DVGW
     DVGW-RegelwerkNews Nr. 12/15
 
 
 

Regelwerknews Gas

Neuerscheinungen


G 459-2 "Gas-Druckregelungen mit Eingangsdrücken bis 5 bar und Auslegungsdurchflüssen bis 200 m³/h im Normzustand in Netzanschlüssen; Funktionale Anforderungen"
Ausgabe 11/15, EUR 23,17 für DVGW-Mitglieder, EUR 30,89 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt G 459-2 wurde vom Projektkreis "Gas-Druckregelung in Anschlussleitungen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" überarbeitet und ist im November 2015 unter den Titel "Gas-Druckregelungen mit Eingangsdrücken bis 5 bar und Auslegungsdurchflüssen bis 200 m³/h im Normzustand in Netzanschlüssen; Funktionale Anforderungen" erschienen. Die neue Ausgabe ersetzt die Ausgabe vom Mai 2005 des DVGW-Arbeitsblattes G 459-2.


Das DVGW-Arbeitsblatt G 459-2 gilt für Planung, Bau, Prüfung, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung von Gas-Druckregelungen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-1, die der Versorgung von Wohn-, Büro- und Sozialgebäuden sowie gemischt genutzten Gebäuden und von Gebäuden öffentlicher, kultureller und gewerblicher Einrichtungen dienen, soweit sie mit der häuslichen Nutzung vergleichbar sind, und die mit Gasen der öffentlichen Gasversorgung betrieben werden, deren Beschaffenheit dem DVGW-Arbeitsblatt G 260, abgesehen von Flüssiggas, entspricht. Ausgenommen sind industrielle Produktionsanlagen.


Das DVGW-Arbeitsblatt G 459-2 ist eine detailliertere Technische Regel im Sinne des Anwendungsbereichs der DIN EN 12279 "Gas-Druckregeleinrichtungen in Anschlussleitungen; Funktionale Anforderungen", wobei der Anwendungsbereich des Arbeitsblattes auf einen eingangsseitigen maximal zulässigen Betriebsdruck von 5 bar und einen Auslegungsdurchfluss von 200 m³/h im Normzustand begrenzt wird. Gas- Druckregelanlagen mit Betriebsdaten oberhalb der genannten Grenzen sowie die nicht häusliche Nutzung fallen in den Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 491 "Gas-Druckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar - Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb".


Für die Instandhaltung von in Betrieb befindlichen Gas-Druckregelungen gilt zusätzlich das DVGW-Arbeitsblatt G 495 "Gasanlagen - Betrieb und Instandhaltung".


Gas-Druckregelungen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-2 gehören zu den Betriebsanlagen des Gasnetzbetreibers. Die Anforderungen dieses Arbeitsblattes gelten jedoch auch dann, wenn die Gas-Druckregelungen im Bereich der Kundenanlage angeordnet sind. Zusätzlich ist das DVGW-Arbeitsblatt G 600 zu beachten.


Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt G 459-2:2005-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Anpassung des Titels zur Verdeutlichung des Anwendungsbereichs und Anpassung an die Begriffe der Niederdruckanschlussverordnung;
- Aktualisierung der normativen Verweise, insbesondere Aufnahme der DIN 33821 und DIN 33822 als Ersatz für die zurückgezogene DIN 3381 bzw. DVGW VP 200;
- redaktionelle Anpassung und Ergänzung der Begriffe und Definitionen;
- Konkretisierung zum möglichen Entfall von Sicherheitsabsperreinrichtungen bei Gas-Druckregelungen mit MOPu bis 100 mbar;
- Hervorhebung der Bedeutung der Gasmangelsicherung und der unteren  Abschaltung der Sicherheitsabsperreinrichtung als Bauteil zur Erleichterung der Wiederinbetriebnahme von Ortnetzen und Hausinstallationen;
- Einfügen der Bezugnahme auf DIN 3386 für Gasfilter in Gas-Druckregelungen;
- Ergänzung einer Bedingung für den Verzicht auf Funktionsleitungen zur Atmosphäre bei der Aufstellung der Gas-Druckregelung in einem separaten Anschlussschrank außerhalb des Gebäudes;
- Änderung der Prüfungsanforderung und Inbetriebnahme von Gas-Druckregelungen mit externen Funktionsleitungen (Wirkleitungen) durch Sachkundige;
- Ergänzung eines informativen Anhangs zur stichprobenartigen Überprüfung der Funktion im Zuge der Wareneingangsprüfung;   
- weitere redaktionelle Anpassungen.
 
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Schulungen
Schulungen zu G 459-2: Die Grundlagen- und Sachkundigenschulungen des DVGW-Berufsbildungswerks wurden an die neue G 459-2 angepasst: Übersicht aller Schulungen zu G 459-2
 

G 495 "Gasanlagen - Betrieb und Instandhaltung"
Ausgabe 11/15, EUR 46,50 für DVGW-Mitglieder, EUR 62,00 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt G 495 wurde vom Projektkreis "Gasanlagen - Betrieb und Instandhaltung" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" überarbeitet. Das Arbeitsblatt gilt für den Betrieb und die Instandhaltung von Anlagen und Einrichtungen, die nach folgenden DVGW-Arbeitsblättern gebaut und betrieben werden:
- DVGW G 213 (A), Anlagen zur Herstellung von Brenngasgemischen
- DVGW G 280-1 (A), Gasodorierung
- DVGW G 459-2 (A), Gas-Druckregelung mit Eingangsdrücken bis 5 bar in Anschlussleitungen
- DVGW G 491 (A), Gas-Druckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar; Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb
- DVGW G 492 (A), Gas-Messanlagen für einen Betriebsdruck bis einschließlich 100 bar; Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung
- DVGW G 498 (A), Druckbehälter in Rohrleitungen und Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas
- DVGW G 499 (A), Erdgasvorwärmung in Gasanlagen
- DVGW G 600 (A), Technische Regel für Gas-Installationen - DVGW-TRGI
- DVGW G 685 (A), Gasabrechnung
Für andere Gasanlagen kann dieses Arbeitsblatt sinngemäß angewandt werden.

Die Instandhaltung ist von zentraler Bedeutung, um die Verfügbarkeit und die Betriebssicherheit von Gasanlagen gewährleisten zu können. Die gleichzeitige Forderung, die Instandhaltung auch insbesondere unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten, hat zur Folge, dass sich gerade das Gebiet der Instandhaltung in einem ständigen Optimierungsprozess weiter fortentwickelt.


Seit Einführung der zustandsorientierten Instandhaltung mit der Ausgabe vom Juli 2006 des DVGW-Arbeitsblattes G 495 liegen nun Erfahrungen in den Unternehmen vor, die die erfolgreiche Anwendung dieser Instandhaltungsstrategie belegen. Weitergehende Überlegungen und Erkenntnisse aus den betrieblichen Erfahrungen führten dazu, dass sie mittlerweile akzeptiert ist und sich zum Standard entwickelt.


Nach wie vor stellt die zustandsorientierte Instandhaltung erhöhte Anforderungen an die Qualifikation des Betriebspersonals und die langfristige Dokumentation des Anlagenzustands sowie zugehöriger Betriebsparameter, bietet aber auch die Möglichkeit, die vorhandenen Nutzungspotenziale noch weiter auszuschöpfen, ohne Sicherheit und  Zuverlässigkeit als auch die Verfügbarkeit der Anlage zu verringern.

 
Auf die besonderen Anforderungen bei der Einführung und Anwendung der zustandsorientierten Instandhaltung wurde in der Ausgabe 2006 bereits hingewiesen, zudem wurden sie in den Fachmedien hinlänglich beschrieben. Mit Veröffentlichung der nun überarbeiteten Ausgabe des DVGW-Arbeitsblattes G 495 werden weitergehende Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben, die Anwendung der zustandsorientierten Instandhaltung wird konsequent vertieft und ausgebaut.

Gegenüber DVGW-Arbeitsblatt G 495:2006-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Der Aspekt des Betriebs von Gasanlagen wurde in den Titel aufgenommen.
- Die Anforderungen an den Betrieb wurden redaktionell den Ausführungen zur Instandhaltung von Gasanlagen vorangestellt.
- Die Anforderungen des Arbeitsschutzes werden mit Verweis auf die geltenden Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) konkretisiert.
- Die Voraussetzungen, unter denen ein Sachkundiger allein Funktionsprüfungen an Gasanlagen durchführen kann, werden erstmals beschrieben.
- Wesentliche Ergebnisse des DVGW-Forschungsvorhabens "Langzeitzuverlässigkeit von Hausdruckregelgeräten" wurden berücksichtigt. Dabei wird das Stichprobenverfahren als zentrales Element der zustandsorientierten Instandhaltung von Hausdruckregelgeräten eingeführt und in einem neuen normativen Anhang beschrieben
- Wesentliche Ergebnisse des DVGW-Forschungsvorhabens "Erarbeitung von Basisinformationen zur Umsetzung der ZOI an Gasanlagen" wurden berücksichtigt.
- Konstruktive Gegebenheiten, wie z. B. die doppelte Auslegung von Geräten und Schienen zur Erhöhung der Eigensicherheit und der Ausfallsicherheit, werden stärker berücksichtigt.
- Verbesserungen der Geräte durch konstruktive Maßnahmen der Hersteller wurden berücksichtigt.
- Die Überwachung, z. B. durch Auswertung der Instandhaltungsergebnisse bei Nutzung von geeigneten Prüf- und Diagnoseverfahren, wurde weiterentwickelt.
- Bei der Bewertung wird die Zusammenfassung vergleichbarer Anlagen (bezüglich Betriebsbedingungen und Ausrüstung/Komponenten) möglich. Die Kriterien, die bei einer Zusammenfassung von Gas-Druckregelanlagen zu Instandhaltungsclustern herangezogen werden können, sind in einem informativen Anhang erläutert.
- Die Anpassung der Wartungszyklen von Sicherheitseinrichtungen an die übrigen Anlagenkomponenten wird ermöglicht, sofern entsprechende Maßnahmen getroffen werden.
- Der Abschnitt "Arbeiten im Rahmen der Instandhaltung" wurde neu gegliedert, um die Abgrenzung zwischen der Instandhaltung der eigentlichen Gasanlage und den elektrischen Prüfungen und den Prüfungen zum Explosionsschutz zu verdeutlichen.
- Die Anforderungen an die Überwachung von Wärmeträgerkreisläufen wurden konkretisiert.
- Die Anforderungen an die Instandhaltung von Blitzschutzanlagen wurden in Übereinstimmung mit der DIN EN 62305 festgelegt.
- Hinweise für den Betrieb von mobilen GDRMA und zur Benutzung und Instandhaltung von Schlauchleitungen wurden eingearbeitet.
- Eine redaktionelle Überarbeitung zur Anpassung an das aktuelle Regelwerk wurde vorgenommen (z. B. Dichtungen in Flanschverbindungen).
 
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Schulungen zu G 495

Die Grundlagen- und Sachkundigenschulungen des DVGW-Berufsbildungswerks wurden an die neue G 495 angepasst: Übersicht aller Schulungen zu G  495
 

DER DVGW INFORMIERT

EU fördert Forschungsprojekt STORE & GO mit 18 Millionen Euro
DVGW koordiniert EU-Forschungsvorhaben zur Rolle des Gasnetzes als Speicher erneuerbarer Energien
DVGW-Pressemeldung vom 17. Dezember 2015


G 640-1 Entwurf "Aufstellung von anschlussfertigen Blockheizkraftwerken (BHKW)"
Ausgabe 12/15, EUR 23,17 für DVGW-Mitglieder, EUR 30,89 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Aufstellung von Gasgeräten" im Technischen Komitee "Gasinstallation" unter Mitwirkung der beteiligten Industrie erarbeitet und beschreibt die Anforderungen an die gasseitige Installation der Anlage sowie an die abgasseitige Anbindung.


Im Rahmen der Überarbeitung wurde der bisherige DVGW-Hinweis G 640 aus 2002 in das DVGW-Arbeitsblatt G 640-1 überführt. Das Arbeitsblatt gilt für die Planung, Erstellung, Änderung und Instandhaltung von anschlussfertigen BHKW bis 2 MW (Gesamtleistung) in Gebäuden, die mit Gasen nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 betrieben werden. Es beschreibt die verfahrens- und sicherheitstechnischen Besonderheiten, die bei der Aufstellung der BHKW zu beachten sind.


Ein Blockheizkraftwerk im Sinne des Arbeitsblattes ist eine modular aufgebaute Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie und Wärme. Die Energieumwandlung erfolgt mit Gasverbrennungsmotoren, Stirlingmotoren oder Gasturbinen.


Je nach Verwendungszweck (vorrangig Strom- oder Wärmeerzeugung) unterliegen BHKW der EG-Maschinenrichtlinie und/oder der EG-Gasgeräterichtlinie und müssen mit der entsprechenden CE-Kennzeichnung nach diesen Richtlinien versehen sein. Prüfanforderungen für anschlussfertige BHKW bis 70 kW Nennbelastung sind in der DIN EN 50465 beschrieben. Für darüber hinaus gehende Leistungen bis 1 MW thermische Leistung sind die Anforderungen in der VP 109 formuliert. In Ergänzung zur DVGW-TRGI werden in dem Arbeitsblatt zu folgenden Punkten Aufstellanforderungen beschrieben:
- Begriffsdefinitionen
- Anforderungen bzw. Verwendbarkeitsnachweise für BHKW
- Anschluss von BHKW an die Gasleitungsanlage spezifische Aufstellanforderungen für BHKW
- Abführung der Verbrennungsgase Schallschutz
- Betrieb- und Instandhaltungshinweise für BHKW
 
Einspruchsfrist: 31.03.2016
 
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G 640-2 Entwurf "Aufstellen von anschlussfertigen Brennstoffzellen-Heizgeräten"
Ausgabe 12/15, EUR 17,97 für DVGW-Mitglieder, EUR 23,96 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Aufstellung von Gasgeräten" im Technischen Komitee "Gasinstallation" unter Mitwirkung der beteiligten Industrie sowie des installierenden Handwerks erarbeitet.


Dieses Arbeitsblatt gilt für die Planung, Aufstellung, Änderung und Instandhaltung von anschlussfertigen Brennstoffzellen-Heizgeräten (BZHeizgeräte) nach DIN EN 50465 bzw. VP 119 in Gebäuden, die mit Gasen nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 betrieben werden.


Das Arbeitsblatt beschreibt die verfahrens- und sicherheitstechnischen Besonderheiten bei der Aufstellung der BZ-Heizgeräte, insbesondere Gasanschluss sowie Abführung der Abgase. Soweit hier nichts anderes bestimmt, gilt das DVGW-Arbeitsblatt G 600 (DVGW-TRGI) bzw. die TRF.


Erdgasbetriebene Brennstoffzellen-Heizgeräte werden üblicherweise anschlussfertig geliefert. In der Regel werden Brennstoffzellenheizgeräte als Baueinheiten aus Brennstoffzelle und konventionellem Brennwert-Heizgerät gefertigt. Der gasseitige Anschluss muss durch Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) erfolgen.


Für die Aufstellung und den Betrieb der Brennstoffzellen-Heizgeräte gelten in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterschiedliche materielle Vorschriften, insbesondere hinsichtlich Verbrennungsluftzuführung und Abgasabführung, Belüftungsmaßnahmen, Anschluss an das Erdgasversorgungsnetz und Einbindung in das Stromnetz, sowie unterschiedliche formelle Vorschriften hinsichtlich einer Genehmigung.


Das DVGW-Arbeitsblatt G 640-2 hat zum einen das Ziel, den Genehmigungsbehörden eine Hilfe zur Konkretisierung der Genehmigungsvoraussetzungen zu geben, um sicherzustellen, dass in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland einheitliche Aufstellungs- und Betriebsbedingungen gelten, und zum anderen, den Vertragsinstallateuren die zu beachtenden Aufstellanforderungen aufzuzeigen.


Für die Hersteller von Brennstoffzellen-Heizgeräten gibt das DVGW-Arbeitsblatt G 640-2 eine Hilfe, welche Hinweise hinsichtlich Aufstellung und Betrieb mindestens in den Produktunterlagen vorhanden sein sollten, um der Sorgfaltspflicht zu genügen.


In Ergänzung zur DVGW-TRGI werden in dem Arbeitsblatt zu folgenden Punkten Aufstellanforderungen beschrieben:
- Begriffsdefinitionen
- Anforderungen bzw. Verwendbarkeitsnachweise für Brennstoffzellen
- Anschluss von BHKW an die Gasleitungsanlage spezifische Aufstellanforderungen für Brennstoffzellen
- Anforderungen an die Abgasabführung
- Betrieb- und Instandhaltungshinweise
 
Einspruchsfrist: 31.03.2016
 
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DER DVGW INFORMIERT


gat 2016: Save the Date!
Die gasfachliche Aussprachetagung gat 2016 von DVGW und bdew findet vom 8. bis 10. November 2016 in Essen statt. Bitte merken Sie sich den Termin jetzt schon vor!
https://www.gat-kongress.de/infos/vorschau-gat-2016/

DIN-Normen


DIN EN 12067-2 Entwurf "Sicherheits- und Regeleinrichtungen für Brenner und Brennstoffgeräte für gasförmige oder flüssige Brennstoffe - Regel- und Steuerfunktionen in elektronischen Systemen - Teil 2: Elektronische Gas-Luft-Verbundregel- und -überwachungseinrichtungen"
Entwurf Dezember 2015, Preisgruppe 23, Deutsche und Englische Fassung prEN 12067-2:2015

Einsprüche bis 27. Januar 2016 an nhrs(at)din.de

 
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DIN EN 125 "Flammenüberwachungseinrichtungen für Gasgeräte - Thermoelektrische Zündsicherungen"
Ausgabe Januar 2016, Preisgruppe 14, Deutsche Fassung EN 125:2010+A1:2015

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DIN EN ISO 6142-1 "Gasanalyse - Herstellung von Kalibriergasen - Teil 1: Wägeverfahren für Gemische der Klasse I (ISO 6142-1:2015)"
Ausgabe Dezember 2015, Preisgruppe 19, Deutsche Fassung EN ISO 6142-1:2015

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DIN EN ISO 8044 "Korrosion von Metallen und Legierungen - Grundbegriffe (ISO 8044:2015)"
Ausgabe Dezember 2015, Preisgruppe 23, Deutsche Fassung EN ISO 8044:2015

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Informationen


DVGW-Information GAS Nr. 7 "Technische Spezifikation für DSfG-Realisierungen - Teil 1: Grundlegende Spezifikationen"
Ausgabe 5/15, EUR 40,45 für DVGW-Mitglieder, EUR 53,54 für Nicht-Mitglieder

Die Gas-Information Nr. 7, in der 7. und aktuellen Auflage, ergänzt das DVGW-Arbeitsblatt G 485 "Digitale Schnittstelle für Gasmessgeräte (DSfG)". Es zielt darauf ab, möglichst viele Hersteller und Anwender von Gasmessgeräten zu bewegen, eine einheitliche Datenkommunikation anzuwenden, damit für nachfolgende beschriebene Anwendungen der Informationsaustausch zwischen verschiedenen Geräten verschiedener Hersteller mit geringem Aufwand möglich ist.

 
Die maßgebende Anwendung der DSfG ist die Unterstützung von Abrechnungs- und Bilanzierungsaufgaben mittels lokaler Verbindungen der daran beteiligten Geräte (Vernetzung). Somit grenzt sich die Anwendung deutlich von prozessintegrierten Netzen, z. B. für Steuerungs- und Regelungsaufgaben, ab. Vor diesem Hintergrund sind die Hauptziele, die sichere und unverfälschte Übertragung der Daten zu gewährleisten, die Sicherstellung einer hohen Gesamtverfügbarkeit sowie einen an Abrechnung, Fernbeobachtung, Zustandskontrolle etc. angepassten Datendurchsatz zu realisieren. An einen Einsatz der DSfG im Haushaltszählerbereich ist dabei nicht gedacht.
 
Die Gas-Information Nr. 7 ergänzt das DVGW-Arbeitsblatt G 485 insoweit, als dass damit die Entwicklung von Schaltkreisen und Betriebsprogrammen (Hard- und Software) für DSfG-fähige Gasmessgeräte und Zusatzeinrichtungen möglich ist. Die aktuelle Ausgabe regelt die aktuellen Spezifikationen und die Abbildung der DSfG auf die IEC 60870-5-101 und -104. Die IEC 60870-5-101/104 gibt Parametersätze und Alternativen vor, aus denen
Untermengen ausgewählt werden müssen, um ein einzelnes System zu erstellen.


Gegenüber den vorherigen Auflagen wurden in der aktuellen Auflage wesentliche Erweiterung im allgemeinen Teil der Datenelemente (Typenschild von Instanzen) zur leichteren automatisierten Erkennung von Betriebsweisen vorgenommen und die Möglichkeit der Überprüfung von Integrität und Authentizität von mittels DSfGübertragenen Messdaten durch Vorgabe eines Verfahrens zur Datensignatur detaillierter erläutert.

 
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Zurückziehungen


VP 103 "Anforderungen und Prüfungen von Flüssighandbrennern "
Ausgabe 12/1986

Diese VP wird ersetzt durch die DIN EN ISO 9012; 2011:12
 

DER DVGW INFORMIERT


(c) Gelsenwasser
Gas- und Wassermessung 2016: 23. Kolloquium für Prüfstellenleiter und Fachleute
Am 19.-20.4.2016 findet das 23. Kolloquium in Köln statt. Ziel ist es, die Experten des Messwesens zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen zu eröffnen.
Inhalt:

 
- Aktuelle Themen der Gas- und Wassermengenmessung, sowie zum Mess- und Eichwesen
- Neue Anforderungen nach der Europäischen Messgeräte-Richtlinie MID ab Oktober 2016
- Auswirkungen des neuen geltenden Rechts in Form des Mess- und Eichgesetzes sowie der zugehörigen Mess- und Eichverordnung
- Welche Erfahrungen wurden bei den staatlich anerkannten Prüfstellen gesammelt?
-  Mikrobielle Belastung fabrikneuer Wasserzähler: Technische und organisatorische Handlungsempfehlungen zur Risikominimierung bei Probenahmen aus Wasserzählern und deren Lieferkette, Lagerung und Einbau
- Aktuelle Maßnahmen der Hersteller zum Qualitätsmanagement - Ergebnisse der neuesten Forschungsprojekte
Infos und Anmeldung: www.dvgw-veranstaltungen.de/veranstaltungen/topthemen/

DER DVGW INFORMIERT

3. Ausgabe des Newsletters DVGW konkret erschienen
Einige der Themen: Gründung einer nationalen Task Force für Flüssigerdgas, DVGW-Studie zur Wasserstofftoleranz des Erdgasnetzes, konkrete DVGW-Forderungen zur Senkung der Nitratbelastung im Grundwasser...
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Regelwerknews Wasser

Neuerscheinungen


W 624 "Dosieranlagen für Desinfektionsmittel und Oxidationsmittel; Bereitungs- und Dosieranlagen für Chlordioxid"
Ausgabe 12/15, EUR 31,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 41,43 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt W 624 "Dosieranlagen für Desinfektionsmittel und Oxidationsmittel - Dosieranlagen für Chlordioxid" gilt für Chlordioxid-Dosieranlagen, die für die Trinkwasserdesinfektion in Wasserwerken eingesetzt werden. Dies schließt Anlagen zur Trinkwasserdesinfektion in Wasserversorgungssystemen gemäß dem Anwendungsbereich von DIN EN 805 ein. Es dient als Grundlage für Auslegung, Einsatz und Betrieb von Erzeugungs- und Dosieranlagen.

 
Die Schwerpunkte dieses Arbeitsblattes liegen auf dem praktischen Einsatz und den anlagentechnischen Details dieser Anlagen. Die verfahrenstechnischen und wasserchemischen Gesichtspunkte der Chlordioxidanwendung und die Stoffeigenschaften der Chlordioxidlösung werden in DVGW-Arbeitsblatt W 224 behandelt.

Die jetzige Überarbeitung war erforderlich, um eine generelle Aktualisierung sowie eine Anpassung an die aktuelle Ausgabe des DVGW-Arbeitsblattes W 224 "Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser mit Chlordioxid" vorzunehmen.


Wesentliche Inhalte des Arbeitsblattes sind:
- Grundsätzliches zu der Herstellung von Chlordioxid;
- Transport, Befüllung und Lagerung der Ausgangschemikalien (Chlor, Salzsäure, Natriumchlorit);
- Die konstruktive Gestaltung verschiedener Anlagenvarianten;
- Anforderungen zur Gewährleistung eines sicheren Anlagenbetriebs;
- Messen, Steuern, Regeln der Chlordioxidzugabe.
 
DVGW-Arbeitsblatt W 624 wurde vom DVGW-Projektkreis "Maschinelle Einrichtungen in Aufbereitungsanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet.
 
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DER DVGW INFORMIERT


wat 2016: Save the Date!
Die wasserfachliche Aussprachetagung wat 2016 findet vom 8. bis 10. November 2016 in Essen statt. Bitte merken Sie sich den Termin jetzt schon vor.
http://www.wat-kongress.de/infos/vorschau-wat-2016/


W 625 "Anlagen zur Erzeugung und Dosierung von Ozon in der Trinkwasserversorgung"
Ausgabe 12/15, EUR 31,07 für DVGW-Mitglieder, EUR 41,43 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt W 625 "Anlagen zur Erzeugung und Dosierung von Ozon" gilt für entsprechende Anlagen, die bei der zentralen Wasseraufbereitung zu Trinkwasser eingesetzt werden. Das Blatt enthält praktische Hinweise für Auswahl, Bau und Betrieb von Ozonanlagen.

Ozon wird in der Trinkwasseraufbereitung zur Oxidation und Desinfektion eingesetzt. Die Ozondosis ist vom Aufbereitungsziel und von der Wasserbeschaffenheit abhängig. Die Ozonung kann als einzelnes Verfahren (ein- oder mehrstufig) oder z. B. zusammen mit der Dosierung von Wasserstoffperoxid H2O2 eingesetzt werden (siehe DVGW W 225 (A) und DVGW Wasser-Information Nr. 78). Die Schwerpunkte dieses Arbeitsblattes liegen auf dem praktischen Einsatz und den technischen Details der Anlagen. Die verfahrenstechnischen und wasserchemischen Gesichtspunkte der Ozonanwendung werden in dem DVGW-Arbeitsblatt 225 "Ozon in der Wasseraufbereitung" behandelt.

Die jetzige Überarbeitung war erforderlich, um eine generelle Aktualisierung sowie eine Anpassung an die aktuelle Ausgabe des W 225 vorzunehmen.

Wesentliche Inhalte des Arbeitsblattes W 625 sind:
- Grundsätzliches zu der Herstellung von Ozon
- Auslegung von Ozonerzeugern
- Hinweise zum Aufstellraum
- Dosier-, Vermischungs- und Löseeinrichtungen
- Restozonentfernung
- Messen, Steuern, Regeln
- Hinweise zu Betrieb, Instandhaltung, Arbeitsschutz und Umweltschutz
W 625 wurde vom DVGW-Projektkreis "Maschinelle Einrichtungen in Aufbereitungsanlagen" im Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet.

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Die Fachzeitschrift DVGW energie | wasser-praxis ist das Verbandsorgan des DVGW und offizieller Medienpartner.
 
Mit freundlichen Grüßen
DVGW-Hauptgeschäftsstelle
 
http://www.dvgw.de



 
 
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