im Rahmen des Projekts „SHAPTH“ der Länder, siehe shapth.info, wird derzeit eine bundesweit einheitliche Grundlage für die Übermittlung von Trinkwasserdaten geschaffen. 
„SHAPTH“ steht für Schnittstellenharmonisierung und Austauschplattform Trinkwasserhygiene. Im Mittelpunkt dieser bundesweiten Initiative steht die Einführung des XWasser-Daten-standards, der alle bundesweit bisher für die Übermittlung von Trinkwasserdaten genutzten Formate, wie z. B. Labdüs, Octoware, ersetzen soll. Ergänzend dazu entsteht eine digitale Datenaustauschplattform, die eine direkte Anbindung bestehender Fachanwendungen und Labor-Informations-Management-Systeme (LIMS) über Programmierschnittstellen (APIs) ermöglicht. Für Betreiber und andere Akteure ohne Fachanwendung wird ein benutzerfreundliches Webinterface bereitstehen, welches dieselben Funktionen und Prozesse abbildet. 

Die Einführung von SHAPTH wird den Datenaustausch standardisieren, die Datenqualität verbessern und den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren. Durch die einheitliche Schnittstelle wird der Pflegeaufwand reduziert und Prozesse effizienter, während eine gesicherte Übermittlung die IT-Sicherheit erhöht.  

Weitere Informationen und was dies für Betreiber von Wasserversorgungsanlagen bedeutet, kann dem Schreiben des Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in dem unten aufgeführten Download entnommen werden.