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Grafische Darstellung eines Gasverteilnetzes mit den dazugehörigen Bauteilen zur Druckregelung und Absperrhähnen

19. Dezember 2019

Methanemissionen vermeiden für mehr Sicherheit und Klimaschutz

Ein neu erschienener Leitfaden zeigt, wie Methanemissionen aus Gasverteilnetzen weiter reduziert oder vermieden werden können.
Systemgrenzen der Gasverteilung in Deutschland; © DBI GUT
Meldung vom 19.12.2019

Die deutsche Gasbranche setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, unerwünschte Emissionen aus dem Gasnetz in die Amtosphäre zu reduzieren, sowohl aus Gründen der technischen Sicherheit als auch des Klimaschutzes. Mit Erfolg: Laut Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen konnten die Methanemissionen der deutschen Gasbranche seit 1990 um rund 40 Prozent, im Bereich des Gasverteilnetzes sogar um mehr als 60 Prozent gesenkt werden.

Ein gerade erschienener Leitfaden zeigt, wie der Methanschlupf aus Verteilnetzen weiter reduziert werden kann. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojekts hat das DBI Gastechnologische Umweltinstitut potenzielle Maßnahmen recherchiert, mithilfe derer Emissionen vermieden oder reduziert werden können. Der Bericht beschreibt einerseits Methoden, die bereits standardmäßig von den Netzbetreibern eingesetzt werden und in der Regel im DVGW-Regelwerk verankert sind - wie das Setzen von Absperrblasen. Andererseits weist er auf Möglichkeiten hin, die häufig unbekannt sind oder noch nicht verbreitet zum Einsatz kommen, weil sie nicht den Anforderungen der Verteilnetzbetreiber entsprechen. Hierzu gehören zum Beispiel mobile Verdichter oder Vakuumpumpen, die die Spülemissionen bei der Inbetriebnahme von Leitungen vermeiden können.

Die Details finden Sie im gerade veröffentlichten Abschlussbericht.

Ansprechpartner
Bei Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an
Finn Grohmann
Hauptgeschäftsstelle / Gastechnologien und Energiesysteme

Telefon+49 228 91 88-919
Dr. Stefanie Schwarz
Hauptgeschäftsstelle, Standort Berlin / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon+49 30 79 47 36-22