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Rückblick auf die Ereignisse im DVGW 2018

Blicken Sie mit uns auf ein ereignis- und erfolgreiches DVGW-Jahr 2018 zurück!

© DVGW/Agentur Bildschön

Januar
23. Januar | Leuchtturmprojekte der Energiewende

Energie-Impuls konkret beschreibt Best-Practice-Beispiele

Mit seiner energiepolitischen Dialogserie „Energie-Impuls“ hat der DVGW seit Mai 2017 Vorschläge für eine Neujustierung der Energie- und Klimaschutzpolitik vorgelegt. Dass diese Ideen längst mehr als bloße Theorie sind, zeigen im Januar zahlreiche, schon erfolgreich umgesetzte Best-Practice-Beispiele im Energie-Impuls konkret. Auf rund 100 Seiten präsentieren die Autoren, z. B. aus der Gaswirtschaft, aus der Automobilindustrie und aus Forschungsinstituten, wo Gase und die Gasinfrastruktur bereits heute zum Gelingen der Energiewende beitragen.

Zum Heft Energie-Impuls konkret

02. Januar | Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten

Die überarbeitete Trinkwasserverordnung soll dazu dienen, die Trinkwasserqualität in Deutschland noch weiter zu verbessern. Der DVGW stellt eine nichtamtliche Synopse zum Vergleich von alter und neuer Verordnung zur Verfügung.

Zur Trinkwasserverordnung

© wvgw
22. Januar | DVGW energie | wasser-praxis mit neuer Webseite

Moderner, übersichtlicher und redaktioneller: Die „DVGW energie | wasser-praxis“ geht mit einem neuen Internet-Auftritt online. Die von Grund auf überarbeitete Webseite bietet dem Nutzer u. a. mit Multimedia-Elementen und exklusiven Online-Inhalten einen echten Mehrwert und ergänzt damit die Print-Ausgabe des offiziellen DVGW-Vereinsorgans.

Zur Webseite der DVGW energie | wasser-praxis

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Gülleausbringung mittels Schleppschlauchverteiler und sofortiges Einarbeiten
Februar
27. Februar | Stoppt die Gülle-Verschmutzung!

Petition von 11 Organisationen eingereicht

Die Initiative „Gülleverschmutzung stoppen“ – ein bisher einmalig breiter Zusammenschluss von Wasserverbänden, Umweltorganisationen und einer Gewerkschaft – übergibt eine Petition an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Hinter der Initiative stehen über 1.400 Unternehmen und Organisationen, die gemeinsam über 12 Millionen Menschen erreichen. Mit ihrer Petition, die sich an die zukünftige Bundesregierung und die Europäische Kommission richtet, fordert die Initiative, der auch der DVGW angehört, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Trinkwasserressourcen vor Nitratbelastungen durchzusetzen.

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01. Februar | DVGW und BDEW kritisieren geplante Trinkwasser-Richtlinie

BDEW und DVGW begrüßen zwar die Einführung des Risikomanagements für die komplette Versorgungskette als wichtigen Schritt. Auf Kritik stoßen bei den Verbänden jedoch die vorgesehenen Ausweitungen der Informationspflichten und die Diskrepanz zwischen den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Aufnahme und Streichung von Qualitätsparametern und den Vorschlägen der Kommission.

„Zudem hat die EU-Kommission leider die große Chance vertan, hygienische Anforderungen an Materialien und Produkte, die in Kontakt mit Trinkwasser stehen, in ihrem Kompetenzbereich zu regeln", so der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke.

Die EU-Kommission hatte am Tag zuvor ihren Vorschlag zur Revision der EG-Trinkwasserrichtlinie vorgelegt. Am 23. November wird die Abstimmung über den Entwurf stattfinden.

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6. Februar | DWV und DVGW koordinieren gemeinsame Aktivitäten

Der DVGW und der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV), Berlin, verständigen sich darauf, die Effizienz auf den Gebieten Sektorenkopplung durch Power-to-Gas, Wasserstoffeinspeicherung, Mitnutzung der Gas-Infrastruktur für den Wasserstofftransport und emissionsarme Mobilität gemeinsam weiter zu erhöhen. Des Weiteren soll die Akzeptanz der Klimaschutz-Potenziale der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Politik und Öffentlichkeit gesteigert werden. Im November werden DVGW und DWV einen gemeinsamen Parlamentarischen Abend zum Thema Wasserstoff veranstalten.

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19. Februar | Startschuss für PORTAL GREEN

Bei einem Kick-off-Treffen gibt der DVGW gemeinsam mit seinen vier Konsortialpartnern den Startschuss für das Projekt PORTAL GREEN „Entwicklung eines Genehmigungsleitfadens zur Integration Erneuerbarer Energien“. Die praxisnahe Arbeitshilfe soll den regulären Prozessablauf, Lösungsansätze für mögliche Stolpersteine, zu verwendende technische Regeln und rechtliche Normen für verschiedene Anlage-Typen und Nutzungszweige umfassen.

Zwei Workshops und ein Arbeitstreffen werden 2018 noch stattfinden.

Zur Themenseite PORTAL GREEN

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27. Februar | Grünes Gas statt Diesel-Skandal

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erklärt Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge für rechtens. Der DVGW nimmt das zum Anlass, im Laufe des Jahres immer wieder auf die vielen Vorteile von gasbetriebenen Fahrzeugen aufmerksam zu machen.

Zur Dossierseite Erdgas und Mobilität

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März
13. März | 7. Kolloquium der Berufsbildungsgremien

Experten analysieren die künftigen digitalen Bildungs- und Arbeitswelten

Wie sehen neue Mitarbeiterkompetenzen und neue Ausbildungsstrategien aus, die den gesellschaftlichen Trends wie Digitalisierung und Wertewandel, aber auch einer klimaschonenden Energieversorgung gerecht werden? Welche neuen Strategien müssen greifen, um die Förderung von Nachwuchskräften für die Industrie 4.0 in Zeiten des demographischen Wandels sicher zu stellen? Experten aus Versorgungsunternehmen, Verbänden und Gewerkschaft treffen sich, um über diese Fragen zu diskutieren. Ein weiterer Themenschwerpunkt der Kolloquiums ist der demografische Wandel.

Studie zur Personalentwicklung und zu den Handlungskompetenzen von Fach- und Führungskräften im Hinblick auf die Energiewende und den demografischen Wandel bis 2030 (2017)

© DVGW CERT
15. März | Start für ein europäisches Zertifizierungsprogramm für Verbundrohrsysteme

Die DVGW CERT GmbH und Kiwa Nederland B.V. unterzeichnen eine Kooperation, die künftig die Zertifizierung von Mehrschicht-Rohrleitungssystemen für warmes und kaltes Trinkwasser innerhalb von Gebäuden vereinfacht. Mit dem neuen Zertifizierungsprogramm sollen die länderspezifischen Programme vereinheitlicht und damit Prüfung, Zertifizierung und Überwachung für Hersteller vereinfacht werden.

Zur Webseite der DVGW CERT

15. März | Kampf gegen multiresistente Keime

Anlässlich der Bundestagsdebatte über multiresistente Bakterien in Gewässern kann Prof. Dr. Gerald Linke für das Trinkwasser in Deutschland zunächst Entwarnung geben. Zwei Forschungsprojekte haben gezeigt, dass die Aufbereitungs- und Desinfektionsverfahren in Wasserwerken in der Regel die gesundheitlich relevanten Bakterien entfernen. Aber Linke betont die Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen, die darauf abzielen, dass multiresistente Bakterien gar nicht erst flächig in den Wasserkreislauf eintreten. Darum fordere die Wasserwirtschaft seit langem einen verantwortungsbewussteren Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung und in der Humanmedizin sowie gewässerverträgliche Entsorgungskonzepte unverbrauchter Antibiotika. "Wir müssen beim Verursacher an der Quelle der Verschmutzung ansetzen."

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April
25. April | Runder Tisch für saubere Mobilität

Rund 40 Vertreter aus der Gaswirtschaft, Automobilindustrie und Politik werden sich in Zukunft regelmäßig zu politischen Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen, zu Fahrzeugangeboten und Praxiserfahrungen, Kraftstoffen und Tankstellen-Infrastruktur austauschen. Sie entwickeln Strategien, um Compressed Natural Gas (CNG), Liquefied Natural Gas (LNG) und Biomethan in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland auf die Straße zu bringen. Die Plattform versteht sich als Ergänzung zur „Initiative Erdgasmobilität – Erdgas und Biomethan als Kraftstoffe“ der Bundesregierung.

Zuvor hatten Vertreter von Automobil- und LKW-Herstellern, Hafenbetreibern und Schifffahrtsorganisationen, Versorgungsunternehmen, Verbänden und Forschung am 11. und 12. April in Berlin während des DVGW-/Zukunft Erdgas-Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität" darüber diskutiert,  wie „clean fuels“ stärker Fahrt aufnehmen können. Dabei wurden erfolgreiche Projekte unterschiedlicher Verkehrsbereiche vorgestellt.

© DVGW, Mario Müller
12. April | Jahrestagung der Landesgruppe Mitteldeutschland

Hochkarätige Gäste kommen zur zweitägigen Jahrestagung der Landesgruppe Mitteldeutschland nach Wernigerode: der Ministerpräsident, Dr. Reiner Haseloff, und die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Dalbert, diskutieren mit 30 Experten und über 260 Besuchern Themen aus den Bereichen Energiewirtschaft, Gas und Wasser.

Zur Landesgruppe Mitteldeutschland

© DVGW
25. April | Forum Energie-Impuls: Klimaschutzziele im Verkehrssektor

Rund 30 Experten diskutieren in Berlin unter dem Motto "Fuel Switch einleiten - Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen" die Frage, wie Erdgas als zentraler Baustein für klimafeundliche und bezahlbare Mobilität der Zukunft etabliert werden kann.

Klare Worte findet Prof. Dr. Gerald Linke nach Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten am Rande des Forums: "Wenn die Bundesregierung nicht endlich das Steuer herumreißt und eine Verkehrswende einleitet, die den Namen auch verdient, wird die Energiewende gegen die Wand fahren."

Zur Themenseite Energie-Impuls - Mobilität

© DVGW
26. April | Mitglieder des EurEau-Vorstandes zu Gast beim DVGW

Die Hauptgeschäftsstelle des DVGW ist Veranstaltungsort für die EurEau-Frühjahrssitzung. 12 Delegierte beschäftigen sich mit der Revision der EG-Trinkwasserrichtlinie, der Evaluierung der EG-Abwasserrichtlinie und der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Außerdem stehen die EU-Strategie zu Mikroplastik und eine Strategie zur Einbindung von Pharmaherstellern auf dem Programm. Mit "The gouvernance of water services in Europe" wird eine Publikation vorgestellt, die die Rahmenbedingungen zur Wasserver- und Abwasserentsorgung in den 29 EurEau-Mitgliedsstaaten kompakt aufbereitet.

Über EurEau

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Mai
15. Mai | DVGW ist Partner und ideeller Träger der IFAT

Bundesumweltministerin Svenja Schulze besucht den DVGW-Messestand

Natürlich wird sie standesgemäss mit einem Glas frischem, kühlem Trinkwasser begrüßt.

Beim Pressegespräch betonen Vertreter von DVGW und BDEW ihr Forderung nach einer Korrektur des EG-Trinkwasserrichtlinien-Entwurfs und sprechen über die Herausforderungen der Digitalisierung für wasserwirtschaftliche Prozesse sowie die EU-Arzneimittelstrategie.

Der DVGW auf der IFAT 2018

© Uniper
9. Mai: Methanisierungsanlage Falkenhagen eröffnet

Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes STORE&GO wird eine Methanisierungsanlage als Erweiterung der bereits bestehenden Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen feierlich eröffnet. Nachdem mit der bisherigen Anlage reiner Wasserstoff direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden konnte, ermöglicht die neue Methanisierung die Erzeugung von "grünem" Methan. Politischer Pate der Pilotanlage ist der Brandenburger Europa-Abgeordnete Dr. Christian Ehler. Er wird dem Projekt dem Vorhaben in seinem politischen und öffentlichen Umfeld eine Stimme geben.

Im Projekt STORE&GO arbeiten 27 Partner aus sechs Ländern zusammen, um die Möglichkeiten der Integration von Power-to-Gas-Anwendungen in das europäische Energienetz zu untersuchen und vor allem die Methanisierung von Wasserstoff als wichtigen Schritt für die Energiewende voranzutreiben. Auch für die Pilotanlagen in Italien und der Schweiz konnten bedeutende Persönlicheiten aus der jeweiligen Standortregion als politische Paten gewonnen werden.

Zur Webseite STORE & GO

15. Mai | Erster Workshop von PORTAL GREEN

Beim ersten Treffen der Projektpartner mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Verbänden werden die aktuellen Schwierigkeiten im Genehmigungsprozess von Power-to-Gas-Anlagen diskutiert. Demnach sollte der Leitfaden technische Parameter und Systemgrenzen festlegen, die über die Größe und Klassifizierung einer Anlage entscheiden - und somit über das entsprechende Genehmigungsverfahren entscheiden.

Zur Themenseite PORTAL GREEN

Gruppenbild der Mitglieder
© DVGW-Hochschulgruppe Darmstadt
15. Mai: Die DVGW-Hochschulgruppe Darmstadt gründet sich

Die DVGW-Familie bekommt weiteren Nachwuchs: Als Gründungsmitglieder der „pioneerING“ haben sich sieben Studierende der TU Darmstadt zusammengefunden, um von den Vorteilen zu profitieren, die der DVGW seinen Mitgliedern und dem organisierten Nachwuchs bietet.

„Ich sehe in der Hochschulgruppe eine Chance, über den Tellerrand der universitären Welt hinauszuschauen und das Gas- und Wasserfach praxisnah kennenzulernen“, begründet der Vorstandsvorsitzende Pascal Schirmer seine Intension zur Gründung der 15. DVGW-Hochschulgruppe.

Über die DVGW-Hochschulgruppen

© DVGW, Zigelli
17. Mai | Landesgruppe Baden-Württemberg wirbt um Nachwuchs für die Branche

Auf der Firmenkontaktmesse bonding in Stuttgart fragen Niklas Zigelli und Katja Vogel Studierende der Universität Stuttgart, ob sie schon einmal daran gedacht hätten, einmal in der Gas- oder Wasserversorgungsbranche zu arbeiten? Nur knapp 25 Prozent der Teilnehmer bejahen diese Frage, davon etwas mehr als die Hälfte weiblich. Ansporn genug für die beiden Vertreter der Landesgruppe Baden-Württemberg, in vielen Gesprächen am Messestand auf die vielseitigen Berufe und Vorzüge der Branche hinzuweisen und das Online-Portal Berufswelten Energie & Wasser vorzustellen.

Zur Webseite Berufswelten Energie & Wasser

© DVGW
29. Mai | Abschluss des Projekts DVGW 2025

Auf der Präsidiumssitzung überreicht der Vorstand dem DVGW-Präsidenten Michael Riechel alle Umsetzungsprojekte aus dem Projekt "DVGW 2025" sowie eine zusammenfassende Ergebnis-Broschüre: "Die Veränderungen, die wir seit dem Jahr 2015 auf den Weg gebracht haben, werden das Bild des Vereins langfristig prägen. Die Bilanz zu DVGW 2025 zeigt, dass die Vision zur zukünftigen Ausrichtung des DVGW ihre Gültigkeit behält und zur Zukunftssicherung für den Verein und die Branche beiträgt."

In dem größten DVGW-Strategieprojekt der letzten Jahrzehnte waren rund 60 konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der DVGW 2025-Vision definiert worden, deren Umsetzung von April 2015 bis Juni 2018 erfolgte.

Zur Themenseite Vision und Leitbild des DVGW

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Juni
4. Juni | DVGW und BDEW positionieren sich in Brüssel

Regelungen für Materialien in Kontakt mit Trinkwasser gefordert

DVGW und BDEW haben in Brüssel gegenüber Vertretern der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlments mit einer Petition ihre Forderung nach einer europaweit einheitlichen Regelung hygienischer Anforderungen an Materialien in Kontakt mit Trinkwasser bekräftigt. Im Rahmen des gemeinsam ausgerichteten Dialogforums „Wasserwirtschaft 2018“ fordern die beiden Verbände, den betreffenden Artikel 10 der EG-Trinkwasserrichtlinie nicht zu streichen, sondern im Gegenteil ambitioniert weiter zu entwickeln.

© DVGW
1. Juni | Kernpunkte der Forschungsroadmap Wasser

Eine Forschungsstrategie kann nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn sie die Anforderungen der Mitglieder versteht und künftige Entwicklungen antizipiert. Viele Gespräche im In- und Ausland, mit Experten und Partnerverbänden, auch mit externen Diskussionspartnern und weiteren Institutionen, erbrachten ein umfassendes Bild der Wasserversorgungsbranche. Die hieraus abgeleiteten Zielvorstellungen bildeten unter anderem die Basis für die differenzierte Fokussetzung bei fachlichen Themen. Das Ergebnis ist eine Forschungsstrategie, die sich an aktuellen Trends der Wasserbranche orientiert und zugleich flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann. So wird die DVGW-Wasserforschung weiterhin von einem zyklischen Aktualisierungs- und Priorisierungsprozess begleitet, um neueste Entwicklungen identifizieren und bewerten zu können.

Zur Themenseite DVGW Forschung und Entwicklung

1. Juni | Studie "Integrierte Energiewende" in Berlin vorgestellt

Die dena-Leitstudie, an der auch der DVGW mitgearbeitet hat, bekräftigt die Forderung nach einer technologieoffnenen Transformation des Energiesystems. Wie schon Studien der Achatech und des BDI, hält auch diese Studie die Energiewende-Ziele grundsätzlich für erreichbar, wenn aus der Politik langfristige und verlässliche Anreize kommen, CO2 zu vermeiden. Zudem betont die Leitstudie die Rolle von Gas als wichtigem Leitstungsträger eines regenerativen Energieesystems und die der Gasinfrastruktur als integrativem Bestandteil der Energiewende.

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© Wikipedia, elsdorf-blog
6. Juni | Einsetzung der Kohlekommission

Die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", auch "Kohlekommission" genannt, nimmt ihre Arbeit auf. Ihre Aufgabe ist es, ein Aktionsprogramm zu erarbeiten, das u. a. festlegt, wie die Kohleverstromung schrittweise reduziert werden kann und bis wann sie beendet ist.

Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke dazu: "Alle aktuellen Studien zur Sektorenkopplung gehen davon aus, dass das Energiesystem der Zukunft aus gekoppelten Strom- und Gasinfrastrukturen bestehen muss. Die heimische Erzeugung von erneuerbaren Gasen und der Aufbau von Hochtechnologien für die Energiewende wird die Wertschöpfung in Deutschland deutlich steigern. Die Chancen, die diese Ausgangslage für zukunftssichere Arbeitsplätze bietet, können in den betroffenen Kohleregionen gezielt beim Strukturwandel genutzt werden.“

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6. Juni | DVGW-Konferenz zur Sektorenkopplung

"Indem wir zwei bislang weitgehend getrennte Sektoren koppeln, können erneuerbare Energien in allen Bereichen zum Einsatz kommen. Das heißt: Mehr Klimaschutz mit Gas und Strom für Wärme, Verkehr und Industrie. Transformationspfade mit einem breiten Technologie- und Energieträgermix sind zudem deutlich kostengünstiger als solche, die verstärkt auf strombasierte Anwendungen setzen“, zeigt sich Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke im Rahmen der DVGW-Konferenz „Sektorenkopplung konkret“ in Berlin überzeugt. Gleichzeitig fordert er einen ökologisch und ökonomisch orientierten Wettbewerb zwischen den verschiedenen Energieinfrastrukturen, Energieträgern und Anwendungsbereichen.

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© Prof. Dr. Maik Dapper
19. Juni | Willkommen im Verein, HSG Köln!

Auch in Köln haben Studierende eine DVGW-Hochschulgruppe gegründet. Dies erfolgt im Rahmen der sehr gut durch Fachexperten und Studierende besuchten und kostenfreien Vortragsveranstaltung der Bezirksgruppe Köln zur L/H-Gas-Marktraumumstellung. Vonseiten der TH Köln wird die eigenständig agierende und derzeit aus 14 Studierenden bestehende Hochschulgruppe von Prof. Dr. Maik Dapper unterstützt. Die Hochschulgruppe steht allen interessierten Studierenden an der TH Köln offen, die sich aktiv im Bereich der technischen Gas- und Wasserversorgung engagieren möchten.

Über die DVGW-Hochschulgruppen

21. Juni | EuGH verurteilt Deutschland wegen Verletzung der EU-Nitratrichtlinie

Der Europäische Gerichtshof verurteilt Deutschland wegen der unzureichenden Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie. Er bescheinigt eine ungenügende Kontrolle der Düngung durch die Landwirtschaft und einen fehlenden Beitrag für eine gewässerschützende Landbewirtschaftung in Deutschland.

Seit Jahren fordert der DVGW eine konsequente Umsetzung des Vorsorge- und Verursacherprinzips und erachtet auch die im Frühjahr 2017 novellierte Düngeverordnung als nicht ausreichend an.

Zur Dossierseite Ressourcenmanagement und Gewässserschutz

© WGC
25. Juni | World Gas Conference in Washington

Im Rahmen des dreitägigen Word Gas Congress, ausgerichtet von der IGU, wird DVGW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke zum Vorsitzenden des wichtigen Strategy Committee gewählt. Einen Arbeitsschwerpunkt sieht Linke bei der Entwicklung von internationalen strategischen Maßnahmen zum "Greening of Gas".

Erstmals werden Preise für herausragende gastechnologische Innovationen verliehen. Zehn Preisträger erhalten den WGC Innovation Award.

Der DVGW auf der World Gas Conference

27. Juni | Kongress Wasser 4.0

"Digitalisierung im Wasserfach" ist das Thema eines Kongresses, der Trends in der Digitalisierung und Start up-Unternehmen vorstellt und die Schwierigkleiten und Chancen thematisiert, die durch digitalisierte Prozesse entstehen. Experten aus Theorie und Praxis geben wirkungsvolle Hinweise.

30. Juni | ewp kompakt "Mobilität"

"Es sind nur zwei Schritte zur sauberen Mobilität", ist Prof. Dr. Gerald Linke überzeugt. Im "Fuel Switch" lösen CNG und LNG Benzin und Diesel ab. Dadurch vermindert sich der Ausstoß von Luftschadstoffen signifikant; zudem kann beim klimaschädlichen CO2 rund ein Viertel eingespart werden. Werden in einem "Content Switch" dem Erdgas zum Beispiel Biogas, synthethisch erzeugte  "grüne" Gase  oder Wasserstoff beigemischt, verbessert sich ihre Bilanz nochmals. Dass das keine Zukuftsvisionen sind, sondern Maßnahmen, die sofort durchführbar sind, zeigen zehn Autorinnen und Autoren mit Beispielen im Sonderheft der DVGW energie | wasser-praxis kompakt zum Thema Mobilität.

Zur DVGW energie | wasser-praxis kompakt Mobilität

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Juli
12. Juli | DVGW erwirbt Mehrheit an IWW

DVGW-Kompetenznetzwerk um ein führendes Forschungsinstitut in der Wasserbranche erweitert

"Mit dem IWW gewinnen wir einen Partner, der sich durch eine anerkannt hohe Forschungs- und Servicekompetenz in allen branchenrelevanten Themenfeldern auszeichnet. Einerseits verankern wir gemeinsam wichtige Themen in nationalen und europäischen Forschungsprogrammen, andererseits stärken wir unsere regionale Kompetenz auf diesen Feldern", kommentiert Prof. Dr. Gerald Linke den Zugewinn.

Zu den DVGW-Forschungseinrichtungen

Etwa 70 Millionen Tonnen CO2 lassen sich durch den Ersatz von Braunkohlekraftwerke einsparen
© iStock.com/ollo
03. Juli | Studie beweist Netzsicherheit bei Fuel Switch

Die in Deutschland installierten Gaskraftwerkskapazitäten können die Stromerzeugung aus Braunkohlekraftwerken ersetzen. Dadurch können jährlich ca. 70 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Dabei beruft sich der DVGW auf eine Studie, die am Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen von Prof. Dr. Albert Moser durchgeführt wurde.

"Mit dieser Studie konnten wir einen technisch fundierten Anhaltspunkt liefern, in welcher Größenordnung der Klimabeitrag von Erdgas allein durch die verbesserte Auslastung bestehender Gaskraftwerke liegt und wie hoch die spezifischen CO2-Vermeidungskosten im Wettbewerb mit anderen Alternativen ausfallen", so Prof. Dr. Gerald Linke.

Zur Studie "Bewertung der Netzsicherheit bei einem Fuel Switch von Braunkohle zu Erdgas in Deutschland in 2020"

Zum Energie-Impuls

30. Juli | DVGW-Fazit zu Nitrat-Urteil des EuGH

Am 21. Juni 2018 verurteilt der Europäische Gerichtshof die Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihrer Verstöße gegen die Nitratrichtlinie. In einer Stellungnahme kritisiert der DVGW, dass diese Verstöße auch durch das neue Düngerecht (2017) nicht beseitigt und die zu hohen Nitratbelastungen in vielen Regionen bestehen bleiben werden.

Zum DVGW-Positionspapier

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August
28. August | Neue Hochschulgruppe im Westen

Die DVGW-HSG Mittleres Ruhrgebiet ist die 17. Gruppe bundesweit

September
26. September | Empfehlungen ans BMVI

Mit LNG für eine saubere Mobilität bei Nutzfahrzeugen

Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) und dem DVGW initiierte LNG-Taskforce überreicht Empfehlungen an Dr. Gerhard Schulz, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (BMVI), wie die Verbreitung von Flüssigerdgas (LNG) im Straßengüterverkehr beschleunigt werden kann.

Zur Presseinformation

© DVGW
11. September | SMARAGD-Studie vorgestellt

Um Treibhausgasemissionen rasch zu reduzieren und die Klimaschutzzilee zu erreichen, sind grüne Gase durch Anpassungen im Ordnungsrahmen zügig ins Energiesystem zu integrieren. Welche Förderinstrumente hierbei unterstützen können, geht aus den Ergebnissen des DVGW-Forschungsprojekts SMARAGD "Klimaschutz mit grünen Gasen" hervor.

SMARAGD ist die Kurzformel für die "Technisch-ökonomische Modellierung eines sektorengekoppelten Gesamtenergiesystems aus Gas und Strom unter Fortschreibung des regulatorischen Rahmens".

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© DVGW/Agentur Bildschön
12. September | "Den Schatz unter der Erde sichtbar machen"...

... ist das Anliegen des DVGW/VKU-Infrastrukturtages in Berlin. Auf die Wasserversorgungssysteme  kommen große Herausforderungen zu. Neben der Modernisierung der Leitungsinfrastruktur und der Anpassung an die fortschreitende Digitalisierung sind dies vor allem der Klimawandel und die demografische Entwicklung. Darüber diskutieren Experten aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft und der Wissenschaft mit Christian Haase, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Bernhard Daldrup und Markus Tressel, allesamt Mitglieder des Deutschen Bundestages

Der Schatz unter der Straße muss langfristig gepflegt werden, damit er in Zukunft weiterhin so selbstverständlich nutzbar sein kann wie bisher. Gleichzeitig ist das öffentliche Bewusstsein dafür noch deutlich ausbaufähig.


Prof. Dr. Gerald Linke zur Motivation des Infrastrukturtages

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13. September | 2. Workshop PORTAL GREEN

Sieben Monate nach dem Startschuss für das Projekt PORTAL GREEN findet der zweite Workshop statt. Rund 40 Experten arbeiten daran, einen Leitfaden für die Genehmigung von Power-to-Gas-Projekten zu erstellen.

Aufbauend auf den Vorgaben des ersten Workshops vom 15. Mai, erarbeiteten die Projektpartner eine Übersicht, welche Anforderungen nach welchen Rechtsnormen zu erfüllen und welche Technischen Regeln dabei anzuwenden sind. Darauf basierend wurde eine Liste der erforderlichen Genehmigungsunterlagen zusammengestellt. Parallel dazu entwickelten die Partner den ersten Entwurf einer Referenzanlage.

Diesen aktuellen Arbeitsstand diskutieren die Experten beim zweiten Workshop. Vier weitere Workshops sind noch geplant.

Zur Themenseite PORTAL GREEN

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13. September | Run as you are!

Zum vierten Mal nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVGW-Gruppe am Firmenlauf in der Bonner Rheinaue teil. Unter dem Motto "Run as you are" mischen sie sich unter die über 11.000 Läuferinnen und Läufer. Neben der eigenen Fitness und dem Spaß zählt dabei auch die gute Sache: die Unterstützung der Bonner Hilfsorganisationen CARE und Mukoviszidose e.V.

17. September | Start der EU-Wasserstoff-Initiative

Damit Wasserstoff-Technologien zügig in allen Energiesektoren implementiert werden können, müssen politische Rahmenbedingungen angepasst werden. Deshalb unterzeichnen Vertreter aus Politik und Industrie eine gemeinsame Erklärung für eine europäische Wasserstoff-Initiative. "Die Gaswirtschaft wird ... alles daransetzen, die technische Integrierbarkeit von Wasserstoff in die bestehenden Gasinfrastrukturen zu ermöglichen", zeigt sich DVGW-Vizepräsident Dr. Thomas Hüwener überzeugt. "Mit der 'Hydrogen Initiative' werden erstmals Grundzüge einer europäischen Wasserstoff-Strategie sichtbar. Das Bekenntnis zu diesem CO2-neutralen Energieträger als Schlüsseltechnologie der europäischen Energietransformation unterstützen wir daher mit Nachdruck."

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19. September | Nationale Plattform Zukunft der Mobilität

Das Bundeskabinett beschließt die Einsetzung der "Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität". Sie geht aus der seit 2010 bestehenden „Nationalen Plattform Elektromobilität“ hervor. Bis Ende des Jahres soll die Plattform Vorschläge unterbreiten, welche Beiträge der Verkehrssektor zur Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2030 leisten kann.

Hierzu erklärt der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke: "Zwar sind Erdgaskraftstoffe bis 2026 steuerbegünstigt, doch es fehlen systemische Impulse zum weiteren Ausbau der Infrastruktur. Die "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" hat es nun in der Hand, wirksame verkehrspolitische Instrumente zu entwickeln, damit die Erdgasmobilität endlich Fahrt aufnehmen kann."

Neuer Marcogaz-Präsident Prof. Dr. Gerald Linke (DVGW) und sein Vorgänger Erwin Mollink (Gasunie)
© Bildschön/Washer
19. September | Linke neuer Marcogaz-Präsident

Der Vorstandsvorsitzende DVGW, Prof. Dr. Gerald Linke, ist zum neuen Marcogaz-Präsidenten gewählt worden. Linke folgt turnusgemäß auf Erwin Mollink vom niederländischen Gasfernleitungsnetzbetreiber Gasunie. Eine Amtsperiode dauert zwei Jahre. "Marcogaz ist als europäische Stimme der Gastechnik unverzichtbarer Partner, um den Ordnungsrahmen auf EU-Ebene mitzugestalten und auf dem Weg zu einer konzertierten europäischen Energiestrategie weiter voran zu kommen“, erklärte Linke anlässlich seiner Ernennung.

Über Marcogaz

27. September | DBI-Fachforum ENERGIESPEICHER

Die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg spricht in ihrem zweitägigen Fachforum über das Thema Roadmap für Power-to-Gas. Die Roadmap definiert erforderliche strategische Entwicklungen der Erdgas-Infrastrukturen nach technisch-makroökonomischen Gesichtspunkten und ist essenzielle Grundlage zur Ausrichtung und Initiierung weiterführender F&E-Arbeiten, insbesondere für den Marktanlauf der Power-to-Gas-Technologie.

Zum Fachforum

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Oktober
23. Oktober | gat|wat 2018 in Berlin

DVGW-Stand ganz im Zeichen der Forschung

Mit der Wahl des Standortes Berlin für die gat|wat 2018 wird ein wichtiges Signal in Richtung Politik gesetzt: Energiewende ist ein Thema, das weit über die Details einer sicheren technischen Versorgung hinaus geht. Dieser Ansatz stößt auf große Resonanz. Kongress und Fachmesse sind gut besucht.

Der Innovation Day macht am 23. Oktober den Anfang. Er versteht sich als Plattform für junge, Nachwuchskräfte, Unternehmensvertreter sowie Wissenschaft und Politik zusammenkommen, um Kontakte auf- und auszubauen.

Die Themen des Gaskongresses behandeln u.a. die Rolle von Gas bei der Energiewende und der Mobilität sowie im Wärmemarkt. Im Wasserfach spielen die Digitalisierung und der Investitionsbedarf eine große Rolle. Auch das Fehlen von Nachwuchskräften aufgrund des demografischen Wandels wird beleuchtet.

Zum Rückblick auf die gat|wat 2018

v.l.n.r.: Alexandra Ernst (DVGW), Ernst Kaiser, Heinrich Nühse, Rainer Roggatz, Jörg Schneider, Christoph Paul Schreckenberg, Prof. Gerald Linke (DVGW), Michael Riechel (DVGW/Thüga)
© Nicolas DET Fotografie

Die gat|wat bietet wie immer einen würdigen Rahmen, wenn es um Ehrungen geht. Sechs außerordentlich engagierte DVGW-Mitglieder werden mit der DVGW-Ehrennadel sowie zwei Studierende mit dem DVGW-Studienpreis Wasser und vier Studierende mit dem DVGW-Studienpreis Gas für ihre ausgezeichneten Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Zu den DVGW-Ehrennadelträgern
Zu den DVGW-Studienpreisträgern

 

Forschung ist einer der diesjährigen Schwerpunkte am DVGW-Stand auf der gat|wat. Zwei Studien stehen besonders im Fokus der Aufmerksamkeit:

Das unabhängige Energieberatungsunternehmen Ecofys hat in einer Metaanalyse die Rolle von grünen Gasen für den Erfolg der Energiewende untersucht. Die Studie belegt, dass sich die ambitionierten Klimaziele für das Jahr 2050 durch den Einsatz grüner Gase am kostengünstigsten erreichen lassen. Die bis dahin kumulierten Kostenvorteile durch die Nutzung von erneuerbaren Gasen und der zugehörigen Gasinfrastrukturen reichen bis zu rund 400 Milliarden Euro. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS erarbeitet und wird auf der gat 2018 in Berlin vorgestellt.

Zur Ecofys-Studie

Fünf bis zehn Prozent höhere Wirkungsgrade sind durch den Einsatz moderner Pumpentechnologie in den Trinkwasserbrunnen zu erzielen. Energie-Einsparpotenziale von perspektivisch bis zu 25 Prozent lassen sich darüber hinaus durch die optimierte Betriebsweise der eingesetzten Pumpen und ein verbessertes Brunnenmanagement heben. So lautet das Ergebnis des von BMWi und DVGW geförderten Forschungsprojektes ENERWAG. Ziel dieses von der DVGW-Forschungsstelle an der Technischen Universität Hamburg koordinierten Verbundvorhabens war es, die Energieeffizienz unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit speziell im Bereich der Wassergewinnung nachhaltig zu verbessern.

Über die ENERWAG-Studie

© DVGW/Heckmann

Knapp 50 Studierende können Dank des DVGW-Patenschaftsprojekts an der gat|wat teilnehmen und interessante potenzielle Arbeitgeber kennen lernen. Dazu nutzen weitere 70 Mitglieder der DVGW-Hochschulgruppen die Möglichkeit, sich mit den Trends in den Branchen vertraut zu machen und untereinander Kontakte zu knüpfen.

Zur DVGW-Nachwuchsförderung

© wvgw, Schramm
08. Oktober | TRGI 2018 erscheint

Zehn Jahre nach der letzten Ausgabe erscheint die komplett überarbeitete und aktualisierte Technische Regel Gasinstallation G 600, abgekürzt TRGI 2018. Es ist das Standardwerk für häusliche Gasinstallation. 40.000 Exemplare und 120 Trainer für Schulungen stehen bereit, um die Gasinstallateure in Deutschland auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Zur Themenseite Hausinstallation und TRGI 
Zur TRGI-Webseite

12. Oktober | Fitness-Check der EU-Wasserrahmenrichtlinie

18 Jahre nach ihrem In-Kraft-Treten überprüft die Europäische Kommission die EG-Wasserrahmenrichtlinie . Mit dieser, “Fitness Check“ genannten, Evaluierung soll gegebenenfalls vorhandener Änderungsbedarf identifiziert werden. Der DVGW veröffentlicht zur laufenden Evaluierung der EG-Wasserrahmenrichtlinie eine Positionierung aus Sicht der öffentlichen Wasserversorgung in Deutschland, die sich dezidiert mit den Beiträgen der WRRL zum Schutz der Trinkwasserressourcen auseinandersetzt.

Zur Stellungnahme

16. Oktober | Der Energie-Impuls beim Madrid-Forum

Während des zweitägigen Madrid-Forums der EU-Kommission stellt Prof. Dr. Linke Ergebnisse des  Energie-Impulses vor.

Im Mai 2017 hatte der DVGW einen Dialogprozess mit Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestartet. Auf Grundlage von datenbasierten Informationen wird ein intensiver Austausch mit der Fachöffentlichkeit, mit Experten in Politik, Verwaltung, zivilgesellschaftlichen Institutionen, Wissenschaft und Medien über den Beitrag geführt, den Gase und Gasinfrastrukturen zum Erreichen der Klimaschutzziele 2020, 2030 und 2050 sowie zum Erfolg und zu einer dauerhaft breiten gesellschaftlichen Akzeptanz der Energiewende leisten können.

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Mutter und Tochter füllen an der Spüle ihre Wassergläser auf
© istockphoto.com, gemenacom
16. Oktober | Kick-off Nationaler Wasserdialog

Vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen für die deutsche Wasserwirtschaft hat das Bundesumweltministerium mit dem Umweltbundesamt den Nationalen Wasserdialog initiiert. Das 1. Nationale Wasserforum, das in Berlin unter Beteiligung des DVGW stattfindet, ist der Startpunkt für den auf zwei Jahre angelegten politischen Dialogprozess.

Dazu DVGW-Vizepräsident Wasser, Dr. Dirk Waider:

Auch wenn es gerne so gesehen wird: Jederzeit verfügbares Trinkwasser in bester Qualität ist keine Selbstverständlichkeit.

Waider fordert "die politisch Verantwortlichen daher auf, dem Lebensmittel Nummer 1 wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. Trinkwasser braucht qualifizierte und einflussreiche Fürsprecher auf allen Ebenen – in Deutschland und Europa. Es ist daher ein positives Signal, dass Bundesumweltministerin Schulze den wasserpolitischen Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Chefsache gemacht hat und damit den Wert des Wassers neu akzentuieren möchte.“

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Durch Power-to-Gas können erneuerbare Energien in den Sektoren Speicherung, Stromerzeugung, Wärme, Mobilität und Industrie nutzbar gemacht werden.
© DVGW
17. Oktober | Parlamentarischer Abend für STORE & GO in Brüssel

Vertreter des von der EU geförderten (Horizon 2020) Projekts STORE&GO diskutieren mit wichtigen Interessengruppen aus Politik, Wirtschaft und Organisationen das Potenzial der Power-to-Gas-Technologie zur Speicherung von erneuerbarem Strom.

An dem EU-Forschungsprojekt „Innovative Large Scale Energy Storage Technologies & Power-to-Gas Concepts after Optimisation“ (STORE&GO) mit einem Gesamtbudget von 28 Millionen Euro beteiligen sich 27 Partner aus sechs europäischen Ländern mit dem Ziel, die Funktion des Erdgasnetzes als Speicher und Systemintegrator erneuerbarer Energien weiterzuentwickeln und in Demonstrationsprojekten zu überprüfen. Über seine Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) leitet der DVGW das Gesamtprojekt und koordiniert die wissenschaftliche Begleitforschung.

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19. Oktober | Mautbefreiung für Erdgas-Lkw

Der Deutsche Bundestag beschließt eine Mautbefreiung für gasbetriebene Lkw. DVGW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke bezeichnet die Entscheidung des Bundestages als "ein starkes Signal für eine nachhaltige Verkehrswende – zu Gunsten der Umwelt und zum Schutz der Menschen, die an stark frequentierten Straßen leben.“

Glaskolben mit unterschiedlichen Wasserproben
©DVGW
23. Oktober | Abstimmung über die EG-Trinkwasserrichtlinie

Das Plenum des Europäischen Parlamentes in Straßburg stimmt über den Entwurf der Kommission für eine neue EU-Trinkwasserrichtlinie ab. Im Fokus der Revision standen im Vorfeld insbesondere die mikrobiologischen und chemischen Qualitätsparameter.  Die neue Regelung hätte zur Folge gehabt, dass die strengen und über das Maß der für den Schutz der menschlichen Gesundheit erforderlichen Grenzwerte zu einem erheblichen Aufwand in der Wasseraufbereitung geführt hätten.

DVGW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke begrüßt das Abstimmungsergebnis: „Das EU-Parlament hat heute wichtige Weichen für die zukünftige Trinkwasserrichtlinie gestellt. Erprobte Regelungen, die im Kommissionsvorschlag gestrichen waren, etwa zur Überwachung der Trinkwasserqualität, haben wieder Eingang in die für Wasserversorger elementare Richtlinie gefunden. Ohne diese Anpassungen würde ein Analytik-Aufwand entstehen, der für den Verbraucherschutz ohne jeglichen Nutzen wäre.

Zudem unterstützen wir die Initiative in der Ratsarbeitsgruppe, die Eignung von Materialien in Kontakt mit Trinkwasser zukunftsweisend zu regeln und den Kommissionsvorschlag deutlich zu korrigieren. Jetzt kommt es darauf an, dass der Rat der Europäischen Union das Meinungsbild der Länder zügig konsolidiert, damit die Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat beginnen können.“

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23. Oktober | Jahresprogramm zur DVGW-Berufsbildung erscheint

Das aktuelle Produktportfolio umfasst über 300 Bildungsangebote. Den Fach- und Führungskräften in der Gas- und Wasserbranche steht damit ein breites Spektrum von über 220 technischen und rund 75 fachübergreifenden Bildungsmaßnahmen zur Auswahl, um die eigene Qualifikation gezielt auf- oder auszubauen.

Zum Jahresprogramm der DVGW Beruflichen Bildung

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November
22. November | Verleihung des Innovationspreises Gas

Auszeichnungen in fünf Kategorien

In Berlin wird unter der Schirmherrschaft der Bundesforschungsministerin Anja Karliczek der 20. Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft verliehen. Aus den über 50 Einreichungen aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft hat sich die Jury für fünf Projekte entschieden.

Die prämierten Energiekonzepte verfügen speziell vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse in den Schlüsselsektoren Strom, Mobilität, Wärme und Industrie über besonders weitreichende Forschungs- und Entwicklungsperspektiven.

Getragen wird der Innovationspreis von den Verbänden ASUE, BDEW, DVGW und Zukunft ERDGAS sowie dem diesjährigen Partner Wintershall.

Zum 20. Innovationspreis der deutschen Gawirtschaft

21. November | 2. Runder Tisch Gasmobilität NRW

Experten des DVGW, der EnergieAgentur.NRW und weiterer Verbände diskutieren mit Vertretern der Landesbehörden insbesondere den Beitrag, den Gas und weitere Antriebsformen gemeinsam für eine Defossilierung des Verkehrs leisten können.

In ihrem Positionspapier legen die drei nordrhein-westfälischen Landesgruppen der Verbände DVGW, BDEW, VKU sowie Kompetenznetzwerk Logistik.NRW die Eckpunkte einer sauberen Mobilität dar und werben für eine Beteiligung weiterer Gruppen.

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Dezember
14. Dezember | Weltklimakonferenz verabschiedet Regelwerk

Konkrete Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele kontrollierbar

Prof. Dr. Gerald Linke zeigt sich zufrieden, „dass die internationale Staatengemeinschaft sich ein verbindliches Regelwerk für die in Paris formulierten nationalen Klimaziele gegeben hat. Transparenz und Überprüfbarkeit werden dadurch gestärkt. Damit das Abkommen nicht zu einem zahnlosen Papiertiger wird, braucht es jetzt politische Entschlossenheit für deutlich mehr Tempo beim Klimaschutz."

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Prof. Dr. Gerald Linke Vorstandsvorsitzender des DVGW und Alexandra Ernst, Kaufmännischer Vorstand des DVGW
© DVGW. Foto: Tatiana Back Kurda
5. Dezember | Vertragsverlängerung für Linke

Prof. Dr. Gerald Linke bleibt Vorstandsvorsitzender des DVGW. Auf der Präsidiumssitzung wird sein Vertrag vorzeitig um fünf Jahre verlängert.

„Ich freue mich, weiterhin Verantwortung für die Gestaltung unserer Branche übernehmen zu können und die Rolle des DVGW als zentraler Regelsetzer, Innovationstreiber und Dienstleister weiter zu stärken. Die erneute Berufung werte ich als großen Vertrauensbeweis dafür“, sagte Linke.

Der promovierte Physiker und Honorarprofessor ist seit Juli 2014 Vorstandsvorsitzender des DVGW. Seit 2015 bildet der DVGW-Vorstand eine Doppelspitze zusammen mit dem kaufmännischen Vorstand Alexandra Ernst.

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12. Dezember | IGU Strategy Committee

Das IGU Strategy Committee kommt erstmals unter seinem neuen Vorsitzenden Linke zusammen. Es  prägt die Gesamtstrategie der internationalen Energiewirtschaft und entwickelt hierzu auch Strategien für das “Greening of Gas”. Der Fokus liegt dabei auf der Kombination von Erdgas mit erneuerbaren Gasen, der Kopplung von Gas- und Strominfrastrukturen sowie dem Einsatz von Gasen in der Stromproduktion und im Verkehrssektor.

13. Dezember | ERIG nimmt Fahrt auf

Drei Jahre nach seinem Start nimmt das Forschungsnetzwerk European Research Institute for Gas & Energy Innovation (ERIG) Form an und wird derzeit in eine offizielle gemeinnützige Organisation überführt. Auf der ersten Generalversammlung wird in Brüssel das erste Direktorium berufen. ERIG-Präsident Prof. Catrinus Jepma aus den Niederlanden wird in seinem Amt bestätigt. Hans Rasmusson vom DVGW übernimmt die Funktion des Generalsekretärs. Weiterhin wird der erste ERIG-Wissenschaftsbeirat berufen. Dieser besteht aus fünf Experten aus den Niederlanden, Dänemark, Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Einen Tag später findet zudem der ERIG Workgroup Summit statt. Dabei werden die drei thematischen Arbeitsgruppen “Erneuerbare Gase”, „Smart Energy Systems“ und „Nordsee“ mit Leben gefüllt und kurz- bis mittelfristige Aktivitäten festgelegt.

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© Volvo
20. Dezember | EU-Umweltminister legen CO2-Ausstoss von Lkw fest

Erstmalig wird der CO2-Ausstoß für die Flotten schwerer Nutzfahrzeuge europaweit reguliert. Nachdem die Europäische Kommission im Mai 2018 eine Senkung der Flottenemissionen gegenüber 2019 um 15 Prozent ab dem Jahr 2025 und um 30 Prozent ab 2030 vorgeschlagen hatte, sprach sich das Europäische Parlament am 16. November mehrheitlich für noch ambitioniertere CO2-Grenzwerte aus. Der EU-Ministerrat bleibt in seiner Sitzung am 20.12. aber bei den 30 Prozent ab 2030. Parlament und Rat werden noch abschließend über die Klimaschutzvorschriften verhandeln.

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