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Brennende Gasflamme am Herd

11. September 2019

Projekt zu Methanemissionen in der Gasanwendung gestartet

Um die tatsächlich freigesetzten Methanmengen in der Gasanwendung zu ermitteln, hat das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. ein Messprogramm gestartet. Im DVGW-Forschungsprojekt MeGAn werden die Wissenschaftler in den kommenden zwei Jahren diese Emissionen messen und analysieren.
Gasflamme am Herd; © Fotolia/M-by-studio
Meldung vom 11.09.2019

Um Klarheit über die tatsächlich freigesetzten Methanmengen in der Gasanwendung zu bekommen, hat das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. ein Messprogramm gestartet. In dem vom DVGW geförderten Projekt MeGAn soll in den kommenden zwei Jahren ermittelt werden, wieviel Gas tatsächlich an Leitungen und Geräten in Haushalt, Gewerbe und Industrie entweicht, und wie sich die aktuellen Daten im Vergleich zu älteren Messungen entwickeln.

Schon allein vor dem Hintergrund von Sicherheit und Gesundheitsschutz sollten die Methanemissionen an Gasgeräten, Anlagen oder Brennern kontrolliert und auf ein Minimum reduziert werden. Aufgrund des starken Treibhauseffektes von Methan steht aber auch zunehmend der Klimaschutz im Vordergrund solcher Bestrebungen. Wie groß diese Mengen aktuell sind, ist jedoch nicht ausreichend bekannt, denn Studien und Daten zu diesem Thema sind meist über 20 Jahre alt.

Ansprechpartner
Bei Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an
Frederik Brandes
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-844