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01. Januar 2017

Abschlussbericht Instandhaltungsvorgehensweise von Gasversorgungsnetzen

G 201413: Entwicklung einer verstärkt zustandsorientierten Instandhaltungsvorgehensweise (Überwachung / Überprüfung) von Gasversorgungsnetzen mit einem Betriebsdruck kleiner 16 bar
Forschungsbericht
Projektbeschreibung

Für den Gasnetzbetrieb ist die Wirtschaftlichkeit und Effizienz bei gleichzeitiger Gewährleistung eines zuverlässigen und sicheren Betriebes ein entscheidender Faktor, der zudem im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) gefordert wird.

Ein erhebliches Kostenreduzierungspotenzial stellt möglicherweise eine weitere Optimierung der Instandhaltung von Gasnetzen dar, da diese Form der Überprüfung/Instandhaltung aufgrund des hohen personellen und materiellen Aufwandes kostenintensiv ist. Ebenso ist es wichtig, den Erkenntnisgewinn aus der asset-strategischen Bewirtschaftung des Gasnetzes in die Instandhaltung einfließen zu lassen.

Bei der Auswahl optimaler Instandhaltungsvorgehensweisen ist neben dem Betriebsdruck, dem
Material, der Häufigkeit und Größe der Leckagen auch der Faktor „bebautes und unbebautes  Gebiet“ mit zu berücksichtigen. Dies soll Eingang ins DVGW-Regelwerk finden. Im Druckbereich von 4 bar bis 16 bar gibt es zzt. für die Materialgruppe Kunststoff noch keine im DVGW-Regelwerk beschriebene Vorgehensweise für die Leitungsüberprüfung. Sowohl für die Materialzulassung als auch für den Bau von Leitungen sind entsprechende DVGW-Regelwerke in Vorbereitung. Seit Frühjahr 2015 sind die DVGW-Regelwerke G 465 und G 466 in der Überarbeitung.

Mit diesem Projekt lässt sich das Gesamtpaket von DVGW-Regelwerken „Gasnetz kleiner 16 bar“ schließen und möglicherweise ein erster Harmonisierungsschritt mit dem europäischen Regelwerk erreichen. Die Notwendigkeit, Gasnetze optimal zu überwachen und unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf den Netzbetrieb zu überprüfen, ist Anlass dieser Untersuchung zu den einschlägigen DVGW-Regelwerken.

Es soll detailliert bewertet  werden, inwieweit die Überprüfung von Polyethylen- und kathodisch geschützten Stahlleitungen mit  Betriebsdrücken kleiner 16 bar weiter optimiert werden kann.

Projektpartner

  • Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.

Förderkennzeichen G 201413

Altes Förderkennzeichen: G 3/02/13

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsbericht wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Hans Rasmusson
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-843
Forschung zum Thema Netzbetrieb Gas