Sechs europäische Fernleitungsnetzbetreiber aus Finnland, dem Baltikum, Polen und Deutschland haben sich zum Nordic-Baltic Hydrogen Corridor (NBHC) zusammengeschlossen, um die Energieversorgung Europas zu diversifizieren, die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen, die Marktentwicklung voranzutreiben und die Energiesicherheit zu stärken. Dazu soll eine grenzüberschreitende Wasserstoff-Transportinfrastruktur von Finnland bis nach Deutschland entstehen. Das Projekt hat den Status eines EU-Projekts von gemeinsamem Interesse (PCI) und erhält 6,8 Mio. Euro CEF-Förderung für die Machbarkeitsphase. Nationale und grenzüberschreitende Untersuchungen sollen Anfang 2027 abgeschlossen werden.
Der NBHC lädt Wasserstoffproduzenten, -verbraucher, Speicherbetreiber, Verteilnetzbetreiber sowie Marktteilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein, unverbindliche und indikative Angaben zur Weiterentwicklung des Projekts zu teilen. Die Befragung ist bis zum 31. März 2026 geöffnet.
Mit dieser Umfrage möchte der NBHC allen Interessierten die Möglichkeit bieten
Welche Informationen werden erhoben?
Im Anschluss wird der NBHC die Teilnehmenden einladen, ihre Bedürfnisse weiter zu konkretisieren – mit dem Ziel, unverbindliche Letters of Intent (LoIs) zu unterzeichnen. Diese begründen weder Kapazitätsansprüche noch kommerzielle Verpflichtungen, sondern bündeln Marktsignale als Grundlage für die weitere Entwicklung.
Die Umfrage umfasst maximal sechs Abschnitte, abhängig von der Rolle Ihres Unternehmens im Wasserstoffmarkt. Vor jedem Abschnitt werden Sie gefragt, ob Sie einen bestimmten Marktakteur repräsentieren; mit „Nein“ können Sie den jeweiligen Abschnitt überspringen. Je nach Relevanz der Abschnitte für Sie beträgt der Zeitaufwand 10 bis 30 Minuten. Die Abschnitte sind wie folgt gegliedert:
Der NBHC ist eine gemeinsame Initiative von sechs europäischen Fernleitungsnetzbetreibern: