16.02.2017

Bundesumweltministerium veröffentlicht Leitfaden zur Radioaktivitätsmessung nach Trinkwasserverordnung

Das Bundesumweltministerium (BMUB) hat am 14. Februar einen aktualisierten "Leitfaden zur Untersuchung und Bewertung von radioaktiven Stoffen im Trinkwasser bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung" veröffentlicht.
Meldung vom 16. Februar 2017

Der Leitfaden wurde im Jahr 2012 vom Bundesumweltministerium (BMUB), dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Umweltbundesamt (UBA) unter Mitwirkung weiterer Beteiligter (u.a. des DVGW) erarbeitet.

Er wurde nun von den zuständigen Behörden von Bund und Ländern unter Mitwirkung des DVGW aktualisiert, da sich die rechtlichen Vorgaben geändert haben. Im Jahr 2013 wurde die Richtlinie 2013/51 EURATOM des Rates zur Festlegung von Anforderungen an den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung hinsichtlich radioaktiver Stoffe in Wasser für den menschlichen Gebrauch veröffentlicht, die mit der dritten Änderung der Trinkwasserverordnung in nationales Recht umgesetzt wurde.

In der Trinkwasserverordnung sind seitdem Parameterwerte für Radionuklide ebenso wie Untersuchungsvorgaben für Wasserversorgungsanlagen und die Überwachungshäufigkeiten festgelegt.

Der nun aktualisierte Leitfaden dient als Handlungsempfehlung für die Wasserversorgungsunternehmen und die Vollzugsbehörden, um eine einheitliche harmonisierte Umsetzung der Trinkwasserverordnung in allen Bundesländern zu ermöglichen. Er gibt den Behörden vor Ort Hilfestellung für die Überwachung der Radioaktivitätsparameter und Handlungsempfehlungen bei der Überschreitung von Parameterwerten im Trinkwasser.

Den Leitfaden zum Download finden Sie mit diesem Link

Ansprechpartner
Bei Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an:
Dr. Karin Gerhardy
Bereich Wasser

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