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Chinesische Wasserexperten zu Gast in Brandenburg

Auf Einladung des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes organisierte die DVGW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg die Besichtigung der Talsperre Spremberg für 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Delegation von wasserwirtschaftlichen Institutionen aus der chinesischen Provinz Zhejiang.

Die größte der 12 Talsperren Brandenburgs leistet mit ihrem Gesamtstauraumvolumen von rd. 38 Mio. m³ einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Rückhaltung von Eisenhydroxidbelastungen  ("Spreeverockerung"), insbesondere für das Biosphärenreservat Spreewald. Sie diente in der Vergangenheit auch der Kühlwasserversorgung der Lausitzer Braunkohlenkraftwerke.

Im Rahmen des Fachprogrammes erläuterte Ralf Wittmann, Geschäftsführer der DVGW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg, die Rolle und Bedeutung des DVGW für die Gas- und Wasserwirtschaft sowie die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen im Lausitzer Tagebaurevier. Der in Spremberg gebürtige Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze ging u.a. auf Finanzierungsfragen im Zusammenhang mit der Bergbausanierung ein.  Informationen über die Rekultivierung ehemaliger Tagebaue mit einer eindrucksvollen Bilddokumentation des Naturfotografen Lennert Piltz und die Besichtigung der Talsperre mit Talsperreningenieurin Kathleen Lehmann vom Landesamt für Umwelt Brandenburg rundeten den Exkursionstag ab. 

Wolfgang Wollgam
DVGW-Ehrenmitglied, Landesgruppe Berlin/Brandenburg

Wasserexperten aus der chinesischen Provinz Zhejiang zu Gast beim Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband
Besichtigung der Talsperre Spremberg