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Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 1020 Entwurf "Qualitätssicherung für Ausführung und Betrieb von Gasinstallationen"
Ausgabe 08/07, EUR 13,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 17,46 für Nicht-Mitglieder
Dieses im DVGW-Technischen Komitee "Gasinstallation" erarbeitete DVGW-Arbeitsblatt G 1020 ergänzt zukünftig das DVGW-Regelwerk im Bereich der Qualitätssicherung für die Ausführung und den Betrieb von Gasinstallationen. Damit werden die Vorgaben der Aufsichtsbehörden (Energieaufsicht und Bauaufsicht) hinsichtlich der Sicherheit in Gasinstallationen erfüllt. Dieses Arbeitsblatt reiht sich somit folgerichtig in die Sequenz der bereits existierenden Arbeitsblätter G 1000 "Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Gasversorgungsanlagen)" und G 1010 "Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Erdgasanlagen auf Werksgelände" ein. Das Arbeitsblatt dient zur Darstellung der auch im liberalisierten Markt (erfolgtes Unbundling) weiterhin notwendigen Aufgaben von Netzbetreibern (NB) und ggf. Messstellenbetreibern (MSB) in der Kundenanlage. Der Betreiber ist für die gesamte Gasinstallation bis zur Abgasausmündung mit Ausnahme der Hauptabsperreinrichtung, der Messeinrichtung und des Gas-Druckregelgerätes verantwortlich. Bei der Wahrnehmung seiner Verkehrssicherungspflicht bedarf der Betreiber jedoch der Unterstützung durch NB, ggf. MSB, Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) und Bezirksschornsteinfegermeister (BSM). Dieses Zusammenwirken ist Bestandteil der Eigenverantwortlichkeit des Gasfaches für eine sichere Gasversorgung. Dieses Arbeitsblatt beschreibt somit die Zusammenarbeit und die Schnittstellen (Anforderungen und Aufgaben) sowie die Verantwortlichkeiten im Bereich der Kundenanlage zwischen Betreiber (Gaskunde), NB, MSB, VIU und BSM. Es ist in dieser Funktion auch Nachfolgeblatt der beiden veralteten Arbeitsblätter G 665 und G 666 aus dem Jahre 1972. Wegen der Bedeutung der in diesem Papier behandelten Sachverhalte in der heutigen Zeit - Liberalisierungsumsetzung, Ablösung der AVB Gas V durch NDAV, Bestrebungen der Bundes-Netzagentur - wurde für dieses kommende Arbeitsblatt der Weg der Entwurfsverabschiedung gleichermaßen durch das Lenkungskomitee "Gasanwendung" und das Lenkungskomitee "Gasversorgung" gewählt. Einspruchsfrist: 30.11.2007
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Fachprogramm der gat 2007
Sie finden ab sofort das Fachprogramm der gat - gasfachlichen Aussprachetagung - 2007 auf der Homepage der gat.
Die gat findet vom 13.-14. November 2007 in Karlsruhe statt. Anmeldungen sind bereits möglich!
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Regelwerknews Gas/WasserNeuerscheinungen
GW 324 "Fräs- und Pflugverfahren für Gas- und Wasserrohrleitungen; Anforderungen, Gütesicherung und Prüfung"
Ausgabe 08/07, EUR 24,27 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,36 für Nicht-Mitglieder
GW 324 beschreibt den Stand der Technik für diese Verfahren. Das Pflügen ist wohl das älteste "nicht konventionelle" Verfahren, wenn man die offene Bauweise mit betretbarem Graben als die in der Praxis vorherrschende Konvention betrachtet, und erst die Flexibilität von PE hat das Pflugverfahren für Gas- und Wasserleitungen eröffnet.
Damit ist man aber auch schon bei einer Kernfrage: Ein PE-Rohr wird beim Einpflügen vorübergehend auf gesamter Länge gebogen, d.h. eine Schlaufe durchläuft den "endlosen" Rohrstrang. Während dieser Biegung wird die Rohrwand gedehnt (bzw. gestaucht). Inwieweit beeinträchtigt diese Dehnung die Integrität des Rohrs?
Oder konkreter im Hinblick auf das wesentliche Schutzziel: Wie klein darf der kurzzeitige, einbaubedingte Biegeradius des Rohrs ausfallen, ohne dass die langfristige Druckfestigkeit im Betrieb - die Leitung ist für eine Mindestnutzungsdauer von 50 Jahren auszulegen - gemindert wird? Diese Frage ist - Stichwort Baugrubenlänge - von allgemeinem Interesse!
Die DVGW-Arbeitsblätter G 472 und W 400-2 enthalten Grenzwerte für den Biegeradius in Abhängigkeit von der Einbautemperatur, allerdings im Hinblick auf dauerhafte, also druckbelastete Bögen im Sinne einer flexiblen Streckenführung: 20facher Rohraußendurchmesser (d) bei 20 °C Rohrwandtemperatur, entsprechend einer Randfaserdehnung von 3 %, bzw. 50 d bei 0 °C, dazwischen kann linear interpoliert werden.
Bekannt ist auch, dass PE-Rohre für den Transport gebogen werden (Rollen- bzw. Wickelware). Obwohl die Transport-Biegeradien 20 d deutlich unterschreiten können, befinden sich auch diese nach Auskunft der Rohrhersteller noch im obigen Rahmen, da die Biegung bei höheren Temperaturen (>= 30 °C) kurz nach der Extrusion erfolgt.
Was nun aber die geschilderte Baustellensituation betrifft, liefert GW 324 keine konkreten Anhaltspunkte jenseits der obigen Vorgaben nach G 472 und W 400-2. Der Anwender muss kurzzeitige Mindestbiegeradien individuell vom Rohrhersteller erfragen und dokumentieren. Es empfiehlt sich sehr, aussagefähige Nachweise zu fordern und die Bauaufsicht für das Thema zu sensibilisieren.
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Datenbank Ansprechpartner Regelwerk
Als zusätzlichen Service für seine Mitglieder bietet der DVGW seit Kurzem im passwortgeschützten Bereich seiner Homepage die Datenbank "Ansprechpartner Regelwerk" an. Haben Sie eine inhaltliche Frage zu einem bestimmten Regelwerk? Anhand dieser Informationsquelle können Sie sofort erkennen, wer im DVGW der /die richtige Ansprechpartner( in) für Ihre Frage ist. Die Datenbank wird tagesaktuell gepflegt.
Zur Datenbank (exklusiv für Mitglieder)
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Regelwerknews WasserNeuerscheinungen
W 410 Entwurf "Wasserbedarf - Kennwerte und Einflußgrößen"
Ausgabe 09/07, EUR 24,27 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,36 für Nicht-Mitglieder
Dieses Arbeitsblatt wurde vom DVGW-Technischen Komitee "Wasserverteilung" überarbeitet. Es enthält Kennwerte und Einflussgrößen zur Ermittlung des Trinkwasserbedarfs. Die erste Ausgabe des DVGW-Merkblattes W 410 stammt aus dem Jahr 1972. Damit wurde der Wasserbedarf von Wohngebäuden auf eine erste statistisch gesicherte Basis gestellt. Eine erste Überarbeitung wurde im Jahre 1995 vorgenommen. Dabei sind sowohl die zunehmend bessere Ausstattung der Wohnungen mit Wasserverbrauchseinrichtungen als auch der deutlich geringere Verbrauch der Wasserverbrauchsmaschinen (Waschmaschine, Geschirrspüler) berücksichtigt worden.
Seit der Veröffentlichung der zweiten Ausgabe des DVGW-Merkblattes führten Kostenbewusstsein, technische Entwicklungen (Geräte- und Gebäudetechnik) und demographischer Wandel in Deutschland zu einem deutlich verringerten Gesamt-, Pro-Kopf- und Spitzenverbrauch. Mit der vorliegenden überarbeiteten Fassung des W 410 findet diese Entwicklung auch in den Planungsgrößen ihren Niederschlag.
Änderungen
Gegenüber DVGW-Merkblatt W 410:1995-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Berücksichtigung eines verringerten Gesamt-, Pro-Kopf- und Spitzenverbrauchs
b) Aufnahme von Hinweisen zum Einfluss des demographischen Wandels
c) Aufnahme von Hinweisen zur Vorgehensweise bei der Bedarfsermittlung
d) Aufnahme von Erläuterungen zu den Bezugszeiten
e) Aufnahme von informativen Anhängen zu
a. zur Ermittlung von Spitzendurchflüssen
b. zu Einflussgrößen auf den Wasserbedarf
c. zu typischen Tagesganglinien und zeitlicher Entwicklung von Spitzenfaktoren
f) Aktualisierung der Verweisungen und Anpassung des formalen Aufbaus des Arbeitsblattes an die gültigen Vorgaben.
Einspruchsfrist: 15.12.2007
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DVGW-Veranstaltung zu Klimawandel und Wasserversorgung
Am 18. Oktober 2007 findet die Veranstaltung des DVGW-Forums Klimawandel und Wasserversorgung: Beobachtungen, Konsequenzen, Lösungsansätze - eine Standortbestimmung in Bonn statt.
Weitere Informationen und Anmeldeformular
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Regelwerknews Gas/Wasser
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