|
|
Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 608 Entwurf "Kleine Wasserfahrzeuge - Betrieb und Prüfung der Flüssiggasanlage"
Ausgabe 2/11, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder
Bei Bau, Einrichtung und Betrieb von Flüssiggasanlagen auf Wassersportfahrzeugen sind die spezifischen Eigenschaften des Flüssiggases zu beachten. Flüssiggas ist schwerer als Luft. Für den sicheren Betrieb muss deshalb Vorsorge getroffen sein, damit Flüssiggas nicht in tiefer liegende Bootsräume gelangen kann. Wegen der besonders geschlossenen Bauweise eines Bootskörpers sind entsprechende sicherheitstechnische Anforderungen erforderlich.
Mit der Herausgabe des DVGW Arbeitsblattes G 608:1985-02 unter dem Titel "Flüssiggas-Anlagen auf Wassersportfahrzeugen", dass in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Lloyd und den Bootsausrüstern erarbeitet wurde, wurden die gemachten Erfahrungen und Entwicklungen auf diesem Gebiet berücksichtigt. Diese Technischen Regeln galten für die Einrichtung, Änderung, Unterhalt und Prüfung der o.g. Flüssiggasanlagen.
Mit dem neuen Entwurf des DVGW-Arbeitsblattes G 608 "Kleine Wasserfahrzeuge - Betrieb und Prüfung der Flüssiggasanlage" (März 2011) wurde der Veröffentlichung der überarbeiteten Norm DIN EN ISO 10239 "Kleine Wasserfahrzeuge - Flüssiggasanlagen (LPG)", welche die Installation und die Prüfung vor Inbetriebnahme der Flüssiggasanlagen regelt, Rechnung getragen. Dieses Arbeitsblatt wurde vom DVGW/DVFG-Gemeinschaftsausschuss erarbeitet.
Gegenüber dem G 608:2003 und dem Beiblatt B1:2006 wurden folgende Änderungen aufgenommen: | Abweichende Bestimmungen für Altanlagen wurden aufgenommen; | | Umschaltventile nach DIN EN 13786, Anhang J wurden aufgenommen; | | Verwendung von Vordruckregler nach VP 202 wurde aufgenommen; | | Anschluss G.13 für Druckregelgeräte hinzugefügt; | | Prüfung vor Inbetriebnahme, Wiederholungsprüfung neu formuliert; | | Dichtheitsprüfung hinzugefügt; | | Design für Prüfplakette geändert. |
Der Entwurf G 608 gilt, wie auch schon G 608:2003, nicht für Flüssiggasanlagen in gewerblich genutzten Booten sowie für Flüssiggasanlagen, die zum Antrieb von Booten genutzt werden.
Einspruchsfrist: 30.05.2011
|
|
|

6. Münchener Netzbetriebstage - Impulse für die Anreizregulierung
Vom 12. bis 13. April 2011 veranstaltet der DVGW in Kooperation mit ÖVGW und SVGW die 6. Münchener Netzbetriebstage.
Am Montag, 14. Februar erscheint das Programm.
Weitere Informationen: www.netzbetriebstage.de
|
|
G 693 "Verfahren zur Ermittlung der CO2-Emissionen von Erdgasverbrennungsanlagen und deren Unsicherheiten für den Emissionshandel"
Ausgabe 01/11, EUR 43,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 57,35 für Nicht-Mitglieder
Das Merkblatt G 693 - Verfahren zur Ermittlung der CO2-Emissionen von Erdgasverbrennungsanlagen und deren Unsicherheiten für den Emissionshandel - wurde vom Projektkreis CO2 - Emissionshandel im Technischen Komitee Gasmessung und Abrechnung in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und unter Mitwirkung der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) erarbeitet.
Die vollständige und transparente Überwachung der Treibhausgasemissionen hat zum Ziel, dass Anlagenbetreiber im Emissionshandel konform mit den gesetzlichen Anforderungen über ihre CO2-Emissionen berichten und somit das übergeordnete Ziel der Reduzierung von Treibhausgasen kosteneffizient erreicht werden kann.
Das Monitoringkonzept für emissionshandelspflichtige Erdgasverbrennungsanlagen sieht den Nachweis der Einhaltung der Ebenenkonzepte der Monitoring-Leitlinien 2008-2012 (ML2007) und die Erstellung von Unsicherheitsanalysen für Tätigkeitsdaten und stoffspezifische Parameter vor. Ausnahmen von dieser Verpflichtung sind für Anlagen mit geringen Emissionen (CO2-Emissionen < 25 000 t/Jahr) vorgesehen. Betreiber von Anlagen mit CO2-Emissionen > 25 000 t/Jahr stehen häufig vor dem Problem, wie eine solche Analyse aufzubauen und durchzuführen ist und wie die betrieblichen Gegebenheiten systematisch abgebildet werden können. Zum Aufbau einer systematischen Unsicherheitsanalyse soll das Merkblatt Hilfestellungen sowie Hinweise zu möglichen Vereinfachungen geben. Ausgewählte Beispiele sollen Betreibern helfen, in einer ggf. ganz oder teilweise analogen Vorgehensweise ihre Anforderungen zu erfüllen. In praxisorientierter Herangehensweise werden Verfahren zur Ermittlung von Unsicherheiten aufgezeigt und die grundlegenden Anforderungen des CO2-Emissionshandels erklärt.
Der Anwendungsbereich des Merkblatts richtet sich an Betreiber von Feuerungsanlagen, in denen Erdgas zum Zwecke der Energieumwandlung verbrannt wird, sowie an Betreiber von Produktionsanlagen, in denen Erdgas verbrannt wird und die daraus resultierenden Abgase für prozesstechnische Zwecke verwendet werden.
|
|
|

Europäische Gaskonferenz am 12./13. Mai 2011 in Kopenhagen
Unter dem Motto "Gas Innovation for a Greener Europe" trifft sich die europäische Gaswelt in Kopenhagen zu einer Konferenz, die Meilensteine setzen will.
Die EGATEC ist die Folgeveranstaltung des European Forum Gas (EFG), welches
erstmals 2003 vom DVGW initiiert stattfand und in den letzten Jahren unter dem Dach von marcogaz organisiert wurde. Programmdetails und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Internet unter www.egatec2011.dk
|
|
DIN Normen
DIN EN 746-2 "Industrielle Thermoprozessanlagen - Teil 2: Sicherheitsanforderungen an Feuerungen und Brennstoffführungssysteme"
Ausgabe Februar 2011, Preisgruppe 33
Es handelt sich um ein berichtigtes Dokument der Ausgabe Oktober 2010.
Die Norm ist Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Gas".
|
|
|
Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen
GW 2 Entwurf "Verbinden von Kupfer- und innenverzinnten Kupferrohren für Gas- und Trinkwasser-Installationen innerhalb von Grundstücken und Gebäuden"
Ausgabe 01/11, EUR 15,52 für DVGW-Mitglieder, EUR 20,69 für Nicht-Mitglieder
Das Arbeitsblatt beschreibt die unterschiedlichen Verbindungsarten von Kupferrohren in der Gas- und Trinkwasser-Installation.
Bei der Herstellung von Gas- und/oder Trinkwasser-Installationen dürfen nur Bauteile und Hilfsstoffe eingesetzt werden, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Bei der Verwendung von Bauteilen z.B. mit DVGW Zertifizierungszeichen gelten diese Regeln als erfüllt.
Günstigere Arbeitsbedingungen, z.B. bei der Vorfertigung in der Werkstatt, können bei der Anwendung geeigneter Werkzeuge und Maschinen zu anderen als den in diesem Arbeitsblatt beschriebenen Arbeitsweisen bei der bauseitigen Herstellung von Verbindungen an Kupferrohren führen.
Diese evtl. andersartig hergestellten Verbindungen müssen jedoch in ihrer Dichtheit, Festigkeit, in ihren hydraulischen Eigenschaften sowie in gesundheitlicher Hinsicht den Verbindungen entsprechen, die nach den Anweisungen dieses Arbeitsblattes gefertigt sind.
Kupferrohr-Installationen und deren Verbindungsstellen, die ständig bestimmungsgemäß korrosiven Atmosphären ausgesetzt sind (beispielsweise Ammoniak- und/oder schwefelwasserstoffhaltigen Dämpfen in landwirtschaftlich genutzten Gebäuden, galvanischen Betrieben o. ä.), müssen gegen Außenkorrosion geschützt werden. Hinweise hierzu sind der TRWI, TRGI, TRF und den Normen der Reihe DIN 50929 zu entnehmen.
Bei der Erstellung von Lötverbindungen sind die Anforderungen an Betrieb und Personal nach DVS-Richlinie 1903-1 zu beachten. Hinweise zur Bewertung von Lötnähten sind der DVS-Richtlinie 1903-2 zu entnehmen.
Einspruchsfrist: 15.05.2011
|
|
|

Am 6. Juli 2011 lädt der DVGW zum Diskurs 2011 und zur 141. Mitglieder-Versammlung nach Bonn ein. Schon eine Tradition geworden, bietet der DVGW mit dem 3. Diskurs 2011 wieder eine Plattform für Mitglieder und Interessierte an, auf der - in diesem Jahr in zwei parallelen Strängen - aktuelle Fachthemen des Gas- und Wasserfaches diskutiert und mit den Zielen und Aktivitäten des DVGW direkt in Bezug gesetzt werden.
Weitere Informationen: www.dvgw-diskurs.de
|
|
Regelwerknews WasserNeuerscheinungen
W 661 "Einsatz von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln in der Wasserversorgung"
Ausgabe 01/11, EUR 20,01 für DVGW-Mitglieder, EUR 26,68 für Nicht-Mitglieder
Das Merkblatt W 661 gilt für die Festlegung der Schutzmaßnahmen bei Verwendung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln auf Baustellen und bei Arbeiten in Bereichen mit erhöhter elektrischer Gefährdung in der Wasserversorgung.
W 661 wurde vom Projektkreis "Technischer Betrieb von Wasserversorgungsanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet. Es dient als Hinweis zur Umsetzung der geltenden Vorschriften (z. B. BGV A3, DIN-VDE-Normen), um insbesondere elektrische Unfälle beim Einsatz von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln zu vermeiden.
Neben den Begriffsdefinitionen enthält das Merkblatt eine Einteilung in Bereiche nach der elektrischen Gefährdung (ohne leitfähige Umgebung bzw. mit leitfähiger Umgebung). Darauf aufbauend werden die Schutzmaßnahmen beschrieben für den Einsatz der Betriebsmittel in den jeweiligen Bereichen.
Weiterhin sind in verschiedenen informativen Anhängen für unterschiedliche praktische Einsatzfälle der elektrischen Betriebsmittel bildliche Beispiele dargestellt, die in unternehmensinterne Betriebsanweisungen übernommen werden könnten.
Das Merkblatt kann somit von Wasserversorgungsunternehmen als Hilfe genutzt werden, um entsprechende unternehmensinterne Betriebsanweisungen zu der im Blatt behandelten Thematik zu erstellen.
|
|
|
DIN Normen
DIN 1988-600 "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen - Teil 600: Trinkwasser-Installationen mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen; Technische Regel des DVGW"
Ausgabe Dezember 2010, Preisgruppe 13
Diese Norm ist vom Arbeitsausschuss NA 119-04-07 AA "Häusliche Wasserversorgung" im Normenausschuss Wasserwesen (NAW) erarbeitet worden.
Der Norm-Entwurf wurde im August 2008 als E DIN 1988-60 veröffentlicht. Unter dem Aspekt einer anzustrebenden Verbindung der neuen Normen zu den einzelnen Europäischen Normen sowie zu den Teilenummern der bestehenden Normen der Reihe DIN 1988, die keine europäische Entsprechung haben, wurde die Norm-Nummer in DIN 1988-600 geändert.
Gegenüber der DIN 1988-6: 2002-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: | die Begriffsbestimmungen wurden erweitert und aktualisiert; | | die Übergabestelle als Schnittstelle zwischen Trinkwasser-Installation und Löschanlage wurde definiert; | | die Angaben zur Planung und Ausführung von Löschanlagen sind nur noch eingeschränkt in der Norm enthalten; | | die Planung und Ausführung von Unter- und Überflurhydranten außerhalb von Gebäuden sind neu definiert worden; | | die Umsetzung der Anforderungen aus der Trinkwasserverordnung 2001 im Bereich Trinkwasserhygiene ist erfolgt. | Die öffentliche Trinkwasserversorgung dient in erster Linie der Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. In bestimmten Fällen kann der Löschwasserbedarf für den Objektschutz aus der Trinkwasserversorgung gedeckt werden. Ob dies möglich ist, kann nur durch das Wasserversorgungsunternehmen ermittelt werden. Abstriche bei der Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene können nicht akzeptiert werden. In diesen Fällen müssen andere Lösungen für die Löschwasserversorgung gefunden werden. Dazu sind dem Wasserversorgungsunternehmen alle relevanten Planungsunterlagen zur Verfügung zu stellen und konkrete Angaben zum Löschwasserbedarf zu machen.
Diese Norm gilt für die Planung, Bau, Betrieb, Änderung und Instandhaltung der Trinkwasser-Installation von der Anschlussstelle bis zur Löschwasserübergabestelle an die Feuerlösch- und Brandschutzanlage sowie von Über- und Unterflurhydrantensystemen auf Grundstücken im Anschluss an Trinkwasser-Installationen.
Für die Planung und Errichtung der Trinkwasser‑Installation gelten die Reihe DIN EN 806, DIN EN 1717 und die Reihe DIN 1988.
Für die Planung und Errichtung der Feuerlösch- und Brandschutzanlagen gelten insbesondere die Normen DIN 14462, DIN 14489, DIN 14494, DIN 14495, DIN EN 12845 und DIN CEN/TS 14816 sowie die Richtlinien VdS CEA 4001 und VdS 2109.
Die Norm ist Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Wasser".
|
|
|
 Die Fachzeitschrift DVGW energie | wasser-praxis ist das Verbandsorgan des DVGW und offizieller Medienpartner.
|
|
|