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13. Januar 2021

Analyse-Verfahren im Fokus der DVGW-Wasserforschung

Neue DVGW-Forschungsvorhaben befassen sich unter anderem mit dem Nachweis von Coronaviren im Rohwasser
Trinkwasser - Kontakt zu Materialien; © DVGW. Foto: Roland Horn
Meldung vom 13.01.2021

Mit Beginn des Jahres sind vier DVGW-Forschungsvorhaben gestartet. Diese befassen sich mit den aktuell kritischen und akuten Fragestellungen der Trinkwasserversorgung:

  • Im Vorhaben Mikrobiologische Parameter werden die Grundlagen erarbeitet, mit denen die mikrobiologischen Anforderungen der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht und in der deutschen Wasserversorgung umgesetzt werden können. Demnach müssen „somatische Coliphagen“ für Rohwasser, und bei Bedarf auch für das aufbereitete Wasser, als Parameter bei der Betrachtung mikrobiologischer Risiken berücksichtigt werden. 
  • Ein weiteres Projekt befasst sich damit, wie die aktuellen Monitoringmethoden an das Corona-Virus SARS-CoV-2 angepasst und das Vorkommen dieser Erreger im Prozess der Wasseraufbereitung erfasst werden können.
  • WBA-Pro-NTS geht dem Nachweis von organischen Spurenstoffen auf den Grund. Zwei analytische Verfahren sollen kombiniert werden, um den Aufbereitungsprozess der Trinkwasserversorgung zu optimieren.
  • In TWB-Check wiederum werden Betons und Mörtel untersucht, die in Trinkwasserspeichern zum Einsatz kommen. Ziel ist es, ein neues Prüfverfahren zu entwickeln, mit dem die Beständigkeit dieser Materialien bewertet werden kann.
Ansprechpartner
Bei Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an
Dr. Stefanie Schwarz
Hauptgeschäftsstelle, Standort Berlin / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon+49 30 79 47 36-22