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Planung und Bau

Änderung der Beiblätter des DVGW-Arbeitsblattes GW 368

Im September 2002 wurde die erste Überarbeitung der DIN EN 545 "Rohre, Formstücke und Zubehörteile aus duktilem Gusseisen und ihre Verbindungen für Wasserleitungen; Anforderungen und Prüfverfahren" veröffentlicht, um die fortgeschrittene Entwicklung im Bereich der Rohre aus duktilem Gusseisen in der Normung zu berücksichtigen. Unter anderem wurde in der aktuellen DIN EN 545 bezüglich der Rohre die neue Klasse 40 aufgenommen. Um dem Rechnung zu tragen, passte das DVGW-Technische Komitee "Bauteile Wasserversorgungssysteme" die Beiblätter des Arbeitsblattes GW 368 entsprechend an.

 Beiblätter des DVGW-Arbeitsblattes GW 368 "Längskraftschlüssige Muffenverbindungen für Rohre, Formstücke und Armaturen aus duktilem Gusseisen oder Stahl" (PDF, 207 KB)

Rohre auswechseln mit Hilfsrohren

Das DVGW-Arbeitsblatt GW 322-2 „Grabenlose Auswechslung von Gas- und Wasserrohrleitungen – Teil 2: Hilfsrohrverfahren – Anforderungen, Gütesicherung und Prüfung" ist als Weißdruck erschienen und bei der wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH zu erhalten.

Bei diesem Verfahren wird die Altrohrleitung zuerst mit einem Hilfsrohrstrang herausgepresst. Anschließend wird über den Rückzug des Hilfsrohrstrangs die Neurohrleitung eingezogen. Damit ist auch schon der Hauptunterschied zum Press-/Ziehverfahren gemäß GW 322-1 beschrieben, das ohne einen solchen Zwischenschritt vollzogen wird.

Damit das Verfahren zu keinen Überraschungen bzw. Verzögerungen führt, müssen die Altrohre hinreichend belastbar sein, andernfalls könnten sie sich ineinander schieben bzw. auch ausknicken. Insofern empfiehlt sich ein ständiger Längenvergleich der hinein- und herausgepressten Abschnitte. Je nach Querschnittsverhältnis zwischen Alt- und Neurohren muss außerdem der Boden entsprechend verdrängbar sein.

Nur für Mitglieder

Grabenlose Bauweisen (20.03.07)
Artikel aus gwf 13/2007