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26. Juni 2018

Verordnung (Referentenentwurf) zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts

Anmerkungen des DVGW
DVGW-Stellungnahme vom 26. Juni 2018

Im Strahlenschutzgesetz wurden Kiese, Sande, Harze und Kornaktivkohlen aus der Grundwasseraufbereitung neu in die Liste der Industriezweige, in denen NORM-Stoffe in relevanter Weise eingesetzt werden, aufgenommen. Die hierfür erforderlichen Überwachungsgrenzen sowie mögliche Verwertungs- und Beseitigungswege werden in dem nun vorliegenden Entwurf einer Verordnung zu weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts aufgeführt.

Danach müssen alle Rückstände (Kiese, Sande, Harze und Kornaktivkohle aus der Grundwasseraufbereitung), bei denen nicht sicher ist, dass durch deren Lagerung, Verwertung oder Beseitigung für Einzelpersonen der Bevölkerung der Richtwert der effektiven Dosis von 1 Millisievert im Kalenderjahr nicht überschritten wird, auf Aktivitäten der Radionuklide der Zerfallsreihen U 238sec und Th232sec gemessen werden.

Hierbei bitten wir das BMU, eine pragmatische Herangehensweise an die Expositionsabschätzung für die betreffenden Wasserwerksrückstände durch die Erarbeitung eines untersetzenden Leitfadens zu ermöglichen.

Ansprechpartner
Bei Fragen zu dieser Stellungnahme wenden Sie sich bitte an
Dr. Karin Gerhardy
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung

Telefon+49 228 91 88-653
Weitere Informationen zum Thema

Diese Stellungnahme ist Bestandteil der Themenseite Strahlenschutzrecht