DVGW
     DVGW-RegelwerkNews Nr. 6/12
 
 
 

Regelwerknews Gas

Neuerscheinungen


G 5120 "Gasbetriebene Sorptionsheizgeräte (Sorptions-Wärmepumpen)"
Ausgabe 6/12, EUR 16,61 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,14 für Nicht-Mitglieder

Die Technische Prüfgrundlage DVGW G 5120 dient der Prüfung und Zertifizierung von gasbetriebenen Sorptionsheizgeräten (Sorptions-Wärmepumpen) für Warmwasser-heizungsanlagen zur Erlangung des DVGW-Qualitätszeichens. Sie wurde vom Projektkreis "Gasgeräte" im Technischen Komitee "Häusliche, gewerbliche und industrielle Gasanwendung" erarbeitet.


Die Prüfgrundlage stellt Anforderungen an den Bau, die Funktion, die Aufstellung, die
Kennzeichnung und Prüfung von gasbetriebenen Sorptionsheizgeräten.


Sie gilt für Geräte mit einer maximalen Wärmebelastung (bezogen auf den Gasdurchlass)
von 70 kW, die Brenngase nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 einsetzen und eine
maximale Heizwassertemperatur von 105 °C, einen maximalen Druck im Heizkreis von 3 bar sowie (sofern eingebaut) von 10 bar im Brauchwasserkreis aufweisen.


Der Aufbau des Sorptionsheizgerätes entspricht dabei den Ausführungen gemäß DIN
EN 483 bzw. DIN EN 297. Die Anwendung dieser Prüfgrundlage ist sinngemäß auch
auf andere Sorptionsheizgeräte möglich.


Die in der Prüfgrundlage aufgeführten Anforderungen sind weitgehend auf die zurzeit
verfügbaren Geräteausführungen abgestimmt, die Festlegungen wurden an bestehende
europäische Normfestlegungen angelehnt.


Die Technische Prüfgrundlage DVGW G 5120 löst die vorläufige Prüfgrundlage
VP 120:2003-08 ab. Gegenüber der vorläufigen Prüfgrundlage DVGW G 120 wurde
neben einer detaillierteren Ausführung insbesondere die Jahresheizzahl als übliches
Maß für die Energieeffizienz von gasbetriebenen Sorptionsheizgeräten (Sorptions-
Wärmepumpen) eingeführt.
 

DVGW-TRF 2012 "Technische Regeln Flüssiggas 2012" Ergänzung
Ausgabe 2012, kostenloser PDF-Download

Die "Technischen Regeln Flüssiggas, DVFG-TRF 2012" werden ergänzt. In Bezug auf die Installation von Flüssiggasanlagen in Wohneinheiten, die nur zur vorübergehenden oder jahreszeitlichen Nutzung dienen, haben sich kleinere Änderungen ergeben.

 
Diese Maßgaben konnten erst nach Veröffentlichung der DVFG-TRF im März 2012 abschließend diskutiert und als Ergebnis erzielt werden.
Resultierend daraus ergab sich eine Änderung im Abschnitt 7.5.1.4 "Versorgung besonderer Verbrauchsanlagen". Diese ist verbunden mit einer Anmerkung im Anwendungsbereich und einer Ergänzung des Abschnitts 2.
 
Die Ergänzung kann kostenfrei hier heruntergeladen werden: Ergänzung TRF (Mai 2012)
 

DER DVGW INFORMIERT

Gemeinsame eintägige Schulungen von DVFG und DVGW zur neuen TRF
Inhalte der praxisorientierten Wissensvermittlung TRF 2012 sind:
- Grundlagen und Allgemeines (Anwendungsbereich, Abgrenzung zur TRGI 2008)
- Errichtung von Flüssiggasanlagen (Flüssiggasbehälter und Flüssiggasflaschen/Leitungsanlage)
- Leitungsanlage - Begriffe, Bestandteile, Installation, Erdverlegung (erdverlegte Leitungen)
- Dimensionierung der Leitungsanlage einschließlich GS (Berechnung nach dem Diagrammverfahren, Tabellenverfahren oder mit Rohrnetzberechnungsprogrammen)
- Prüfung und erste Inbetriebnahme der Flüssiggasanlage
- Systematisierung von Gasgeräten, Gasanwendungen
 
Weitere Informationen auf der DVGW-Website

Übersetzungen


G 2000 englisch "Minimum requirements with respect to interoperability and connection to gas supply networks"
Ausgabe 12/11, EUR 32,97 für DVGW-Mitglieder, EUR 43,96 für Nicht-Mitglieder

Es handelt sich um die englische Übersetzung des Arbeitsblattes  G 2000 "Mindestanforderungen bezüglich Interoperabilität und Anschluss an Gasversorgungsnetze",  Ausgabe 12/11.

Verkauf nur als PDF auf www.wvgw-shop.de.
 

DIN-Normen


DIN 3434 "Armaturen für Gasinstallationen - Anschluss-Kugelhähne in Durchgangsform mit Verschraubung - Tüllen mit kegelförmigem Anschluss"
Ausgabe Juni 2012, Preisgruppe 5
 

DIN 3435 "Armaturen für Gasinstallationen - Anschluss-Kugelhähne in Eckform mit Verschraubung - Tüllen mit kegelförmigem Anschluss"
Ausgabe Juni 2012, Preisgruppe 5
 

DIN 3436 "Armaturen für Gasinstallationen - Tüllen mit Kegeldichtung und Dichtringen"
Ausgabe Juni 2012, Preisgruppe 5
 

DIN EN 30-1-2 "Haushalt-Kochgeräte für gasförmige Brennstoffe - Sicherheit - Teil 1-2: Geräte mit Umluft-Backöfen und/oder Strahlungsgrilleinrichtungen"
Ausgabe Juni 2012, Preisgruppe 11, Deutsche Fassung EN 30-1-2:2012
 

DIN EN 126 "Mehrfachstellgeräte für Gasgeräte"
Ausgabe Juni 2012, Preisgruppe 12, Deutsche Fassung EN 126:2012

Die Normen sind Bestandteil des DVGW-Regelwerkes "Gas".
 

Zurückziehungen


VP 120 "Gasbetriebene Adsorptions-Heizgeräte"
Ausgabe 8/2003

Diese Prüfgrundlage wird ersetzt durch die Prüfgrundlage G 5120 "Gasbetriebene Sorptionsheizgeräte (Sorptions-Wärmepumpen)", Ausgabe 6/2012.
 

DIN 3363-2 "Gasgeräte für Großküchenanlagen; Heißumluftgeräte, Anforderungen und Prüfung "
Ausgabe 01/86

Diese Norm wurde ersatzlos zurückgezogen.
 

DIN 3438 Entwurf "Armaturen für Gasinstallationen - Anschluss-Kugelhähne in Durchgangsform mit Verschraubung - Tüllen mit kegelförmigem Anschluss"
Ausgabe 03/09

Dieser Norm-Entwurf wird ersetzt durch die Norm DIN 3434 "Armaturen für Gasinstallationen - Anschluss-Kugelhähne in Durchgangsform mit Verschraubung - Tüllen mit kegelförmigem Anschluss", Ausgabe 06/12.
 

DIN 3439 Entwurf "Armaturen für Gasinstallationen - Tüllen mit Kegeldichtung und Dichtring"
Ausgabe 03/09

Dieser Norm-Entwurf wird ersetzt durch die Norm DIN 3436 "Armaturen für Gasinstallationen - Tüllen mit Kegeldichtung und Dichtringen", Ausgabe 6/12.
 

Regelwerknews Gas/Wasser

Neuerscheinungen


GW 2 "Verbinden von Kupfer- und innenverzinnten Kupferrohren für Gas- und Trinkwasser-Installationen innerhalb von Grundstücken und Gebäuden"
Ausgabe 5/12, EUR 16,61 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,14 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis "Kupferrohre" im Technischen Komitee "Rohre und Rohrverbindungen" erarbeitet. Es dient als Grundlage für die Installation von Kupfer- und innenverzinnten Kupferrohren innerhalb von Grundstücken und Gebäuden.

 
Das Arbeitsblatt beschreibt die unterschiedlichen Verbindungsarten von Kupferrohren in der Gas- und Trinkwasserinstallation. Es differenziert zwischen unlösbaren Verbindungen, wie zum Beispiel Löt-, Schweiß- und Pressverbindungen und lösbaren Verbindungen, wie Klemmverschraubungen, Rohrkupplungen und Flanschverbindungen. Das Arbeitsblatt enthält detaillierte Beschreibungen für die anzuwendenden Löt- und Schweißverfahren. Neben der Spezifikation der Lötspaltgeometrie, werden Angaben hinsichtlich der zu verwendenden Flussmittel, beziehungsweise Schweißzusätze gemacht und darüber hinaus Erläuterungen zur Vorbehandlung der Verbindungsstellen. 
 
Die Abschnitte "Besondere Bestimmungen für die Gas/Trinkwasser-Installation" enthalten weitergehende Spezifikationen für die Ausführung insbesondere von Lötverbindungen und die zu verwendenden Materialien im jeweiligen Anwendungsbereich.
 
Gegenüber DVGW Arbeitsblatt GW 2:2002-06 wurden Anpassungen an europäische Normen sowie die Präzisierung einzelner Anforderungen vorgenommen. Insbesondere wurden die zu verwendenden Materialien wie Lote, Flussmittel und Schweißzusätze an die europäische und internationale Normung angepasst und Verarbeitungshinweise zum Löten aktualisiert und vertieft.
 

AfK Geschäftsordnung "Geschäftsordnung der Arbeitsgemeinschaft für Korrosionsfragen AfK - Tätigkeit der AfK-Fachgremien und Ausarbeitung des AfK- Regelwerkes"
Ausgabe 4/12, EUR 16,61 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,14 für Nicht-Mitglieder

Am 6. März 2012 wurde von der Arbeitsgemeinschaft für Korrosionsfragen (AfK) eine eigene Geschäftsordnung mit sofortiger Inkraftsetzung verabschiedet.

Die vorliegende Geschäftsordnung gibt den Rahmen für die Facharbeit der AfK-Gremien vor. Sie ist die Grundlage für den transparenten Erarbeitungsprozess des Regelwerkes (Empfehlungen) innerhalb der AfK. Sie regelt die Besetzung, Arbeitsweise der Fachgremien sowie den Verabschiedungsprozess des AfK-Regelwerkes (Empfehlungen).
Die Arbeitsgemeinschaft für Korrosionsfragen ist ein Gemeinschaftsgremium des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW), des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE), der Deutschen Bahn AG, der Deutsche Telekom AG, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung e. V. (WEG), der Schiedsstelle für Beeinflussungsfragen (SfB) und des Fachverbandes Kathodischer Korrosionsschutz (FKKS).
 
Mitglieder der AfK sind derzeit daher Vertreter aus folgenden Branchen und Verbänden:
- Unternehmen aus der Gas-, Wasser- und Stromwirtschaft
- Interessierte Fachkreise (z. B. Industrie, Ministerien, Behörden, Hochschulen, Verbände etc.)
- Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW)
- Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE)
- Deutsche Bahn AG
- Deutsche Telekom AG
- Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
- Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
- Mineralölwirtschaftsverband (MWV)
- Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e. V. (WEG)
- Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz (FKKS)
- Schiedsstelle für Beeinflussungsfragen (SfB)
 

Gas- und Wasserleitungskreuzungsrichtlinien
Ausgabe 2012, EUR 48,00 für DVGW-Mitglieder, EUR 54,00 für Nicht-Mitglieder

Die neuen Gas- und Wasserkreuzungsrichtlinien sind zum 01. April 2012 in Kraft getreten und gelten seit diesem Zeitpunkt für alle Neuverlegungen von bzw. Änderungen an Leitungskreuzungen im Sinne dieser Richtlinien. Sie wurden sowohl im rechtlichen als auch im technischen Teil umfassend überarbeitet.

 
Der Geltungsbereich der neuen Richtlinien 2012 wird erstmalig auch auf Abwasserleitungen und kommerziell genutzte Breitbandkabel erweitert.
 
Die neuen Richtlinien erhalten neue Bemessungstabellen, die die statischen Vortriebsverfahren (z.B. Pressbohrverfahren etc.) berücksichtigten.
 
Neu in den Regelungen ist auch, dass mantelrohrlose Gasleitungskreuzungen auch unter Eisenbahnstrecken mit einer zulässigen Geschwindigkeit von mehr als 160 km/h nun möglich sind.
 
Die neuen Kreuzungsrichtlinien berücksichtigen ebenso, dass sich der Einsatz von HDD-Verfahren auch bei Kreuzungen von Gas- und Wasserleitungen auf Gelände der DB vermehrt durchgesetzt hat.
 
 

Regelwerknews Wasser

Neuerscheinungen


W 129 "Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen"
Ausgabe 5/12, EUR 21,41 für DVGW-Mitglieder, EUR 28,55 für Nicht-Mitglieder

Zur Erfüllung der vielfältigen Ansprüche an die Grundwasserüberwachung und unter dem Aspekt eines vorsorgenden und nachhaltigen Grundwasserschutzes ist die Ermittlung belastbarer und repräsentativer Grundwassermessdaten von besonderer Bedeutung.


Die regelmäßige Durchführung von Eignungsprüfungen an Grundwassermess -
stellen leistet dabei einen erheblichen Beitrag zur Qualitätssicherung. Nur funktionstüchtige
und für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete Grundwassermessstellen werden
den Anforderungen an eine ziel- und ergebnisorientierte Grundwasserüberwachung
gerecht. An dieser Stelle bestand bislang eine Lücke im DVGW-Regelwerk, die durch das neue Arbeitsblatt nun geschlossen wird.


Das Arbeitsblatt beschreibt Methoden und Vorgehensweisen für eine fachgerechte
Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Grundwassermessstellen und gibt praktische
Empfehlungen für die Durchführung technischer Eignungsprüfungen für Grundwassermessstellen. Flussdiagramme verdeutlichen den Ablauf der durchzu -
führenden Prüfschritte. Wichtige Prüfverfahren werden im Anhang informativ erläutert.


Die hier behandelten Prüfungen beziehen sich nur auf die Messstelle selbst. Nicht eingegangen wird auf grundsätzlich unverzichtbare Untersuchungen, ob der von der Messstelle erfasste Bereich des Grundwasserleiters repräsentativ für die Messaufgabe ist
und ob natürliche oder anthropogene Störungen des Grundwasserleiters, der Zwischenhorizonte oder Deckschichten sich auf die Messung auswirken.


Das Arbeitsblatt wird inhaltlich gleich im DWA-Regelwerk als Arbeitsblatt DWAA 908 erscheinen.

 

DER DVGW INFORMIERT


Finales Programm der wat 2012 in Dresden
Die wat 2012 - wasserfachliche Aussprachetagung des DVGW findet vom 24.-25. September 2012 in Dresden statt.
 
Download des vollständigen Programms
 
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W 408-B1 Entwurf "Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten in Trinkwasserverteilungsanlagen - Beiblatt 1: Ergänzungen zu Standrohren mit Entnahmevorrichtung"
Ausgabe 6/12, EUR 16,61 für DVGW-Mitglieder, EUR 22,14 für Nicht-Mitglieder

Bei der Einspruchsberatung, die dem DVGW-Arbeitsblatt W 408 "Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten in Trinkwasserverteilungsanlagen" vom November 2010 vorausgegangen war, hat sich bestätigt, dass die praktischen Aspekte weiterer Ausführungen bedürfen. Das Beiblatt soll diesem Bedarf entgegenkommen.

 
Nach Maßgabe der DIN 2001-2 "Trinkwasserversorgung aus Kleinanlagen und nicht ortsfesten Anlagen - Teil 2: Nicht ortsfeste Anlagen - Leitsätze für Anforderungen an Trinkwasser, Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen" erfolgt die Trinkwasserversorgung nicht ortsfester Anlagen aus dem Versorgungsabschnitt I (gemeint ist das Rohrnetz) an der Übergabestelle des Wasserversorgungsunternehmens. Die Übergabestelle kann ein Unterflurhydrant mit Standrohr und Entnahmevorrichtung oder ein Überflurhydrant mit Entnahmevorrichtung sein. Obwohl die Aufstellung von Standrohren mit Entnahmevorrichtung auch durch betriebsfremdes Personal erfolgt, ist die Trinkwasserverordnung in jedem Fall an der Übergabestelle einzuhalten.
 
Der Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten erfolgt nach den Vorgaben des DVGW-Arbeitsblattes W 408. Das Beiblatt enthält einen ergänzenden informativen Anhang für W 408 in Bezug auf Aufbau (Komponenten), Werkstoffe, Handhabung (Instandhaltung, Desinfektion, Lagerung, Transport) und Vermietung (vertragliche Aspekte) von Standrohren mit Entnahmevorrichtung, die zur Sicherung der hygienischen Anforderungen für die Abgabe von Trinkwasser dienen können. Die Beachtung der beschriebenen Maßnahmen ist allerdings nur dann zielführend, wenn gleichzeitig entsprechende Maßnahmen hinsichtlich der Instandhaltung von Hydranten (siehe DVGW-Arbeitsblatt W 331 "Auswahl, Einbau und Betrieb von Hydranten") umgesetzt werden.
 
Werkstoffe für Wasserversorgungssysteme und Trinkwasserinstallationen müssen in der Regel dem Anspruch genügen, eine Betriebsfähigkeit von mindestens 50 Jahren ermöglichen zu können. Dieser Anspruch gilt jedoch nicht für Standrohre, da bei diesen keine auch nur annähernd vergleichbare Lebensdauererwartung besteht und sie zudem nach jedem Einsatz kontrolliert werden sollten.
 
Einspruchsfrist: 28.09.2012
 

DER DVGW INFORMIERT


Bundeseinheitliches TRWI-Schulungsangebot des DVGW
In die Schulung ist das umfangreiche Know-how des DVGW im Bereich der Trinkwasser-Installation eingeflossen.
Die wichtigsten Neuerungen

- der DIN 1988-Reihe,
- der DIN EN 806-Reihe,
- des DVGW-Regelwerks (DVGW W 551, DVGW W 291-2 etc.),
- der Trinkwasserverordnung,
werden im Rahmen dieser eintägigen Schulung vermittelt.

Weitere Informationen zu den TRWI-Schulungen



W 623 Entwurf "Dosieranlagen für Desinfektions- bzw. Oxidationsmittel - Dosieranlagen für Chlor und Hypochloride"
Ausgabe 6/12, EUR 25,79 für DVGW-Mitglieder, EUR 34,38 für Nicht-Mitglieder

Das Arbeitsblatt W 623 "Dosieranlagen für Desinfektions- bzw. Oxidationsmittel - Dosieranlagen für Chlor und Hypochlorite" gilt für Dosieranlagen in der Trinkwasserversorgung in Bezug auf die Dosiermittel Chlor, hypochlorige Säure, Natriumhypochlorit und Calciumhypochlorit. Dabei finden die besonderen Bedingungen und praktischen Erfahrungen in Wasserwerken Berücksichtigung. Die jetzige Überarbeitung war erforderlich, um eine Anpassung an die aktuelle Ausgabe des DVGW-Arbeitsblatt W 229 "Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser mit Chlor und Hypochloriten" vorzunehmen.

 
W 623 stellt eine Hilfe für Anwender bezüglich der Gestaltung und des Betriebs von Chloranlagen dar und legt zudem entsprechende Anforderungen fest.
 
Wesentliche Inhalte des Arbeitsblattes sind:
- Grundsätzliches zu Dosiermitteln Chlorgas, hypochlorige Säure, Natriumhypochlorit Calciumhypochlorit
- Transport, ggf. (elektrolytische) Herstellung vor Ort, Lagerung der Dosiermittel
- Konstruktive Gestaltung und Betrieb der Dosieranlagen
- Gefahrenbeseitigung bei Chlorgasausbruch
 
W 623 wurde vom DVGW-Projektkreis "Maschinelle Einrichtungen in Aufbereitungsanlagen" unter dem Technischen Komitee "Anlagentechnik" erarbeitet.
 
Einspruchsfrist: 05.12.2012
 
 


Die Fachzeitschrift DVGW energie | wasser-praxis ist das Verbandsorgan des DVGW und offizieller Medienpartner.
 
* Alle Preise sind Netto-Preise. Für den PDF-Download kann aus technischen Gründen der DVGW-Mitgliederrabatt leider (noch) nicht gewährt werden. Sie können die Regelwerke über das Regelwerkverzeichnis auf der DVGW-Homepage bestellen.
 
Mit freundlichen Grüßen
DVGW-Hauptgeschäftsführung
 
http://www.dvgw.de



 
 
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