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Glaskolben mit unterschiedlichen Wasserproben

25. Juli 2019

DVGW erstellt Rahmenbedingungen für Ultrafiltrationsforschung

BMWi hat Verbundforschungsprojekt zur UF in der Trinkwasser-Installation ausgeschrieben
Glaskolben mit unterschiedlichen Wasserproben; ©DVGW
Meldung vom 25.07.2019

Einerseits sollen in der Trinkwasser-Installation mit niedrigeren Trinkwarmwassertemperaturen Energie eingespart und bspw. Wärmepumpen effizienter genutzt werden. Andererseits erfordert der Gesundheitsschutz (insbesondere zur Verhinderung von Legionellenvermehrung) Temperaturen von mindestens 55 °C in der gesamten Trinkwarmwasser-Installation.

Der Einsatz der Ultrafiltration in Trinkwasser-Installationen scheint ein Ansatz zur Lösung zu sein. Doch bislang liegen noch keine fundierten Ergebnisse vor, die die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Technologie bei niedrigeren Temperaturen sowie die Energieeffizienzsteigerung nachgewiesen haben. Deshalb hat das Bundeswirtschaftsministerium ein entsprechendes Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Um dabei den Schutz der Verbraucher gewährleisten zu können, hat der DVGW Rahmenbedingungen formuliert zu mikrobiologischen, technischen und organisatorischen Anforderungen und Vorgehensweisen, die bei solchen Feldversuchen mindestens eingehalten werden müssen.

Ansprechpartner
Bei Fragen zu dieser Meldung wenden Sie sich bitte an
Dr. Karin Gerhardy
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung

Telefon+49 228 91 88-653