Alle drei Jahre sind die EG-Mitgliedsstaaten durch die EG-Trinkwasserrichtlinie verpflichtet, einen Trinkwasserbericht abzugeben. Nach einem ersten Trinkwasserbericht für den Zeitraum 2002-2004 wurde nun zum zweiten Mal vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) ein Trinkwasserbericht erstellt. Der Bericht erfasst solche Wasserversorgungsanlagen, die im Durchschnitt täglich mehr als 1000 m³ Trinkwasser abgeben oder mehr als 5000 Personen mit Trinkwasser beliefern.
Die beiden Behörden kommen dabei auch für den Berichtszeitraum 2005-2007 zu dem Schluss, dass das Trinkwasser der großen zentralen Wasserversorgungsanlagen eine gute bis sehr gute Qualität aufweist. Die wenigen zu verzeichnenden Grenzwertüberschreitungen zeigten sich nur in den Untersuchungen auf coliforme Bakterien und im Berichtsjahr 2006 beim Parameter Nitrat, wobei sich beim Nitrat in den letzten Jahren ein abnehmender Trend bei den Grenzwertüberschreitungen.
Das Auftreten von coliformen Bakterien ist nicht immer als direkte Gesundheitsgefahr zu sehen, sondern zeigt häufig eine allgemeine Verschlechterung der Wasserqualität an. Es handelt sich dabei oft um sporadische Überschreitungen, die bei weiteren Untersuchungen nicht bestätigt wurden.
Die Pressemitteilung des UBA finden Sie
hier
2. Bericht (Dezember 2008)
1. Bericht (25.04.2006)
Ratgeber: Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn; Gesundheitliche Aspekte der Trinkwasser-Installation. Informationen und Tipps für Mieter, Haus- und Wohnungsbesitzer