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Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 412 "Kathodischer Korrosionschutz (KKS) von erdverlegten Gasverteilungsnetzen und Gasverteilungsleitungen"
Ausgabe 09/10, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder
Der Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) in Gasverteilungsnetzen aus Stahl entspricht dem Stand der Technik. Dieses gilt sowohl bei neu zu verlegenden Gasverteilungsnetzen als auch für die Nachrüstung vorhandener Netze. Auf der Basis weiter entwickelter Messverfahren und verbesserter Gerätetechniken übernimmt der KKS neben dem klassischen Korrosionsschutz heute weitere Aufgaben, wie die Unterstützung der zustandsorientierten Instandhaltung.
Durch die Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) wird der Korrosionsschutz von Rohrleitungen und damit die Betriebssicherheit entscheidend verbessert. Ist dabei das Schutzpotenzialkriterium nach DIN EN 12954 erfüllt, ist für unlegierte und niedrig legierte Stahlrohrleitungen ein vollständiger Schutz gegen Korrosion erreicht, da die verbleibende Restkorrosionsrate dann technisch vernachlässigbar ist. Deshalb wird der KKS, wenn besonders hohe Sicherheitsforderungen bestehen, z. B. bei Gashochdruckleitungen, in den einschlägigen Vorschriften gefordert.
Die Wirtschaftlichkeit des KKS ist sowohl beim Neubau einer Gasleitung als auch bei der Nachrüstung an einem bestehenden Leitungssystem nachgewiesen (Handbuch des kathodischen Korrosionsschutzes, Korrosionsschutz erdverlegter Rohrleitungen). Dieses Arbeitsblatt richtet sich sowohl an Planer als auch an Betreiber von Gasverteilungsnetzen und ersetzt das DVGW-Merkblatt G 412:1988-12.
Gegenüber dem DVGW-Merkblatt G 412:1988-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: | Erhöhte Verbindlichkeit zur Anwendung des KKS nach DVGW-Arbeitsblatt G 462 | | Umsetzung der Forderung aus der DIN 30675-1 nach Berücksichtigung elektrochemischer Einwirkungen | | Berücksichtigung der DVGW-Arbeitsblätter GW 10, GW 12 und GW 16 | | Aufnahme von Hinweisen zur Wirtschaftlichkeit | | Änderung des Status: Dieses Dokument wird in den Status eines Arbeitsblattes gehoben |
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Neue Ausgabe des Technologie-Reports zur ZOI an Gasanlagen erschienen
Um die Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Gasanlagen zu garantieren, müssen sie kontinuierlich instandgehalten werden. Die Instandhaltung von Gasanlagen ist im DVGW-Arbeitsblatt G 495 geregelt, wo unterschiedliche Strategien beschrieben werden. Im Rahmen eines DVGW-geförderten Forschungsprojekts wurden Basisinformationen zur Umsetzung der zustandsorientierten Instandhaltung (ZOI) an Gasanlagen erarbeitet. Schwerpunkte waren hierbei die Erfassung des tatsächlichen Anlagenzustands und die darauf basierende Festlegung von Instandhaltungsfristen.
Zum DVGW Technologie-Report
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DIN-Normen
DIN EN 126 Entwurf "Mehrfachstellgeräte für Gasgeräte"
Entwurf Oktober 2010, Preisgruppe 11, Deutsche Fassung prEN 126:2010
Einsprüche bis 11. Dezember 2010 an nhrs@din.de
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DIN EN 257 "Mechanische Temperaturregler für Gasgeräte"
Ausgabe November 2010, Preisgruppe 15, Deutsche Fassung EN 257:2010
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DIN EN 746-2 "Industrielle Thermoprozessanlagen - Teil 2: Sicherheitsanforderungen an Feuerung und Brennstoffführungssysteme"
Ausgabe Oktober 2010, Preisgruppe 33, Deutsche Fassung EN 746-2:2010
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DIN EN 13766 "Thermoplastische, mehrlagige (nicht vulkanisierte) Schläuche und Schlauchleitungen für die Förderung von Flüssiggas und verflüssigtem Erdgas - Spezifikation"
Ausgabe November 2010, Preisgruppe 14, Deutsche Fassung EN 13766:2010
Es ist beabsichtigt, den Norm-Entwurf in das Regelwerk "Gas" aufzunehmen. Die Normen sind Bestandteil des Regelwerkes "Gas".
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Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen
GW 336-1 "Erdeinbaugarnituren - Teil 1: Standardisierung der Schnittstellen zwischen erdverlegten Armaturen und Einbaugarnituren"
Ausgabe 09/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Das DVGW-Arbeitsblatt GW 336-1 "Erdeinbaugarnituren - Teil 1: Standardisierung der Schnittstellen zwischen erdverlegten Armaturen und Einbaugarnituren" behandelt die Vereinheitlichung der Schnittstelle Armatur - Einbaugarnitur verschiedener erdverlegter Armaturen in der Gas- und Wasserverteilung. Zu diesen Armaturen gehören | Absperrschieber im Nennweitenbereich DN 40 bis DN 350 | | Anbohrarmaturen/Absperrarmaturen für Hausanschlüsse | | Absperrklappen im Nennweitenbereich DN 100 bis DN 1000 | | Kugelhähne bis Nennweite DN 1000 |
Dabei werden Festlegungen zu Armaturenabgang, Einbaugarnitur und Verbindungselement zwischen Armatur und Einbaugarnitur getroffen.
Der Grundgedanke des Standardisierungskonzeptes ist, dass der Lieferant der Armatur einen einheitlichen Anschluss (Innenvierkant) für die Aufnahme der Betätigungsverlängerung der Armatur (Einbaugarnituren-Vierkant) zur Verfügung stellt. Dies kann mittels einer Kuppelmuffe oder direkt (z. B. bei Kugelhähnen) geschehen. Bei Verwendung des Systems Kuppelmuffe gehört diese, inklusive Verbindungselemente, zum Lieferumfang des Armaturenlieferanten.
Das Ziel von GW 336-1 ist, zukünftig in der breiten Anwendung von erdverlegten Absperrarmaturen nur mit drei verschiedenen, universell einsetzbaren Einbaugarnituren auszukommen. Diese drei Einbaugarniturentypen sind mit ihren nun festgelegten Standardmaßen bezüglich der Schnittstelle zur Absperrarmatur in GW 336-1 ebenfalls beschrieben. Durch die Standardisierung der Schnittstelle sollen sich langfristig folgende Vorteile einstellen: | Reduzierung der Herstellungskosten | | Reduzierung der Lagerhaltungskosten | | Reduzierung der Instandsetzungskosten | | günstigere Einkaufsbedingungen für die Anwender durch Erhöhung der Stückzahlen einzelner Einbaugarniturentypen und Wegfall von Sonderanfertigungen | | Qualitätsverbesserung und daraus resultierend weniger reparaturanfällige Systeme |
Das neue Arbeitsblatt GW 336-1 wurde vom DVGW-Projektkreis "Armaturen in Wasserversorgungssystemen" im Technischen Komitee "Bauteile Wasserversorgungssysteme" mit Unterstützung der gasseitigen DVGW-Gremien und der herstellenden Industrie erarbeitet. Es ersetzt das bisherige Blatt GW 336, Ausgabe Januar 2006. Wesentliche Inhalte wurden gegenüber der alten Ausgabe nicht verändert, jedoch wurde im neuen Blatt eine verständlichere Darstellung gewählt. Ebenso wurden einige konstruktive Präzisierungen vorgenommen, die auf Grund von Anwendererfahrungen sinnvoll erschienen.
Bleibt abschließend die Empfehlung der genannten DVGW-Gremien an die Gas- und Wasserversorgungsunternehmen, das Arbeitsblatt GW 336-1 anzuwenden und in den Ausschreibungs- bzw. Bestelltexten für Armaturen und Einbaugarnituren die Schnittstelle nach GW 336 als Spezifikation anzugeben, um langfristig das sich daraus ergebende Kosteneinsparpotenzial zu nutzen.
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GW 336-2 "Erdeinbaugarnituren - Teil 2: Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 09/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Die DVGW-Prüfgrundlage GW 336-2 wurde vom DVGW-Projektkreis "Armaturen in Wasserversorgungssystemen" im Technischen Komitee "Bauteile Wasserversorgungssysteme" mit Unterstützung der herstellenden Industrie erarbeitet. Es gehört zur neuen zweiteiligen Reihe GW 336.
Mit GW 336-2 steht erstmals eine Prüfgrundlage zur Verfügung, nach der eine DVGW-Zertifizierung von Einbaugarnituren für erdverlegte Armaturen in der Gas- und Trinkwasserverteilung erfolgen kann.
Die Prüfgrundlage beschreibt die Anforderungen an Einbaugarnituren und definiert die dazugehörigen Prüfungen. Dabei werden vor allem mechanische und maßliche Aspekte berücksichtigt sowie die Schnittstelle am oberen Vierkant der Einbaugarnitur standardisiert. Zudem wird bezüglich der unteren Schnittstelle (Verbindung zur Armatur) auf GW 336-1 verwiesen.
Des Weiteren enthält GW 336-2 fachliche Angaben zur Baumusterprüfung, Eigenüberwachung im Herstellwerk und Fremdüberwachung durch Prüflaboratorien.
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GW 337 "Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen für die Gas- und Wasserversorgung; Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 09/10, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
GW 337 (P) wurde vom Projektkreis "Metallische Werkstoffe in Wasserversorgungs-systemen" im Technischen Komitee "Bauteile Wasserversorgungssysteme" erarbeitet.
Die Prüfgrundlage gilt für Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen für die Wasser- und Gasversorgung nach DIN EN 545 bzw. DIN EN 969 sowie Formstücke aus duktilem Gusseisen nach DIN 28650 und DIN EN 14525 mit Muffenverbindungen nach DIN 28601, DIN 28602 und DIN 28603 oder speziellen Verbindungsarten nach Hersteller-vorgaben sowie Flanschverbindungen nach DIN EN 1092-2, in den Ausführungen mit: | standardmäßigen Auskleidungen und Umhüllungen (von Rohren und Formstücken) nach DIN EN 545 und DIN 30674-3 (Zinküberzug mit Deckbeschichtung), | | speziellen Auskleidungen und Umhüllungen nach DIN 3475 oder DIN EN 14901 von Formstücken, | | speziellen Rohrumhüllungen nach DIN EN 14628 (Polyethylenumhüllung), DIN EN 15542 (Zementmörtelumhüllung), DIN EN 15189 (Polyurethanumhüllung) sowie speziellen Auskleidungen nach DIN EN 15655 (Polyurethan-Auskleidung) von Rohren und Formstücken, | | Dichtungen. |
GW 337 enthält ergänzende Anforderungen, die sich als Gebrauchstauglichkeitsnachweis für den Einsatz dieser Bauteile in der deutschen Gas- und Wasserversorgung bewährt haben. Diese Anforderungen widersprechen nicht den Festlegungen der DIN EN 545, DIN EN 969 bzw. DIN 28650 und DIN EN 14525, sondern konkretisieren die allgemeinen bzw. ergänzen die offen gebliebenen Anforderungen dieser Normen. Des Weiteren sind Angaben zur Gütesicherung der Bauteile enthalten, um sicherzustellen, dass die Konformität der hergestellten Bauteile mit den Anforderungen dieser Prüfgrundlage langfristig gegeben ist.
Die Prüfungen der für die Verbindung der Rohre, Formstücke und Zubehörteile erforderlichen Dichtungen sind nicht Gegenstand von GW 337. Für Dichtungen gelten wie bisher die Prüfgrundlagen VP 546 und VP 547 bzw. G 480-1 und VP 406.
GW 337 ersetzt die Prüfgrundlage VP 545, Ausgabe Juni 2004. Gegenüber VP 545 wurden insbesondere folgende Änderungen vorgenommen: | Aufnahme der PUR-Umhüllungen und -Auskleidungen gemäß den einschlägigen EN-Normen, | | Präzisierung der Überprüfungen im Herstellwerk, | | Aktualisierung der Normbezüge. |
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Schulung zu Wassertransport und Wasserverteilung
Bauteile der Trinkwasserversorgung sind auch Teil dieses Seminars:
"Kurs 2 - Wassertransport und Wasserverteilung" am 24. - 26.11.10 in Göttingen Programm
Weitere Informationen und Anmeldung: DVGW-Berufsbildungswerk, Frau Katja Heythekker, heythekker(at)dvgw.de, Tel.: +49 228 9188-602
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Regelwerknews WasserNeuerscheinungen
W 372 "Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen und ihre Verbindungen für die Wasserverteilung - Serie DN/OD; Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 09/10, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder
Die Vorläufige Prüfgrundlage W 372 gilt für Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen (für den Nennweitenbereich 63 £ DN/OD £ 160) für die Wasserversorgung nach DIN EN 545, die in mindestens einer der folgenden Eigenschaften von der Norm abweichen: | Rohraußendurchmesser Serie DN/OD | | Rohrwanddicken Klasse 25 | | alternative thermoplastische Rohrauskleidung | | Mögliche Ausführungen sind: | | standardmäßige Auskleidungen und Umhüllungen (von Rohren und Formstücken) nach DIN EN 545 | | Epoxy-Beschichtung nach DIN EN 14901 für Formstücke | | spezielle Rohrumhüllungen nach DIN EN 14628 (Polyethylenumhüllung), DIN EN 15189 (Polyurethan-Umhüllung) | | spezielle Auskleidungen nach DIN EN 15655 (Polyurethan-Auskleidung) oder thermoplastischen Auskleidungen nach dieser Vorläufigen Prüfgrundlage |
W 372 dient als Grundlage für die Zertifizierung und Vergabe des DVGW-Zertifizierungs-zeichens für Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen der Serie DN/OD. Sie enthält weiterhin Angaben zur Gütesicherung dieser Bauteile, um sicherzustellen, dass die Konformität der hergestellten Bauteile mit den Anforderungen dieser Prüfgrundlage auch langfristig gegeben ist.
Basis für eine Produktzertifizierung dieser Bauteile ist die DVGW-Prüfgrundlage GW 337. Hinzu kommen jedoch die in W 372 festgelegten zusätzlichen oder geänderten Anforderungen und Prüfungen.
Mit der Erarbeitung von W 372, die im Projektkreis "Metallische Werkstoffe in Wasser-versorgungssystemen" unter dem Technischen Komitee "Bauteile Wasserversorgungs-systeme" erfolgte, wurde aktuellen Entwicklungen bei den Gussrohrsystemen Rechnung getragen.
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Zurückziehungen
VP 545 "Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen für die Gas- und Wasserversorgung; Anforderungen und Prüfungen"
Ausgabe 06/2004
Diese Prüfgrundlage wird ersetzt durch die Prüfgrundlage GW 337 "Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen für die Gas- und Wasserversorgung", Ausgabe 09/2010.
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8. Betriebssicherheitstage
Praxisnahe Lösungsansätze für die Betriebs- und Anlagensicherheit
Die 8. Betriebssicherheitstage finden am 28. und 29. Juni 2011 in Hamburg statt.
Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!
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