nachweisdokumente (exemplarischer Messstellenpass und verschiedene Beispielprotokolle).


Die qualitätsgesicherte Grundwasserprobenahme verursacht zwangsläufig höhere
finanzielle Aufwendungen. Sie sind jedoch angemessen und verhältnismäßig, weil bei der Probenahme verursachte Fehler im Labor nicht mehr korrigiert werden können und weil häufig weitreichende Entscheidungen auf der Grundlage der Analyseergebnisse getroffen werden müssen. Bei der Grundwasserüberwachung sind Einsparpotenziale nicht durch
Qualitätsabstriche, sondern in erster Linie durch die Optimierung des Messnetzbetriebes
(Anzahl der zu beprobenden Messstellen, Probenahmeintervalle, Parameterumfang) gegeben.


Darüber hinaus integriert dieses Arbeitsblatt die DVWK-Regel 128/1992 "Entnahme und Untersuchungsumfang von Grundwasserproben" und das DVWK Merkblatt 245/1997 "Tiefenorientierte Probennahme aus Grundwassermessstellen". Es wird inhaltlich gleich im DWA-Regelwerk als DWA-A 909 erscheinen.

 
Einspruchsfrist: 31.08.2010
 

W 221-1 "Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen - Teil 1: Grundsätze für Planung und Betrieb"
Ausgabe 04/10, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Entsorgung" im Technischen Komitee "Wasseraufbereitungsverfahren" überarbeitet. In Teil 1 werden die wesentlichen
Begriffe definiert sowie die Grundsätze für eine rückstandsarme Wasseraufbereitung
und einen umweltschonenden Umgang mit den unvermeidbar anfallenden Rückständen dargelegt. Das Arbeitsblatt enthält die Grundlagen für die Konzipierung entsprechender Maßnahmen.


Die bei der Wasseraufbereitung anfallenden schlammhaltigen Wässer und Klarwässer
enthalten Feststoffe in unterschiedlichen, häufig sehr geringen Konzentrationen. Vielfach ist es möglich, den Anteil unvermeidbarer Rückstände durch geeignete Behandlungsverfahren zu verringern und das abgetrennte Klarwasser in den Aufbereitungsprozess zurückzuführen.
 

W 221-2 "Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen - Teil 2: Behandlung"
Ausgabe 04/10, EUR 26,84 für DVGW-Mitglieder, EUR 35,78 für Nicht-Mitglieder

Dieser Teil 2 des Arbeitsblattes dient als Grundlage für die Ermittlung einheitlicher relevanter Parameter und gibt einen Überblick über allgemeine Behandlungsziele und möglicher anwendungsbereiter Behandlungsverfahren.

 
Die Wahl der Behandlungsmethode zur Feststoffabtrennung richtet sich nach dem Behandlungsziel, nach der Beschaffenheit der Feststoffe im schlammhaltigen Wasser und nach den im Hinblick auf den Verwertungs- oder gegebenenfalls Entsorgungsweg erforderlichen Eigenschaften der Rückstände. Die in diesem Teil beschriebenen Prozesse sind die Sedimentation, die Filtration, die Flotation oder eine Kombination dieser Prozesse.
 

W 222 "Einleiten und Einbringen von Rückständen aus Anlagen der Wasseraufbereitung in Abwasseranlagen"
Ausgabe 03/10, EUR 24,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,13 für Nicht-Mitglieder

Vorwort


Bei der Trinkwasseraufbereitung fallen Rückstände an, deren Entsorgung einen wesentlichen Teil der Aufbereitungskosten ausmachen kann.

 
Ein möglicher Entsorgungsweg für die anfallenden Rückstände aus der Wasseraufbereitung ist das Einleiten und Einbringen in Abwasseranlagen. Er hat sich in zahlreichen Fällen bewährt, denn die vorhandene Infrastruktur einer Abwasseranlage bietet nicht nur eine hohe Entsorgungssicherheit und eine Vereinfachung des Entsorgungsmanagements, sondern auch die Möglichkeit, positive Wirkungen der Rückstände für die Abwasserableitung und Abwasserbehandlung zu nutzen.

Der Hinweis stellt dar, unter welchen Bedingungen das Einleiten und Einbringen von Rückständen aus Anlagen der Wasseraufbereitung in Abwasseranlagen möglich und sinnvoll ist. Er ist inhaltlich gleich im DWA-Regelwerk als DWA-M 273 erschienen.


Durch das Einleiten oder Einbringen der Rückstände dürfen die Abwasserqualität und die Entsorgungsmöglichkeiten für Klärschlämme nicht unzulässig beeinträchtigt werden. Der Hinweis macht Angaben zu Herkunft und Beschaffenheit der Rückstände, formuliert die technischen Voraussetzungen für die Wasseraufbereitungs- und Abwasseranlage und zeigt mögliche betriebliche Auswirkungen auf die Abwasseranlage auf. Besondere Hinweise werden zur Nutzung eisenhaltiger Rückstände gegeben. Darüber hinaus bietet der Hinweis Hilfestellung, bei der kostenmäßigen Beurteilung dieses Entsorgungsweges.


Für die Prüfung der Eignung, die Vorbereitung und Dokumentation dieses Entsorgungsweges sind Checklisten erstellt.


Die Prüfung hat in enger Zusammenarbeit zwischen den Betreibern von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen zu erfolgen; ggf. sind die zuständigen Behörden zu beteiligen. Dabei kann die Prüfung zu dem Ergebnis führen, dass eine Vorbehandlung der Wasserwerksrückstände zweckmäßig oder erforderlich ist. Hierzu wird auf das DVGW W 221-2 (A) verwiesen.

 
Ergibt die Prüfung, dass eine Entsorgung in der Abwasseranlage nicht zulässig, nicht möglich oder nicht zweckmäßig ist, sind andere Entsorgungswege für die Wasserwerksrückstände zu wählen. Hierzu wird auf das DVGW W 221-3 (A) verwiesen.

Es wird hier nur auf die spezifischen Rückstände aus Wasseraufbereitungsanlagen eingegangen. Rückstände aus sonstigen Betriebsstätten der Wasseraufbereitung, wie Laboratorien, Werkstätten, Prüfstellen, Aufenthaltsstätten für Betriebs- und Verwaltungspersonal usw. werden in diesem Hinweis nicht behandelt.
 

DER DVGW INFORMIERT

Gussrohre und zugehörige Vergleichsrohre
Neue Ausgabe des Technologie-Reports erschienen
Das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW Dresden) untersuchte in einem Forschungsprojekt die Prozesse der Bildung von Ablagerungen in Trinkwasserverteilungs-Systemen und entwickelte ein Modell, das es ermöglicht, optimierte Spülpläne für die Leitungen zu berechnen.
Zur Ausgabe des Technologie-Reports

Zurückziehungen


W 200 "Qualifikationsanforderungen an Unternehmen für Trinkwasseraufbereitung"
Ausgabe 05/1999

Dieses Arbeitsblatt wurde ersatzlos zurückgezogen.
 

W 201 "Qualifikationsanforderungen an DVGW-Sachverständige für Trinkwasseraufbereitung"
Ausgabe 08/99

Dieses Arbeitsblatt wurde ersatzlos zurückgezogen.
 

W 251 "Eignung von Fließgewässern für die Trinkwasserversorgung"
Ausgabe 08/96

Dieses Merkblatt wurde ersatzlos zurückgezogen.
 

Alle Preise sind Netto-Preise. Sie können die Regelwerke über ein Formular auf der DVGW-Homepage bestellen oder per Mail an: info(at)wvgw.de.
 
Mit freundlichen Grüßen
DVGW-Hauptgeschäftsführung
 
http://www.dvgw.de



 
 
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