Meldung vom 16.03.2021

Klimaneutrale Gase können über Power-to-Gas-Verfahren aus erneuerbarem Strom gewonnen werden. Allerdings nimmt diese Technologie eine Sonderstellung zwischen den bereits vorhandenen Teilsystemen Strom und Gas ein. Daraus ergibt sich ein komplexes Geflecht aus bereits existierenden Regulierungen und Gesetzen. Dieser Sachverhalt wurde im DVGW-Projekt Power-to-Gas in Deutschland vom Institut für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen und dem Energiewirtschafltichen Institut (EWI) der Universität Köln untersucht. Das entstandene Diskussionspapier beleuchtet die energetischen und regulatorischen Besonderheiten einer Einführung von Power-to-Gas-Anlagen (PtG) in das deutsche Energiesystem.

Die Summe aller Kosten zeigt: Diese Eintrittsbarriere für Wasserstoff ist im Wärmemarkt vergleichsweise geringer. © DVGW / Frontier Economics

 

Ergänzend dazu untersucht die im Auftrag des DVGW entstandene Analyse von Frontier Economics die Eintrittsbarrieren von grünem Wasserstoff aus PtG-Anlagen in der Markthochlaufphase. Diese zeigt:

Der Wärmemarkt weist im Vergleich zu anderen Sektoren geringe Eintrittsbarrieren auf und kann eine wichtige Rolle als „Heimatmarkt“ für den Markthochlauf von Wasserstoff spielen.

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Dr. Stefanie Schwarz
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