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06. Dezember 2021

Trinkwasseruntersuchung; Studie des BfS zur Radioaktivität in Trinkwasser

Information des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Laborprüfung; © Copyright AdobeStock/Monet

Nachdem im Jahr 2015 Bestimmungen zur natürlichen Radioaktivität in die Trinkwasserverordnung aufgenommen wurde, hatten die Wasserversorgungsunternehmen bis November 2019 Zeit, die sog. Erstuntersuchungen im Sinne von § 14a Absatz 2 Trinkwasserverordnung durchführen zu lassen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) möchte die erhobenen Daten sowie darüber hinausgehende Informationen im Rahmen einer Studie erheben, um so einen besseren Überblick über die Verteilung radioaktiver Stoffe natürlichen Ursprungs im Trinkwasser in Deutschland zu erhalten. Die für den Strahlenschutz relevanten Informationen zu den Wasserversorgungsanlagen sollen validiert sowie um Informationen zu den Gesteinen der grundwasserführenden Schichten im Erdboden, der Herkunft des genutzten Trinkwassers, der Wasseraufbereitung im Wasserwerk und zeitgleich erhobenen chemischen Parametern ergänzt werden.

Für die Durchführung der Studie hat das BfS die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH beauftragt. Diese hat sich mit nachstehendem E-Mail-Schreiben bereits an verschiedene Wasserversorgungsunternehmen gewandt – allerdings wohl nur mit mäßigem Erfolg. Daher hat das BfS über das Bundesumweltministerium die obersten Trinkwasserüberwachungsbehörden der Länder um Unterstützung gebeten, um ggf. über die Gesundheitsämter Daten zu erhalten.

Bei den Gesundheitsämtern könnte sowieso lediglich ein Teil der gewünschten Informationen, z. B. die Ergebnisse der Erstuntersuchungen (Quartalsmessungen) erfragt werden. Daher halte ich es für unangemessen und nicht vertretbar, während der Covid19-Pandemie mit diesem Anliegen auf die derzeit besonders belasteten Behörden zuzugehen.

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz möchte die Durchführung der Studie dennoch unterstützen. Daher möchte ich Sie höflichst bitten, die nachstehenden Ausführungen der GRS über Ihre jeweiligen Verteiler an die Wasserversorger weiterzugeben mit der Bitte um Beteiligung an der online-Befragung (soweit die Fragen vor Ort beantwortet werden können; Lücken seien lt. GRS unproblematisch). Die Zugangsmöglichkeit erhalten die Wasserversorger über die genannten E-Mail-Kontakte von GRS.