|
|
Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 1001 "Sicherheit in der Gasversorgung - Management von Risiken im Normalbetrieb"
Ausgabe 05/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Dieser Technische Hinweis, DVGW Merkblatt G 1001, zeigt eine Methode, um im Rahmen eines risikobasierten und prozessorientierten Managements möglichen Beeinträchtigungen der Versorgungssicherheit vorzubeugen. Er dient als Grundlage für ein risikobasiertes und prozessorientiertes Management, um anhand einer fortlaufenden innerbetrieblichen Überprüfung die Versorgungssicherheit zu verbessern. Er stellt somit ein Instrument für die Betreiber von Gasversorgungssystemen dar, sich mit Fragen der Sicherheit im betrieblichen Alltag aktiv zu befassen. Häufig sind in den Unternehmen bereits Prozesse und Maßnahmen installiert, die die Absicht dieses Hinweises bereits heute umsetzen und unterstützen. Darüber hinaus kann mit der dargelegten Vorgehensweise das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit der Betreiber mit den zuständigen Aufsichtsbehörden gefördert werden. Mit diesem Hinweis werden auch die Anforderungen der Richtlinie 2008/114/EG des Rates zum Thema europäische kritische Infrastrukturen in das Technische Regelwerk integriert.
Betreiber von Gasversorgungssystemen müssen über leistungsfähige Einrichtungen, qualifiziertes Personal und gut funktionierende Qualitätssicherungsmaßnahmen verfügen und/oder Leistungen sachkundig beauftragen und deren Ausführung überwachen. Sie müssen auch über eine Organisation verfügen, die einen sicheren, zuverlässigen, umweltbezogenen und wirtschaftlichen Betrieb gewährleistet (DVGW G 1000 (A)).
Sehr selten eintretende, schwerlich vorhersehbare und daher auch nicht planbare Krisensituationen sind darüber hinaus denkbar, die vom Betreiber im Rahmen des Normalbetriebs nicht beherrscht werden können und die gegebenenfalls Mitwirkung der zuständigen Behörden erforderlich machen können. Bei ihrem Eintreten kann deshalb auch nicht nach einer ausgearbeiteten Handlungsanleitung vorgegangen werden. Vielmehr müssen unter Würdigung aller in einer solchen Krisensituation betriebsrelevanten Randbedingungen sachgerechte Entscheidungen getroffen werden. Dazu dient der zeitgleich erscheinende Technische Hinweis DVGW G 1002 (M).
Dieser Technische Hinweis wurde unter Leitung des DVGW-Lenkungskomitees "Gasversorgung" von den Projektkreisen "Ordnungsrahmen Gas" und "TSM" in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erarbeitet.
|
|
|
G 1002 "Sicherheit in der Gasversorgung - Organisation und Management im Krisenfall"
Ausgabe 05/10, EUR 34,68 für DVGW-Mitglieder, EUR 46,24 für Nicht-Mitglieder
Dieser Technische Hinweis, DVGW Merkblatt G 1002, dient als Grundlage, um im Krisenfall die Handlungsfähigkeit des Netzbetreibers zu ermöglichen, um den Betrieb der Gasversorgung möglichst weitgehend aufrecht zu halten und zügig zum Normalbetrieb zurückzufinden. Angestoßen durch die europäische Richtlinie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (EPSKI) und der Identifizierung der Gas- und Wasserversorgung als kritische Infrastruktur ist die Erarbeitung dieses Technischen Hinweises erforderlich geworden.
Es werden Grundlagen für ein betriebliches Krisenmanagement mit entsprechenden Empfehlungen für Betreiber von Erdgasnetzen und Erdgas-Infrastrukturen, wie z. B. Speicheranlagen, Verdichteranlagen und Erdgasübernahmestationen, formuliert sowie vielfältige Informationen über die Organisation des Katastrophen-/ Krisenmanagements der zuständigen Behörden wiedergegeben. Die Methode, um im Rahmen eines risikobasierten und prozessorientierten Managements möglichen Beeinträchtigungen der Versorgungssicherheit vorbeugen zu können, wird in dem zeitgleich erscheinenden Technischen Hinweis DVGW G 1001 (M) erläutert.
Die Anforderungen an das betriebliche Management der Gasversorgung im Krisenfall einschließlich der erforderlichen präventiven und nachsorgenden Maßnahmen werden in diesem Technischen Hinweis behandelt. Betreiber müssen über leistungsfähige Einrichtungen, ausreichend qualifiziertes Personal und gut funktionierende Qualitätssicherungsmaßnahmen verfügen und/oder Leistungen sachgerecht beauftragen und deren Ausführung überwachen. Sie müssen auch über eine Organisation verfügen, die einen sicheren, zuverlässigen, umweltbezogenen und wirtschaftlichen Betrieb gewährleistet (DVGW G 1000 (A)).
Dieser Technische Hinweis wurde unter Leitung des DVGW-Lenkungskomitees "Gasversorgung" vom Projektkreis "TSM" in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erarbeitet.
|
|
|

Vorläufiges Programm der gat 2010
Das vorläufige Programm der gat 2010 - gasfachliche Aussprachetagung (Stuttgart, 30.11.-1.12.2010) ist nun online: zum vorläufigen Programm
Nähere Informationen zur neuen gat entnehmen Sie der Vorankündigung: Willkommen auf der neuen gat
|
|
G 469 "Druckprüfverfahren Gastransport/Gasverteilung
Ausgabe 06/10, EUR 24,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,13 für Nicht-Mitglieder
Das Arbeitsblatt G 469 wurde in Zusammenarbeit den Technischen Komitees "Gasverteilung" und "Gastransportleitungen" überarbeitet. In diesem Arbeitsblatt, wie auch schon in den Vorgängerversionen, sind aktualisiert die für Leitungen und Anlagen der Gasversorgung anwendbaren Druckprüfverfahren zusammengestellt und im Ablauf beschrieben.
Nach der Fertigstellung einer Leitung oder Anlage muss nachgewiesen werden, dass diese für den Betrieb mit dem vorgesehenen zulässigen Betriebsdruck geeignet ist. Fehlt der Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Druckprüfung, kann die Leitung bzw. Anlage nicht in Betrieb genommen werden.
Welche der in diesem Arbeitsblatt beschriebenen Druckprüfverfahren zur Anwendung kommen und wer zur Abnahme der Druckprüfung berechtigt ist, wird in den Technischen Regeln des DVGW für die Errichtung und den Betrieb von Leitungen und Anlagen der Gasversorgung unter Verweis auf dieses Arbeitsblatt festgelegt.
Mit dieser Überarbeitung des Arbeitsblattes G 469 wird die Fassung vom Juli 1987 auf den aktuellen technischen Stand gebracht, auch unter Berücksichtigung der funktionalen Anforderungen der DIN EN 12327.
Bei dem Prüfmedium Luft wird zukünftig nicht mehr hinsichtlich der Verfahrensarten Druckmessverfahren und Druckdifferenzmessverfahren unterschieden, sondern nach der Verfahrensqualität. Bei den nun als Präzisionsdruckmessverfahren mit Luft beschriebenen Prüfverfahren wurden die Rahmenbedingungen für den Einsatz von mechanischen und elektronischen Druck- und Temperaturmessgeräten präzisiert.
Gegenüber dem DVGW-Arbeitsblatt G 469:1987-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: | grundlegende inhaltliche Überarbeitung unter Berücksichtigung der Anforderungen der DIN EN 12327, | | Streichung des Druckmessverfahrens mit Wasser B 1 (einmaliges Aufdrücken), | | Anforderungen an mechanische und elektronische Messgeräte, | | Streichung des Druckdifferenzmessverfahrens C 3.1 mit Prüfflasche, | | Einführung des Präzisionsdruckmessverfahrens C 3 mit Luft ohne Messung der Erdtemperatur, | | Einführung des Präzisionsdruckmessverfahrens C 3 mit Luft mit Messung der Erdtemperatur, | | Hinweis für besondere Vorgehensweise bei Druckprüfverfahren für Polyethylenleitungen mit einem Betriebsdruck größer 5 bar, | | Neuberechnung der A- und B-Werte für die Wasserdruckprüfverfahren. |
|
|
|
G 685-B1 "1. Beiblatt zum DVGW-Arbeitsblatt G 685 Gasabrechnung - Marktrollenübergreifende Anwendung der Vorgaben des DVGW-Arbeitsblattes G 685 für die Prozesse der GeLi Gas bei SLP-Zählpunkten"
Ausgabe 06/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Das 1. Beiblatt zum DVGW-Arbeitsblatt G 685-B1 dient als Grundlage für die Umsetzung der Vorgaben des DVGW-Arbeitsblattes G 685 im Rahmen des Lieferantenwechsels entsprechend der Festlegungen im Beschluss BK7-06-067 der Bundesnetzagentur "Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel Gas - GeLi Gas".
Durch den zeitlich entkoppelten Prozess der Ermittlung von abrechnungsrelevanten Daten (Umrechnungsfaktoren) und der Abrechnung sind marktrollenübergreifende Regelungen des Informationsaustauschs notwendig. Nicht nur das Auftreten neuer Marktrolleninhaber, sondern auch die Möglichkeit des Letztverbrauchers nach § 40 Absatz 2 EnWG, unterjährige Abrechnungen der Energielieferung zu verlangen, machen eine zeitraumbezogene Übermittlung der Umrechnungsfaktoren, d. h. Datenaustausch des Abrechnungsbrennwertes und der Zustandszahl, notwendig.
Insbesondere geht das 1. Beiblatt auf die Energiemengenermittlung und die Ursachen von Ereignisauslöser für Ablesungen bei Standardfällen, Stichtagen, Vertragsbeginn, asynchronen Turnus-Abrechnungen und (Zwischen-)Ablesungen auf Wunsch des Letztverbrauchers ein. Das Beiblatt beschreibt hierbei die konkrete Anwendung der Vorgaben der G 685 bei verschiedenen Ereignissen. Sie bilden die fachliche und eichrechtliche Vorgabe zur Durchführung der Marktprozesse. Zur Erläuterung ist in Tabelle 1 an verschiedenen Stellen eine Zuordnung zu den Marktrollen Lieferant (LF) und Netzbetreiber (NB) dargestellt, die in tabellarisch aufgeführten Beispielen chronologisch ausgeführt werden. Die fachlichen und/oder eichrechtlichen Aussagen ändern sich durch die Berücksichtigung weiterer Marktrollen, wie z. B. die des Messstellenbetreibers oder des Messdienstleisters, nicht.
|
|
|
G 685 englisch "Gas Billing"
Ausgabe 11/08, EUR 43,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 57,35 für Nicht-Mitglieder
Es handelt sich um eine englische Übersetzung des Arbeitsblattes G 685 "Gasabrechnung", Ausgabe 11/2008.
|
|
|
G 687 englisch "Technical minimum requirements on gas metering"
Ausgabe 07/09, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Es handelt sich um eine englische Übersetzung des Arbeitsblattes G 687 "Technische Mindestanforderungen an die Gasmessung", Ausgabe 07/2009.
|
|
|
G 689 englisch "Technical minimum requirements on the metering point operation gas"
Ausgabe 07/09, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Es handelt sich um eine Übersetzung des Arbeitsblattes G 689 "Technische Mindestanforderungen an den Messstellenbetrieb Gas", Ausgabe 07/2009.
|
|
|

Ergebnisse und Perspektiven des Diskurs 2010
Die Ergebnisse und Perspektiven des Diskurs 2010 unter dem Leitthema "Klimawandel und Gasversorgung - Zeit für Technik und Innovationen" wurden in einer 8-seitigen Broschüre zusammengefasst und können hier heruntergeladen werden: www.dvgw-diskurs.de
|
|
DIN-Normen
DIN EN 30-1-1/A1 Entwurf "Haushalts-Kochgeräte für gasförmige Brennstoffe - Teil 1-1: Sicherheit - Allgemeines"
Entwurf Februar 2010, Preisgruppe 7, Deutsche Fassung EN 30-1-1:2008/FprA1:2010
Einsprüche bis 21. August 2010 an fnh@din.de
|
|
|
DIN EN 298 Entwurf "Feuerungsautomaten für Brenner und Brennstoffgeräte für gasförmige oder flüssige Brennstoffe"
Entwurf Mai 2010, Preisgruppe 21, Deutsche Fassung prEN 298:2010
Einsprüche bis 25. Juli 2010 an nhrs@din.de
|
|
|
DIN 3383-1 Entwurf "Anschluss von Gasgeräten - Gassteckdosen Sicherheits-Gasschlauchleitungen"
Entwurf Juni 2010, Preisgruppe 12
Einsprüche bis 31. Oktober 2010 an nagas@din.de
|
|
|
DIN 3383-2 Entwurf "Anschluss von Gasgeräten - Gasschlauchleitungen für festen Anschluss"
Entwurf Juni 2010, Preisgruppe 8
Einsprüche bis 31. Oktober 2010 an nagas@din.de
|
|
|
DIN 3383-4 Entwurf "Anschluss von Gasgeräten - Gassteckdosen und Anschlusstücke für Laboratoriumsschläuche"
Entwurf Juni 2010, Preisgruppe 8
Einsprüche bis 31. Oktober 2010 an nagas@din.de
|
|
|
DIN EN 483/A4 "Heizkessel für gasförmige Brennstoffe - Heizkessel des Typs C mit einer Nennwärmebelastung gleich oder kleiner als 70 kW"
Ausgabe Juli 2010, Preisgruppe 13, Deutsche Fassung EN 483:1999/A4:2007
|
|
|
DIN EN 13786 "Automatische Umschaltverntile mit einem höchsten Ausgangsdruck bis einschließlich 4 bar und einem Durchfluss bis einschließlich 100 kg/h für Butan, Propan oder deren Gemische sowie die dazugehörigen Sicherheitseinrichtungen"
Ausgabe Juli 2010, Preisgruppe 33, Deutsche Fassung EN 13786:2004+A1:2008
|
|
|
DIN EN 15069 "Sicherheitsgasanschlussarmaturen für den Anschluss von Gasgeräten mit Gasschlauchleitungen in der Hausinstallation für brennbare Gase"
Ausgabe Juli 2010, Preisgruppe 24, Deutsche Fassung EN 15069:2008
Es ist beabsichtigt, die Norm-Entwürfe in das DVGW Rewgelwerk "Gas" aufzunehmen. Die Normen sind Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Gas".
|
|
|
Gas-Informationen
Gas-Information 7 Teil 1 "Technische Spezifikation für DSfG-Realisierungen Teil 1: Grundlegende Spezifikationen"
Ausgabe 10/09
kostenloser Download
|
|
|
Gas-Information 7 Teil 2 "Technische Spezifikation für DSfG-Realisierungen Teil 2: Abbildung der DSfG"
Ausgabe 10/09
kostenloser Download
|
|
|
DVGW Regelwerk Gas/WasserNeuerscheinungen
GW 9 Entwurf "Beurteilung der Korrosionsbelastung von erdüberdeckten Rohrleitungen und Behältern aus unlegierten und niedrig legierte Eisenwerkstoffen in Böden"
Ausgabe 07/2010, EUR 24,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,13 für Nicht-Mitglieder
Dieses Arbeitsblatt wurde von einem Projektkreis im Technischen Komitee "Außenkorrosion" überarbeitet. Es dient als Grundlage für die Auswahl von Korrosionsschutzmaßnahmen, dem Feststellen des Ist-Zustandes und zur Aufklärung von Korrosionsschäden von Rohrleitungen und Behältern. Das Arbeitsblatt berücksichtigt die Verfahrensweise nach DIN EN 12501 und beschreibt ergänzende Untersuchungsmethoden. Bei diesen Untersuchungsmethoden handelt es sich um neue Untersuchungsverfahren, welche trotz der bisherigen gesammelten Erkenntnisse weitere Praxiserfahrung benötigen. Die Praxiserfahrung wird bei der nächsten Überarbeitung
des Arbeitsblattes Berücksichtigung finden.
Eine Überarbeitung des Arbeitsblattes wurde notwendig, weil sich die Korrosionsschutzsysteme bei Guss- und Stahlrohrleitungen sowie Stahlbehältern weiter entwickelt haben. In den letzten 15 Jahren wurden europäische Normen auf dem Gebiet
Korrosionsschutz und Korrosionswahrscheinlichkeit in Böden erarbeitet. Europäische
Produktnormen regeln den Korrosionsschutz von Rohren und Formstücken aus duktilem Gusseisen und Stahl.
Dieses Arbeitsblatt ersetzt das DVGW-Arbeitsblatt GW 9:1986-03. Gegenüber dem DVGW-Arbeitsblatt GW 9:1986-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: | Anpassung der Anforderungen an die nationale und europäische Normung |
| Aufnahme neuerer Untersuchungsverfahren (Labor- und Feldmethoden) |
|
|
|

"Nur 24 Stunden" - Neue Seminarreihe des DVGW
Mit "24h" bietet Ihnen die DVGW-Akademie für Fach und Führungskräfte ein Lernkonzept, mit dem Sie sich einen Tag lang intensiv auf ein Themengebiet Ihrer Wahl fokussieren: Weitere Informationen
|
|
DVGW Regelwerk WasserNeuerscheinungen
W 540 "Eigensichere Apparate zum Anschluss an die Trinkwasser-Installation - Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 04/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Diese technische Prüfgrundlage wurde vom Projektkreis 3.5.1 im Technischen Komitee 3.5 erarbeitet. Sie dient als Grundlage für den Schutz des Trinkwassers in Trinkwasser-Installationen. Mit Hilfe dieser Prüfgrundlage ist es möglich, die "Anschlusssicherheit" von Apparaten nach DIN EN 1717 abzuprüfen und somit dem Installateur bzw. Anwender eine Hilfestellung bei der Auswahl von Apparaten zum Anschluss an die Trinkwasser-Installation zu geben. Es können nur Apparate nach dieser Prüfgrundlage geprüft werden, für die es keine produktspezifischen Prüfanforderungen im DVGW-Regelwerk gibt. Für Apparate, die nach dieser technischen Prüfgrundlage geprüft sind, wird das DVGW-Zeichen "Anschlusssicher VP 540" vergeben. Dies ist kein DVGW-Zertifizierungszeichen. Die nach dieser Prüfgrundlage geprüften Apparate werden im Internet unter www.dvgwcert. com gelistet.
Diese Prüfgrundlage gilt für Apparate mit einem unmittelbaren Anschluss an die Trinkwasser-Installation. Es werden Anforderungen zum Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen durch Rückfließen analog der DIN EN 1717 festgelegt. Für Apparate für den häuslichen Bereich ist DIN EN 1717 Tab. 3 nicht anzuwenden. Die Sicherungseinrichtung muss integraler Bestandteil der Apparate sein. Diese Prüfgrundlage macht keine Aussagen über die Qualität oder Funktionsweise des abgesicherten Apparates.
Es können nur Apparate nach dieser Prüfgrundlage geprüft werden, für die es keine produktspezifischen Prüfanforderungen im DVGW-Regelwerk gibt. Diese Prüfgrundlage gilt nicht für Armaturen.
|
|
|
DIN-Normen
DIN EN 806-4 "Technische Regel für Trinkwasser-Installationen - Teil 4: Installation"
Ausgabe Juni 2010, Preisgruppe 21, Deutsche Fassung EN 806-4:2010
Als wichtiges Ergebnis der europäischen Normungsarbeit im Bereich der Trinkwasser-Installation wurde soeben die DIN EN 806-4 veröffentlicht. Damit steht der Fachwelt ein weiterer Teil der später 5-teiligen europäischen Reihe für Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasser-Installationen zur Verfügung. Der Teil 4 "Installation" der DIN EN 806 ist ein weiteres Ergebnis der seit 1989 andauernden europäischen Normungsarbeit.
Während sich in der Frühphase die Arbeiten durchaus schwierig gestalteten, ja streckenweise sogar zum Erliegen kamen, ist inzwischen bemerkenswert, dass die Normungstiefe und die Perfektion der entstehenden Regeln sich immer mehr verbessert. Dieses ist auch ein Ergebnis einer zumindest im Bereich der europäischen Normung zu verzeichnenden Tendenz eines verbesserten Einigungswillens.
Die Arbeiten an dieser Normenreihe werden ihren Abschluss mit der Veröffentlichung von DIN EN 806-5 "Betrieb und Wartung" finden, deren Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2011 zu rechnen ist.
Um dem Anwender das gesamte Regelwerk für den Bereich der Trinkwasser-Installation bestehend aus europäischen Normen, DIN-Normen und den DVGW-Arbeitsblättern übersichtlich zu gestalten, wird der DVGW zusammen mit dem DIN ein Kompendium aller für die Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasser-Installationen notwendigen Technischen Regeln erstellen und als ein in sich geschlossenes und vollständiges Werk zur Verfügung zu stellen. Dabei werden auch die nationalen Besonderheiten, die sich z.B. aus gesetzlichen Vorgaben ergeben, berücksichtigt. Zu diesem Kompendium ist dann ein Kommentar unter Beteiligung weiterer Partner geplant.
|
|
|
|
|
|