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Regelwerknews GasNeuerscheinungen
G 607 B1 "Flüssiggasanlagen in bewohnbaren Fahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Straßenfahrzeugen - Betrieb und Prüfung"
Ausgabe 11/2007, EUR 13,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 17,46 für Nicht-Mitglieder
Beiblatt zu dem DVGW-Arbeitsblatt G 607. Auf Grund der Veröffentlichung der EU-Richtlinien 2001/56/EG und 2004/78/EG müssen für den Betrieb bestimmter Heizanlagen besondere Anforderungen erfüllt werden, die durch dieses Beiblatt in das DVGW-Arbeitsblatt G 607 aufgenommen werden.
Zusätzlich wurde die Installation von Gasgeräte mit einem Betriebsdruck von 30 mbar in einer Versorgungsanlage mit einem Betriebsdruck von 50 mbar geregelt. Dies ist jedoch ausschließlich bei Altanlagen möglich und bedarf der Installation eines zusätzlichen Vordruckregelgerätes nach DVGW-VP 202.
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VP 305-1 "Gasströmungswächter für die Gasinstallation"
Ausgabe 12/2007, EUR 24,27 für DVGW-Mitglieder, EUR 32,36 für Nicht-Mitglieder
Vorwort
Mit der vorliegenden VP wurde den Erfahrungen in der Praxis, den Ergebnissen verschiedener Forschungs-Vorhaben und den Anforderungen an die neue TRGI Rechnung getragen. Die zertifizierungsrelevanten Beschlüsse 01-06 und 04-06 wurden in die VP eingearbeitet. Auf Grund der Festlegungen der TRGI 2008 werden nur noch GS der Typen M (15 mbar bis 100 mbar) und K (15 mbar bis 100 mbar) in der Gasinstallation zum Einsatz kommen Die Vielfalt der verschiedenen Gasströmungswächter konnte somit auf zwei Typen reduziert werden. Der maximale Druckverlust der GS-Typen M und K wurde auf 0,5 mbar begrenzt. Die Prüfungen des Schließverhaltens und der Prüfaufbau wurden komplett überarbeitet.
Vorläufige Prüfgrundlagen sind zwischen den Prüflaboratorien des DVGW und dem zuständigen Technischen Komitee bzw. den zuständigen Technischen Komitees abgestimmte sicherheitstechnische Grundsätze nach der "Geschäftsordnung für die nationale Zertifizierung von Produkten der Energie- und Wasserversorgung" der DVGW CERT GmbH, für die noch keine speziellen Normen/Norm-Entwürfe oder DVGW-Arbeitsblätter vorhanden sind. Die Vergabe des Prüfzeichens ist für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren vorgesehen. Nach einer Laufzeit von 3 Jahren wird überprüft, inwieweit die Vorläufige Prüfgrundlage zurückgezogen werden muss, geändert oder in eine Norm überführt werden kann.
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DIN-Normen
DIN EN 203-1/A1 Entwurf "Großküchengeräte für gasförmige Brennstoffe - Teil 1: Allgemeine Sicherheitsanforderungen"
Entwurf Dezember 2007, Preisgruppe 7, Deutsche Fassung EN 203-1:2005/prA1:2007
Einsprüche bis 31. Januar 2008 an den FNH
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DIN EN 8076 Entwurf "Druckrohrleitungen aus thermoplastischen Kunststoffen - Klemmverbinder aus Buntmetallen und Allgemeine Güteanforderungen und Prüfung"
Entwurf Dezember 2007, Preisgruppe 8
Einsprüche bis 31. März 2008 an den FNK Es ist beabsichtigt, die Norm-Entwürfe in das DVGW-Regelwerk "Gas" aufzunehmen.
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Regelwerknews WasserNeuerscheinungen
W 214-3 "Entsäuerung von Wasser - Teil 3: Planung und Betrieb von Anlagen zur Ausgasung von Kohlenstoffdioxid"
Ausgabe 10/2007, EUR 17,00 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,67 für Nicht-Mitglieder
Dieses Arbeitsblatt wurde vom DVGW-Projektkreis "Stabilisierung" im Technischen Komitee "Wasseraufbereitungsverfahren" erarbeitet. Das Arbeitsblatt behandelt Planung und Betrieb von Anlagen zur Ausgasung von Kohlenstoffdioxid für die Entsäuerung in der Wasseraufbereitung. Es basiert auf DVGW W 214-1 (A). Ein erster Entwurf des Arbeitsblattes wurde bereits im Jahr 1998 veröffentlicht, jedoch wegen der sich abzeichnenden Novellierung der Trinkwasserverordnung nicht weiter bearbeitet. Die Bearbeitung wurde nach In-Kraft-Treten der neuen Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) wieder aufgenommen. Da nicht unerhebliche Änderungen erforderlich waren, wurde die überarbeitete Fassung der Fachöffentlichkeit nochmals zur Stellungnahme vorgelegt. Dieses Arbeitsblatt ersetzt den Entwurf des DVGW-Arbeitsblattes W 214-3:1998-10. Gegenüber dem Entwurf des DVGW-Arbeitsblattes W 214-3:1998-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an die Forderung der Trinkwasserverordnung 2001 b) Grundlegende redaktionelle Überarbeitung Dieses Arbeitsblatt benennt die Anforderungen an Planung und Betrieb von Anlagen zur Ausgasung von Kohlenstoffdioxid für die Entsäuerung, die über die allgemeinen Regeln der Gasaustauschtechnik hinaus beachtet werden müssen. Im Anhang werden Hilfen für die Berechnung des erforderlichen Wirkungsgrades von Gasaustauschapparaten, von Gasvolumenströmen bei unterschiedlichen Drücken und Temperaturen und für den elektrischen Leistungsbedarf von Gebläsen und Pumpen gegeben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Verfahrenskombinationen nicht behandelt. Das Arbeitsblatt gilt für die Entsäuerung von Wasser durch Ausgasung von Kohlenstoffdioxid bei der zentralen Aufbereitung, um die Anforderungen der Trinkwasserverordnung an die Wasserstoffionen-Konzentration (pH-Wert) zu erfüllen. Die grundlegenden Aussagen gelten auch für Fälle, bei denen ein anderes Entsäuerungsziel angestrebt wird, z. B. zur Teilentsäuerung im Aufbereitungsprozess. Auf andere Gasaustauschprozesse, die oft parallel zur Ausgasung von Kohlenstoffdioxid stattfinden (z. B. Austrag von Schwefelwasserstoff, Methan, leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe; Eintrag von Sauerstoff), wird in diesem Arbeitsblatt nicht eingegangen.
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W 334 "Be- und Entlüften von Trinkwasserleitungen"
Ausgabe 10/2007, EUR 17,00 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,67 für Nicht-Mitglieder
Luftansammlungen in Trinkwasserleitungen können zu erheblichen dynamischen Druckänderungen infolge der unterschiedlichen Dichte der beiden Medien führen. Daher müssen Rohrleitungen möglichst luftfrei sein bzw. kontinuierlich entlüftet werden. An Hochpunkten einer Trasse kann es aber auch zu Unterdrücken mit der Folge des Abreißens der Flüssigkeitssäule kommen. Das nachfolgende Zusammenfallen der Hohlräume führt zu hohen Druckspitzen, die durch eine wirksame Belüftung vermieden werden können. Das neue DVGW-Merkblatt W 334 gilt für das Be- und Entlüften von Zubringer-, Fern-, Haupt- und Versorgungsleitungen in Wasserverteilungsanlagen.
W 334 fasst die Ursachen für schädliche Luftansammlungen und Unterdruck in der Rohrleitung und die entsprechenden Maßnahmen zu deren Vermeidung zusammen. Es enthält eine Zusammenstellung der gebräuchlichsten Ausführungsarten von Be- und Entlüftungsarmaturen, die es dem Anwender erleichtern soll, die für den jeweiligen Einsatz geeignete Armatur auszuwählen. Darüber hinaus werden Hinweise zur Bemessung und zum Einbau gegeben. Ein informativer Anhang beinhaltet zudem physikalische Grundlagen und Auslegungsbeispiele.
Das Merkblatt W 334 wurde vom DVGW-Projektkreis "Armaturen in Wasserversorgungssystemen" im Technischen Komitee "Bauteile Wasserversorgungssysteme" erarbeitet. Es ist im Zusammenhang mit den DVGW-Merkblättern W 331 "Auswahl, Einbau und Betrieb von Hydranten", W 332 "Metallische Absperrarmaturen in Wasserverteilungsanlagen", W 333 "Anbohrarmaturen und Anbohrvorgang in der Wasserversorgung" und W 335 "Druck-, Durchfluss- und Niveauregelung in Wassertransport und -verteilung" zu sehen. Mit diesen technischen Regeln des DVGW steht dem Anwender eine Regelwerksreihe zur Verfügung, die ihm die Beurteilung der heute angebotenen Armaturenbauarten in Bezug auf die Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich erleichtern soll.
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W 516 "Installationsgebundene Wasserspender - für das Kühlen und/oder Karbonisieren von Trinkwasser"
Ausgabe 11/2007, EUR 17,00 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,67 für Nicht-Mitglieder
Das Arbeitblatt W 516 gilt für Anlagen, die gekühltes und/oder karbonisiertes Trinkwasser abgeben und zu diesem Zweck fest an die Trinkwasserinstallation angeschlossen bzw. in diese eingebaut werden. Die Einhaltung der Anforderungen wird mit Hilfe einer Baumusterprüfung durch eine vom DVGW zugelassene Prüfstelle festgestellt und bei Eignung das entsprechende Zertifikat mit Zertifizierungszeichen vergeben. (Geräte und Anlagen mit anderen Zusätzen wie Sauerstoff, Sirup usw. fallen nicht unter die Regelungen des W 516). Ziel der technischen Regeln im Bereich Trinkwasserbehandlung ist die Erhaltung der Trinkwassergüte. Zur Behandlung von Trinkwasser dürfen in die Trinkwasser-Installation nur Geräte und Anlagen eingebaut werden (Point-of-entry-Geräte), die dem Schutz der Installation dienen (Mechanisch wirkende Filter, Enthärter, Härtestabilisatoren). Eine weitere Aufbereitung zum Zwecke der Veränderung/Verbesserung der Qualität des gelieferten Trinkwassers ist im DVGW-Regelwerk nicht vorgesehen. Bei Geräten, die fest an die Trinkwasserinstallation angeschlossen werden (Point-of-use-Geräte), ist die Absicherung der Installation im Einzelfall nach DIN EN 1717 zu prüfen. (Bei Filtern mit A-Kohle-Anteilen ist beispielsweise generell eine Absicherung nach Gefährdungsklasse 5 vorzusehen.) Aus den genannten Gründen dürfen Anlagen, die nach W 516 geprüft werden, keine Komponenten zur Trinkwassernachbehandlung enthalten und auch nicht mit ergänzenden Anlagen zur Trinkwassernachbehandlung betrieben werden. Besonderheit der nach W 516 zugelassenen Point-of-use-Geräte ist, dass sie nach Wassergefährdungsklasse 2 (DIN EN 1717) ausreichend abgesichert sind. Vor der Freigabe des DVGW-Arbeitsblattes W 516 zum Gelbdruck hat am 9. Mai 2006 eine Abstimmung zwischen BMVEL, BMG, DIN und DVGW stattgefunden. Hier wurden die Zuständigkeiten und die Abgrenzung der Anwendungsbereiche einvernehmlich festgelegt: Das W 516 regelt die Vorgaben für installationsgebundene Wasserspender. In die DIN 6650 wird ein eindeutiger Hinweis auf die Gültigkeit des W 516 für installationsgebundene Wasserspender aufgenommen. Installationsgebundene Wasserspender sind keine Getränkeschankanlagen. Als Folge ist das "Produkt" Wasser in Abstimmung mit dem BMG im W 516 auch nicht als "Tafelwasser" sondern als "gekühltes und/oder karbonisiertes Trinkwasser" bezeichnet.
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W 618 "Lebenszykluskosten für Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung"
Ausgabe 08/2007, EUR 20,59 für DVGW-Mitglieder, EUR 27,45 für Nicht-Mitglieder
Vorwort Dieses Merkblatt wurde vom DVGW-Projektkreis "Förderanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Anlagen hat in der Wasserversorgung nach dem Erfüllen der technischen Randbedingungen eine zentrale Bedeutung. Es werden dabei neben den Kosten der Förderanlage besonders die Energiekosten betrachtet. In Zeiten von steigenden Personalkosten gewinnen jedoch zunehmend auch die Aufwendungen für Betrieb und Instandhaltung an Bedeutung. Die meisten Investitionsentscheidungen bei Förderanlagen orientieren sich dagegen noch immer an den primären Investitionskosten und dies obwohl über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg betrachtet der Anteil der Investitionskosten an den Gesamtkosten oft weniger als ein Drittel beträgt. Das DVGW-Merkblatt W 618 soll vor allem dem Betreiber von Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung eine Entscheidungshilfe für Neubau und Erneuerung geben, aber auch Ansätze zur Optimierung aufzeigen. Die Betrachtung der Lebenszykluskosten (LCC / Life Cycle Costs) ist dabei ein sinnvolles Instrument, um die optimale und kostengünstigste Förderanlage auswählen oder die wirtschaftlich sinnvolle Erneuerung einer bestehenden Anlage überprüfen zu können. Das DVGW-Merkblatt W 618 ergänzt dabei die bestehende Literatur. Mit speziellen Anwendungsfällen, Checkliste und Bewertungskriterien in der Trinkwasserversorgung soll die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Betreiber und Planer erleichtert werden. Das DVGW-Merkblatt W 618 stellt kein Werkzeug dar, um die erforderlichen Berechnungen der Lebenszykluskosten im Detail durchführen zu können. Es zeigt vielmehr auf, welche Betriebsdaten für eine Beurteilung entscheidend sind und unterstützt den Betreiber, die Gesamtkosten einer Förderanlage bewerten zu können sowie eine Minimierung der Gesamtkosten bei Neubau oder Erneuerung vom Planer oder Hersteller einzufordern.
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VP 654 "Rohre aus PVC-O für die Wasserverteilung"
Ausgabe 11/2007, EUR 13,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 17,46 für Nicht-Mitglieder
Rohre aus PVC-O (Polyvinylchlorid-orientiert) entstehen durch biaxiale Verstreckung von Rohren aus PVC-U (Polyvinylchlorid-unplastifiziert) in Längs- und Umfangsrichtung (axial und tangential). Man unterscheidet die zwei Herstellungsvarianten "off line" bzw. "in line", je nachdem ob die Rohre aus PVC-U in einem gesonderten Prozessschritt bzw. unmittelbar nach ihrer Extrusion aufgeweitet werden. Die Verstreckung erfolgt bei Temperaturen oberhalb des Glasübergangsbereichs. Sie erzeugt eine laminare Struktur im Rohrwerkstoff und bewirkt damit eine höhere Festigkeit gegenüber inneren und äußeren Belastungen (höherer Betriebsdruck, geringere Rissbildung und -ausweitung). Werden Rohre aus PVC-O erneut einer entsprechenden Temperaturerhöhung ausgesetzt, bildet sich die Verstreckung zurück. Dazu kommt es zwar nicht beim bestimmungsgemäßen Einbau und Betrieb dieser Rohre in Systemen der unterirdischen Wasserverteilung. Doch ist dieses Verhalten bei der Prüfung zu berücksichtigen.
Da vorausgesetzt wird, dass die zugrundeliegenden Rohre aus PVC-U mit Ausnahme der Maße und Färbung dem DVGW-Arbeitsblatt GW 335-A1 entsprechen und dass der größte Teil der Anforderungen und Prüfungen des Arbeitsblatts unverändert zur Anwendung kommt, beschränkt sich die Prüfgrundlage ausschließlich auf die Abweichungen vom Arbeitsblatt.
Die höhere Kerbunempfindlichkeit spiegelt sich in höheren Anforderungen und umfangreicheren Prüfungen der Widerstandsfähigkeit gegen äußere Schlagbeanspruchung sowie in einer zusätzlichen Festigkeitsprüfung an gekerbten Rohren.
Die Prüfgrundlage berücksichtigt auch Rohre aus PVC-O mit angeformten Steckmuffen. Rohre aus PVC-O können mit Formstücken aus PVC-U und Gusseisen kombiniert werden.
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AfK 3 "Maßnahmen beim Bau und Betrieb von Rohrleitungen im Einflussbereich von Hochspannungs-Drehstromanlagen und Wechselstrom-Bahnanlagen"
Ausgabe 11/2007, EUR 49,33 für DVGW-Mitglieder, EUR 65,78 für Nicht-Mitglieder
Fünfzehn Jahre nach Veröffentlichung der ersten Neubearbeitung im Mai 1982 wurde die neue AfK Empfehlung Nr. 3 "Maßnahmen beim Bau und Betrieb von Rohrleitungen im Einflussbereich von Hochspannungs-Drehstromanlagen und Wechselstrom-Bahnanlagen" von der AfK/SfB-Arbeitsgruppe erarbeitet. Sie dient als Ersatz für die Ausgabe Mai 1982. Die Empfehlung behandelt allgemeine Richtlinien und Maßnahmen bei Beeinflussungen infolge Näherungen und Kreuzungen von durchgehend elektrisch leitenden Rohrleitungen mit Hochspannungs-Drehstromanlagen und Wechselstrom-Bahnanlagen.
Entsprechend der Anpassung an dem aktuellen Stand der Technik wurden neue Erkenntnisse und Praxiswissen für die entsprechenden Themenbereiche eingearbeitet. Die mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Beeinflussung von Rohrleitungen im Nahbereich von Drehstrom-Hochspannungs¬freileitun¬gen und Wechselstrom-Bahnanlagen besitzen nach wie vor Aktualität und wurden nahezu vollständig in die neue Ausgabe übernommen. Weiterhin erfolgte die Überarbeitung entsprechend der Empfehlungen der ITU-T hinsichtlich der Personengefährdung bei beeinflussten Telekommunikationsleitungen. Dabei wurde das Grenzwertkonzept überprüft. Für den praktischen Anwendungsfall ergeben sich nach dieser Prüfung jedoch keine Änderungen. Für den Fall des Normalbetriebs wurde eine Anpassung an international geltende Werte vorgenommen. Zudem werden Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen eine wirkungsvolle Reduzierung der eingekoppelten Beeinflussungsspannung erreicht werden kann. Mit der Empfehlung soll Betreibern von Rohrleitungen, Hochspannungsnetzen und elektrifizierten Wechselstrom-Bahnanlagen Lösungen für eventuelle Beeinflussungsprobleme aufgezeigt werden. Dem Anwender auf der Rohrleitungsseite soll ermöglicht werden, ein Rohrnetz unter dem Gesichtspunkt "Hochspannungsbeeinflussung" sicher zu errichten und zu betreiben. Den Herstellern von Einrichtungen für den kathodischen Korrosionsschutz bzw. Einrichtungen zur Begrenzung von Beeinflussungsspannungen werden hier praxisgerechte und allgemeingültige Anforderungen an die Komponenten an die Hand gegeben. Weiterhin wird auf die Thematik "spannungsreduzierende Maßnahmen" im Hinblick auf mögliche Wechselstromkorrosion der AfK-Empfehlung Nr. 11 verwiesen. Ziel der AfK-Empfehlung Nr. 3 ist es, die Möglichkeiten für einen sicheren Betrieb von Rohrleitungen unter Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte (Hochspannungsbeeinflussung - Blitzschutz - Korrosionsschutz) aufzuzeigen. Im Beeinflussungsfall soll dadurch bei Festlegung der Schutzmaßnahmen die jeweils bestmögliche Gesamtlösung erreicht werden, die das technisch Erforderliche mit der geringsten wirtschaftlichen Belastung gewährleistet.
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Wasser-Information 41 "Anschriften der Behörden und Messstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität"
Ausgabe 09/2007, EUR 13,09 für DVGW-Mitglieder, EUR 17,46 für Nicht-Mitglieder
Die Wasser-Information Nr. 41 ist eine von der DVGW/DWA/BDEW/WG- Kommmission "Radioaktive Substanzen und Wasser" erstellte Anschriftensammlung der Behörden und Messstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität. Sie ist aus Gründen der Aktualität als eigenständige Wasser-Information veröffentlicht, steht aber in enger Verbindung zum DVGW-Hinweis W 255, der zurzeit von der Kommission überarbeitet wird. Im DVGW W 255 "Radioaktivitätsbedingte Notfallsituation" sind wesentliche Anmerkungen und Hinweise erfasst, um nach einem kerntechnischen Unfall eine rasche Entscheidung über die von den Wasserversorgungsunternehmen zu treffenden Maßnahmen zu erleichtern. Die Wasserversorgungsunternehmen sollten dazu in jedem Fall eine kompetente fachliche Beratung in Anspruch nehmen. Um die Wasserversorgungsunternehmen dabei zu unterstützen, wurden die Anschriften der Behörden und Messstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität in der Wasser-Information Nr. 41 nun aktualisiert.
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