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Teil der Trinkwasser-Installation mit Absperrventil in einem Haus

16. September 2019

Hygienische Absicherung des Trinkwassers - freier Auslauf (DIN EN 1717)

DVGW-Positionspapier vom 16. September 2019
Absperrventil; © wvgw
DVGW-Positionspapier vom 16. September 2019

Zum Schutz der Trinkwasserversorgung vor Verunreinigungen fordert die Trinkwasserverordnung in § 17 Absatz 6, dass Trinkwassersysteme nicht mit Systemen mit Wasser unbekannter Herkunft (Nichttrinkwasser) verbunden werden dürfen. Es müssen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Sicherungseinrichtungen verwendet werden, um ein Rückfließen von Nichttrinkwasser in die Trinkwasserversorgung und damit eine Verunreinigung des Trinkwassers zu verhindern.

Trotz dieser Anforderungen gibt es viele Fallbeispiele, bei denen es aufgrund von fehlenden oder nicht adäquaten Sicherungseinrichtungen zu mikrobiellen Kontaminationen in der Trinkwasser-Installation und im Verteilungsnetz der öffentlichen Trinkwasserversorgung kommt. Zudem gibt es Bestrebungen, u. a. aus Kostengründen, die konkreten rechtlichen Anforderungen in Frage zu stellen.

Im Diskurs mit Experten für Hygiene und Mikrobiologie am 27. Februar 2019 wurde beraten, ob der freie Auslauf weiterhin das Maß der Dinge ist oder ob es neue wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse gibt, die eine Abkehr vom freien Auslauf ermöglichen.

Ansprechpartner
Bei Fragen zu dieser Stellungnahme wenden Sie sich bitte an Dr. Karin Gerhardy
Dr. Karin Gerhardy
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung

Telefon+49 228 91 88-653
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