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Bauteile in der Trinkwasser-Installation

Wasserspender

Wasserspender werden immer beliebter. Sie können leitungsgebunden sein, d.h. sie sind fest mit der Trinkwasserinstallation verbunden. Es gibt sie aber auch unabhängig von der Trinkwasserinstallation, sie werden dann mittels Vorratsbehältnis  (Flaschen, Galonen etc.) mit Wasser versorgt und müssen immer wieder aufgefüllt werden.

Leitungsgebundene Wasserspender können das Wasser kühlen und/oder mit Kohlensäure versetzen. Die technischen Regeln dazu sind im DVGW-Arbeitsblatt W 516 aufgeführt.

Die nicht fest mit der Trinkwasserinstallation verbundenen Wasserspender fallen nicht unter den Regelbereich des DVGW.

Weitere Informationen zu diesen Wasserspendern

Allen Wasserspendern eigen ist, dass sie regelmäßig gewartet und gereinigt werden müssen. Bei einer nicht sachgemäßen Reinigung kann es, wie bei anderen Lebensmittelbehältnissen auch, zur Verkeimung mit Bakterien kommen. Bitte beachten Sie dabei die Vorgaben der Hersteller.

 

Studie zu alternativen Kalkschutzgeräten

In Haushalten mit hartem Wasser ist im Warmwasserbereich mit vermehrter Steinbildung (Kalkausfall) zu rechnen.

Nähere Informationen zur Wasserhärte
Um dieses Phänomen zu verringern, bietet die DIN 1988-7 grundsätzliche Hinweise wie bspw. Temperaturabsenkung oder Verwendung von Trinkwassererwärmern mit geringerer Heizflächenbelastung.

Als weitere Möglichkeiten können Polyphosphate dosiert werden oder die Enthärtung kann mittels Ionenaustauscher erfolgen. Hierzu liegen technische Regeln vor, nach denen diese Geräte betrieben werden können.

Auf dem Markt sind auch andere Geräte zur Entkalkung erhältlich, sogenannte "physikalische" oder "chemiefreie" Anlagen.

Der DVGW hat zu den zu alternativen Kalkschutzgeräten (Enthärtungsmöglichkeiten) eine Studie durchgeführt. Der Titel der Studie war "Stand der Technik auf dem Markt verfügbarer alternativer Anlagen zur Vermeidung bzw. Verminderung der Steinbildung im Warmwasserbereich" des Technologiezentrums Wasser (TZW) Karlsruhe, Außenstelle Dresden
 Studie "Trinkwasseraufbereiter" (PDF, 338 KB)