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Gülleausbringung mittels Schleppschlauchverteiler und sofortiges Einarbeiten

14. Juli 2020

Informationsveranstaltung zur Umsetzung der Düngeverordnung in Sachsen

Gülleausbringung mittels Schleppschlauchverteiler und sofortiges Einarbeiten; © Countrypixel/Fotolia.com

Der Freistaat Sachsen plant, die Sächsische Düngerechtsverordnung (SächsDüReVO) in Umsetzung von § 13a Düngeverordnung (DüV) zu ändern und hatte daher u. a. auch die DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland gemeinsam mit zahlreichen weiteren Verbänden insbesondere der Landwirtschaft zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung für den 16. Juli 2020 nach Dresden eingeladen.

Nach § 13a Abs. 3 DüV haben die Landesregierungen mindestens zwei zusätzliche Anforderungen in den belasteten N- und P-Gebieten vorzuschreiben und können diese insbesondere aus den nach § 13a Abs.3 Satz 3 Nummern 1 bis 12 DüV genannten zusätzlichen Anforderungen auswählen. Im Freistaat Sachsen wird diese Vorschrift durch Novellierung der Sächsischen Düngerechtsverordnung (SächsDüReVO) umgesetzt.

Sachsen beabsichtigt für Nitrat folgende Maßnahmen landesweit in den „roten Gebieten“ vorzugeben:

- Organische Düngemittel müssen vor der Ausbringung auf ihren Gehalt an Stickstoff (Gesamt- und verfügbar) untersucht werden.
- Mindestens jährlich sind auf den Schlägen / Bewirtschaftungseinheiten Bodenuntersuchungen zum verfügbaren Stickstoff durchzuführen.

Diese Maßnahmen scheinen von den zur Auswahl stehenden Maßnahmen am sinnvollsten - ob damit jedoch eine Trendumkehr möglich wird, scheint fraglich. Aus diesem Grund muss zusätzlich eine deutliche Reduzierung der Stickstoffaustragsmengen erfolgen.

In den kommenden Tagen wird die DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland eine detaillierte Stellungnahme vorbereiten. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Themenseiten der DVGW-Hauptgeschäftsstelle.

https://www.dvgw.de/themen/umwelt/nitrat-im-wasser/