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10. Februar 2022

Wasserstoff erzeugen und dabei CO2 dem Kreislauf entziehen?

Fünf neue DVGW-Forschungsprojekte untersuchen eine neue Art der H2-Erzeugung und die Anpassung der Gasinfrastruktur
H2-Forschung des DVGW im Überblick; © DVGW
Meldung vom 10.02.2022

Für das Gelingen der Energiewende und die Umsetzung der Klimaziele ist Wasserstoff als Energieträger unverzichtbar. Die Umstellung der Gasinfrastruktur auf reinen Wasserstoff oder Gasgemische ist hierfür die Grundvoraussetzung. Seit Jahresbeginn sind innerhalb des DVGW-Innovationsprogramms Wasserstoff fünf Projekte gestartet, die verschiedene Aspekte entlang der Wertschöpfungskette beleuchten – von innovativen Verfahren zur Wasserstofferzeugung über die Rolle der Gasverteilnetze bis hin zum Verhalten einzelner Bauteile unter dem Einfluss von Wasserstoff.  

COnnHy untersucht das Potenzial einer CO2-neutralen Herstellung von Wasserstoff zum Beispiel aus Biogas, wobei als Nebenprodukt fester Kohlenstoff entsteht. Ziel ist es unter anderem, ein Verfahren zu finden, dem Kreislauf CO2 zu entziehen.

TransNetz betrachtet die zukünftige Rolle gasförmiger Energieträger sowie der Gasverteilnetze und skizziert möglichst technologieoffen und realitätsnah die Anpassung der Verteilnetze an die Wasserstoffwelt.

DiFla-H2 prüft die Dichtheit von Flanschverbindungen im Betrieb mit Wasserstoff und wasserstoffhaltigen Gasen.

Gleich zwei Projekte widmen sich der Frage, welchen Einfluss Wasserstoff und Gasgemische auf die Messrichtigkeit von Gaszählern haben. Einerseits werden Gewerbe- und Leichtindustriezähler in Wasserstoffnetzen unter die Lupe genommen und andererseits Haushaltsdruckreglern und Balgengaszählern in Niederdrucknetzen bis 2 bar untersucht.

 

Ansprechpartnerin
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Dr. Stefanie Schwarz
Hauptgeschäftsstelle, Standort Berlin / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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