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Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 463 Entwurf "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 16 bar - Errichtung"
Ausgabe 07/09, EUR 29,91 für DVGW-Mitglieder, EUR 39,88 für Nicht-Mitglieder
Mit der Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 463 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 16 bar - Errichtung" (April 2009) hat das Technische Komitee "Gastransportleitungen" des DVGW das DVGW-Arbeitsblatt an den Stand der Technik angepasst und die detaillierte Technische Regel erstellt, welche in Verbindung mit der ebenfalls novellierten DIN EN 1594:2009 "Gasversorgungssysteme - Rohrleitungen für einen maximal zulässigen Betriebsdruck über 16 bar - Funktionale Anforderungen" anzuwenden ist. Die DIN EN 1594 beschreibt die allgemeinen Grundsätze für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von Gashochdruckleitungen. Diese allgemeinen Grundsätze stellen Mindestanforderungen dar, auf die sich die an der Normung beteiligten europäischen Fachleute geeinigt haben, und diese Mindestanforderungen sind durch detaillierte Technische Regeln und/oder nationale Normen inhaltlich auszufüllen und umzusetzen. Die Ausfüllung und Umsetzung erfolgt im DVGW-Arbeitsblatt G 463 "Gasleitungen aus Stahlrohren von mehr als 16 bar Betriebsdruck - Errichtung" auf der Grundlage der bewährten, auf langjährigen Erfahrungen beruhenden Sicherheitsphilosophie des deutschen Gasfaches. Die in diesem DVGW-Arbeitsblatt aufgeführten Anforderungen sind grundsätzlich als die oben aufgeführte Norm ergänzende, verbindlich zu betrachtende Anforderungen zu verstehen. Bei der Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 463 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 16 bar - Errichtung" wurden enthaltene Fehler beseitigt und normative Verweisungen aktualisiert sowie der Inhalt der Veröffentlichung "Wanddickenberechnung für Gashochdruckleitungen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 463" (siehe DVGW energie | wasser-praxis Ausgabe 1, Januar 2006) eingearbeitet. Der Inhalt des DVGW-Arbeitsblattes wurde zudem an die gelebte Praxis bei der Errichtung von Gasleitungen mit maximal zulässigen Betriebsdrücken größer als 16 bar angepasst. Hierbei sei insbesondere auf die Festlegung der Abstände zwischen den Streckenarmaturen unter Berücksichtigung der Antriebsart der Armaturen im Abschnitt 4.2.2. verwiesen. Das DVGW-Lenkungskomitee "Gasversorgung" hat im schriftlichen Umfrageverfahren bis zum 26. Juli 2009 zugestimmt, der Fachöffentlichkeit den Entwurf mit Einspruchsfrist vorzulegen. Gleichzeitig empfiehlt das DVGW-Lenkungskomitee "Gasversorgung" in Übereinstimmung mit Ziffer 3.4 der DVGW-Geschäftsordnung GW 100 "Erarbeitung und Herausgabe des DVGW-Regelwerks" mit der Entwurfsveröffentlichung die sofortige Anwendung des DVGW-Arbeitsblattes in der Praxis. Die sofortige Anwendung ist gerechtfertigt, da das DVGW-Arbeitsblatt G 463 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 16 bar - Errichtung" ausschließlich redaktionell überarbeitet wurde und die normativen Verweisungen aktualisiert wurden. Einspruchsfrist: 31.10.2009
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G 466-1 Entwurf "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 5 bar - Instandhaltung"
Ausgabe 07/09, EUR 23,39 für DVGW-Mitglieder, EUR 31,19 für Nicht-Mitglieder
Mit der Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 466-1 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 5 bar - Instandhaltung" hat das Technischen Komitee "Gastransportleitungen" des DVGW mit Zustimmung des Technischen Komitees "Gasverteilung" des DVGW das DVGW-Arbeitsblatt an den Stand der Technik angepasst und eine detaillierte technische Regel erstellt, welche in Verbindung mit den Normen
DIN EN 1594 "Gasversorgungssysteme - Rohrleitungen für einen maximal zulässigen
Betriebsdruck über 16 bar - Funktionale Anforderungen",
DIN EN 12007-1 "Gasversorgungssysteme; Rohrleitungen mit einem maximal
zulässigen Betriebsdruck bis einschließlich 16 bar; Teil 1: Allgemeine
funktionale Anforderungen",
DIN EN 12007-3 "Gasversorgungssysteme; Rohrleitungen mit einem maximal
zulässigen Betriebsdruck bis einschließlich 16 bar; Teil 3: Besondere
funktionale Empfehlungen für Stahl" und
DIN EN 12327 "Gasversorgungssysteme; Druckprüfung, In- und Außerbetriebnahme;
Funktionale Anforderungen"
anzuwenden ist. Die Überarbeitung wurde unter anderem erforderlich, weil die DIN EN 1594:2009 "Gasversorgungssysteme - Rohrleitungen für einen maximal zulässigen Betriebsdruck über 16 bar - Funktionale Anforderungen" novelliert wurde.
Die oben aufgeführten Normen beschreiben die allgemeinen Grundsätze für den Betrieb und die Instandhaltung von Gasrohrnetzen. Diese allgemeinen Grundsätze stellen Mindestanforderungen dar, auf die sich die an der Normung beteiligten europäischen Fachleute geeinigt haben, und diese Mindestanforderungen sind durch detaillierte technische Regeln und/oder nationale Normen inhaltlich auszufüllen und umzusetzen. Die Ausfüllung und Umsetzung erfolgt in diesem DVGW-Arbeitsblatt G 466-1 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 5 bar - Instandhaltung" auf der Grundlage der bewährten, auf langjährigen Erfahrungen beruhenden Sicherheitsphilosophie des deutschen Gasfaches.
Die in diesem DVGW-Arbeitsblatt aufgeführten Anforderungen sind grundsätzlich als die oben aufgeführten Normen ergänzende, verbindlich zu betrachtende Anforderungen zu verstehen.
Der Inhalt des DVGW-Arbeitsblattes wurde an die gelebte Praxis bei der Instandhaltung von Gasleitungen aus Stahlrohren mit maximal zulässigen Betriebsdrücken größer als 5 bar angepasst und beschreibt somit den Stand der Technik.
Die Inspektionsmolchungen und die Zustandsanalyse sowie die Möglichkeit des Einsatzes luftgestützter Gasferndetektionsverfahren für Gashochdruckleitungen mit maximal zulässigen Betriebsdrücken größer als 16 bar wurden explizit als neue Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Gasleitungen in das DVGW-Arbeitsblatt aufgenommen.
Das DVGW-Lenkungskomitee "Gasversorgung" hat im schriftlichen Umfrageverfahren bis zum 26. Juli 2009 zugestimmt, der Fachöffentlichkeit den Entwurf mit Einspruchsfrist vorzulegen. Gleichzeitig empfiehlt das DVGW-Lenkungskomitee "Gasversorgung" in Übereinstimmung mit Ziffer 3.4 der DVGW-Geschäftsordnung GW 100 "Erarbeitung und Herausgabe des DVGW-Regelwerks" mit der Entwurfsveröffentlichung die sofortige Anwendung des DVGW-Arbeitsblattes in der Praxis.
Einspruchsfrist: 31.10.2009
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gat 2009 bereits im September 2009 in Leipzig
Die gat 2009 findet im Rahmen des Jubiläumskongresses 2009 - 150 Jahre DVGW vom 22.-23. September 2009 in Leipzig statt.
Die Auftaktveranstaltung am Dienstag punktet u.a. mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Klaus Töpfer sowie einer Podiumsdiskussion, die von Ulrich Wickert moderiert wird. Im Gas/Wasser-Forum am gleichen Tag spricht u.a. Prof. Dr. Klaus Homann zusammen mit Dr. Bernhard Hörsgen zum Thema "Versorgungssicherheit - Eckpfeiler für die Zukunft".
Am Mittwoch informieren drei Gas-Diskussionsforen zu den Themen Messwesen, Asset-Management und Neue Anwendungstechnologien.
Eine gemeinsame Gas- und Wasser-Fachausstellung, parallele Industrie-und Innovationsforen sowie ein außergewöhnlicher Festabend runden das Programm ab.
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G 497 B1 "Explosionsgefährdete Bereiche in Verdichteranlagen"
Ausgabe 06/09, EUR 15,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,09 für Nicht-Mitglieder
Dieses Beiblatt zum DVGW-Arbeitsblatt G 497 "Verdichteranlagen" wurde durch das Technische Komitee "Verdichteranlagen" in Abstimmung mit dem DVGW-BGFW-Projektkreis "Explosionsschutz in der Gasversorgung" erarbeitet. Es dient in Verdichteranlagen als Grundlage für die Festlegung und die Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen und legt die zu ergreifenden Maßnahmen nach TRBS 2152 Teil 2 "Technische Regeln für Betriebssicherheit - Vermeidung oder Einschränkung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre" fest. Es ist in Verbindung mit dem DVGW-Arbeitsblatt G 497 "Verdichteranlagen" und dem DVGW-Hinweis G 440 "Explosionsschutzdokument für Anlagen der öffentlichen Gasversorgung - Gefährdungsbeurteilung, Zoneneinteilung und Dokumentation" anzuwenden. In der BGR 104 "Explosionsschutz-Regeln - Sammlung technischer Regeln für das Vermeiden der Gefahren durch explosionsfähige Atmosphäre mit Beispielsammlung" sind mit der vierten Ergänzungslieferung in der Anlage 4 "Beispielsammlung zur Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen nach TRBS 2152 Teil 2, Anhang Abschnitt 2" unter Ziffer 5.10 Gasverdichteranlagen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 497 in die Beispielsammlung aufgenommen worden. Zwischen dem DVGW-TK "Verdichteranlagen und dem DVGW-BGFW-PK "Explosionsschutz in der Gasversorgung" wurde mit Zustimmung der für die BGR 104 verantwortlichen BG "Chemie" vereinbart, Verdichteranlagen, welche als Energieanlagen im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes anzusehen sind, nicht direkt in die Beispielsammlung aufzunehmen, sondern nur einen Verweis auf das relevante DVGW-Regelwerk herzustellen. Neben der Beispielsammlung ist in diesem Beiblatt eine Tabelle enthalten, aus der die Prüfzuständigkeiten für die Anlage bzw. Anlagenteile, für welche die Betriebssicherheitsverordnung anzuwenden ist, zu entnehmen sind. Dieses Beiblatt gilt in Deutschland in Verbindung mit dem DVGW-Arbeitsblatt G 497 "Verdichteranlagen" und der Norm DIN EN 12583 "Gasversorgungssysteme - Gas-Verdichterstationen - Funktionale Anforderungen" für Verdichterstationen mit einer installierten Kupplungsleistung von mehr als 1 MW, die für die Verdichtung von Gasen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 der Gasversorgung mit einem zulässigen Betriebsdruck von mehr als 16 bar bestimmt und so automatisiert sind, dass sie ohne ständige Überwachung durch vor Ort befindliches Personal betrieben werden können. Für Verdichterstationen, die dem Bergrecht unterliegen, u. a. auch Verdichteranlagen an Untertage-Gasspeichern, ist dieses Beiblatt sinngemäß anwendbar.
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G 2000 "Mindestanforderungen bezüglich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze"
Ausgabe 07/09 , EUR 33,67 für DVGW-Mitglieder, EUR 44,89 für Nicht-Mitglieder
Das DVGW-Arbeitsblatt G 2000 "Mindestanforderungen bezüglich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze" hat sich seit seinem Erscheinen im Oktober 2006 in der Praxis bewährt. Gleichwohl wurde aufgrund der sich rasch ändernden Randbedingungen nach nur zwei Jahren in weiten Teilen eine Überarbeitung erforderlich, die mit Veröffentlichung der neuen Ausgabe Juli 2009 nunmehr abgeschlossen ist. Die neue Ausgabe ersetzt die Ausgabe 2006-10 sowie das erste Beiblatt zum DVGW-Arbeitsblatt G 2000 "Leitfaden zur Ermittlung des Netzpuffers", Ausgabe September 2007, das in die neue Ausgabe eingearbeitet wurde.
Das DVGW Arbeitsblatt G 2000 beschreibt die technischen Anforderungen hinsichtlich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze, und wurde unter Berücksichtigung der Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes formuliert. Es fügt sich in die bestehende Struktur von Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln zu Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Gasversorgungsnetzen ein. Es folgt dem Grundsatz der Subsidiarität und stellt gemeinsam mit dem mit geltenden DVGW-Regelwerk und anderen relevanten technischen Vorschriften die technischen Mindestanforderungen dar. Damit werden die Objektivität und die Diskriminierungsfreiheit bezüglich der Interoperabilität und des Anschlusses an Gasversorgungsnetze sichergestellt.
Diese Technische Regel beschreibt die Mindestanforderungen bzgl. Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze im liberalisierten Gasmarkt. Sie gilt für Gasversorgungsnetze, die mit Gasen nach DVGW Arbeitsblatt G 260, 2. Gasfamilie betrieben werden. Sie gilt auch für die Einspeisung von Biogas gemäß § 41a ff. Gasnetzzugangsverordnung. Bezüglich der Einspeisung von Gasen aus regenerativen Quellen in Netze der öffentlichen Gasversorgung sind die Anforderungen des DVGW-Arbeitsblatts G 262 zu beachten.
Sie stellt die Umsetzung der technischen Anforderungen des EU-weiten und nationalen Energierechtes sicher.
Die Anwendung dieser Technischen Regel gewährleistet objektiv und diskriminierungsfrei | die Interoperabilität von Gasversorgungsnetzen | | den korrekten Anschluss an Gasversorgungsnetze | | und eine korrekte Abwicklung der Transporte zwischen den Netzbetreibern und ihren Transportkunden sowie zwischen den Netzbetreibern untereinander. | Für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Gasversorgungsnetzen und -anlagen gelten weiterhin die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Mit Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes am 29.08.2008 und Erlass der Messzugangsverordnung vom 17.10.2008 wurde der Messstellenbetrieb und die Messdienstleistung auch für die Gasversorgung neu geregelt. Der DVGW hat in diesem Zusammenhang die Technischen Mindestanforderungen an die Gasmessung im neuen DVGW-Arbeitsblatt G 687 und die Technischen Mindestanforderungen an den Messstellenbetrieb Gas im neuen DVGW-Arbeitsblatt G 689 festgelegt und veröffentlicht. Die entsprechenden Regelungsinhalte, die bisher im DVGW-Arbeitsblatt G 2000 enthalten waren, wurden in diese Arbeitsblätter aufgenommen und durch einen Verweis auf diese neuen Arbeitsblätter ersetzt.
Änderungen
Aufgrund der Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse im liberalisierten Gasmarkt wurden folgende Änderungen am DVGW-Arbeitsblatt G 2000:2006-10 vorgenommen: | Anpassung der Festlegungen des Abschnitts 5.3.3 "Biogasanlagen" an die Vorgaben der geänderten GasNZV; | | Überführung der Regelungen zum Messstellenbetrieb und zur Messung in die neuen DVGW-Arbeitsblätter G 687 und G 689; | | Vollständige Überarbeitung des Abschnitts 6 "Technisches Netzmanagement" zur Anpassung an die weiterentwickelten Geschäftsprozesse im liberalisierten Gasmarkt; | | Überarbeitung des Abschnitts 7 "Datenmanagement" zur Anpassung an die Vorgaben zum elektronischen Datenaustausch; | | Aufnahme des 1. Beiblatts der G 2000 "Leitfaden zur Ermittlung des Netzpuffers", Ausgabe September 2007, als Abschnitt 8 des Arbeitsblattes; | | Wegfall des informativen Anhangs A "Informationsflussmodell für Abrechnungszählwerte"; | | Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Dokumentes. |
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Zurückziehungen
VP 613 "Lösbare Rohrverbindungen für metallene Gasleitungen; lötlose Rohrverschraubungen aus Stahl"
Ausgabe 04/1996
Diese VP wurde ersatzlos zurückgezogen.
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Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen
GW 120 Entwurf "Netzdokumentation in Versorgungsunternehmen"
Ausgabe 07/09, EUR 26,06 für DVGW-Mitglieder, EUR 34,74 für Nicht-Mitglieder
Von der Planung, dem Bau und Betrieb bis zur Instandhaltung sind die Arbeitsabläufe in den Versorgungsunternehmen ohne den konsequenten Einsatz von Informationstechnologien kaum noch zu bewältigen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser IT-Infrastruktur ist die digitale Netzdokumentation, die sich zu einem zentralen Bindeglied zwischen der Realwelt auf der einen und der technischen Betriebsmitteldokumentation auf der anderen Seite entwickelt hat.
Gegenüber der analogen Netzdokumentation, die auch heute noch über die DIN 2425 Teil 1 und Teil 3 für die Sparten Gas- und Wasser geregelt wird, können die digitalen Bestandsdaten über geeignete Viewer-Applikationen einer wesentlich größeren Anzahl von Nutzern im Unternehmen zugänglich gemacht werden. Mit der stetig steigenden Integration der digitalen Netzdokumentation in die Geschäftsprozesse eines Versorgungsunternehmens steigen aber auch die Anforderungen in Bezug auf Verfügbarkeit, Aktualität und Genauigkeit digitaler Netzdaten.
Im Jahr 1998 hat der DVGW mit dem technischen Hinweis GW 120 "Planwerke für die Rohrnetze der öffentlichen Gas- und Wasserversorgung" diesem Sachverhalt im Regelwerk erstmals Rechnung getragen. Mit dem veröffentlichen Gelbdruck der GW 120 wird die digitale Netzdokumentation als DVGW-Arbeitsblatt fest in das DVGW-Regelwerk verankert und löst damit die alte DIN 2425 Teil 1 und Teil 3 ab.
Die neue GW 120 wurde in enger Kooperation mit dem VDE-FNN (Vertreter der Stromsparte) erarbeitet, mit dem Ziel dem Querverbund in den Versorgungsunternehmen Rechnung zu tragen. So sind die spartenübergreifenden Festlegungen der GW 120 identisch zu den technischen Regeln für Strom.
Einspruchsfrist: 31.10.2009
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150 Jahre DVGW - Jubiläumskongress 2009
22.-23. September 2009 in Leipzig
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Alle Informationen unter www.150-Jahre-DVGW.de
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RegelwerkNews WasserNeuerscheinungen
Wasser-Information 64 "Wasserlaboratorien für Wasserversorgungsunternehmen"
Ausgabe 07/2009, EUR 15,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,09 für Nicht-Mitglieder
Für Wasserversorgungsunternehmen ist es unabdingbar, eine Qualitätsüberwachung mit einem kompetenten und flexiblen Labor zu betreiben. Erst durch die fortlaufende und regelmäßige Bestätigung der Einhaltung der Spezifikationen wird aus Wasser das Lebensmittel Trinkwasser.
Die Aufgaben eines Wasserlaboratoriums sind nicht nur auf die Durchführung von chemischen und mikrobiologischen Untersuchungen - und somit auf die Bestimmung von Messdaten - beschränkt. Zentraler Bestandteil der Tätigkeiten ist auch die Bewertung der Daten, deren Interpretation und Kommunikation im Unternehmen sowie gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörden.
Da der Aufgabenbereich sich in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert hat und die Anforderungen an Wasserlaboratorien sich erhöht haben, wurde die vorliegende DVGW-Wasserinformation Nr. 64 aus dem Jahr 2002 von den DVGW-Projektkreisen "Mikrobiologie" und "Analytik" und dem Gemeinsamen Technischen Komitee "Wassergüte" überarbeitet und aktualisiert. Sie ist nun im Juli 2009 erschienen.
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wat 2010 bereits im September 2009 in Leipzig
Die wat 2010 wird wegen des 150. Jubliäums des DVGW auf das Jahr 2009 vorgezogen und findet nun im Rahmen des Jubiläumskongresses 150 Jahre DVGW vom 22.-23. September 2009 in Leipzig statt.
Die Auftaktveranstaltung am Dienstag punktet u.a. mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Klaus Töpfer sowie einer Podiumsdiskussion, die von Ulrich Wickert moderiert wird. Im Gas/Wasser-Forum am gleichen Tag spricht u.a. Dr. Bernhard Hörsgen zusammen mit Prof. Dr. Klaus Homann zum Thema "Versorgungssicherheit - Eckpfeiler für die Zukunft".
Am Mittwoch informieren drei Wasser-Diskussionsforen zu den Themen Ordnungspolitischer Rahmen, Qualität und Nachhaltigkeit sowie Technik und Management.
Eine gemeinsame Gas- und Wasser-Fachausstellung, parallele Industrie-und Innovationsforen sowie ein außergewöhnlicher Festabend runden das Programm ab.
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