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Biogasanlage

19. Dezember 2018

Abschlussbericht SMARAGD

G 201708: Technisch-ökonomische Modellierung eines sektorengekoppelten Gesamtenergiesystems aus Gas und Strom unter Fortschreibung des regulatorischen Rahmens
Biogasanlage; © DVGW. Foto: Uwe Klaas
Forschungsbericht
Projektbeschreibung
SMARAGD © EBI

Wie kann die Dekarbonisierung einer ganzen Volkswirtschaft gelingen? Das Projekt widmet sich der These, dass es wichtig ist, die technisch gut ausgebaute Gasinfrastruktur in Deutschland zu nutzen, und fokussiert die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Gasen. Erneuerbare Gase sind sowohl Biogase als auch mittels Elektrolyse und Methanisierung hergestellte Gase (sogenannte erneuerbare Power-to-Gas Gase; EE-PtG-Gase). Um ihren Nutzen für die Dekarbonisierung entfalten zu können, braucht es eine angemessene Einbindung in die vorhandenen Gesetze und Verordnungen. Abgesehen von der Stromerzeugung aus Biogas fehlen entsprechende Regelungen weitestgehend; teilweise behindern sie sogar die Nutzung von erneuerbaren Gasen. Aus dem Projekt heraus werden Vorschläge erarbeitet, um die Benachteiligung gegenüber anderen Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasen aufzulösen.

Die Betrachtung beleuchtet die Vorschläge aus verschiedenen Perspektiven und unterstützt so die Quantifizierung der Förderung einerseits und des generierten Nutzens andererseits. So wird der Einfluss eines geänderten Rechtrahmens auf die Produktion von erneuerbaren Gasen und deren Nachfrage in einer betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse verdeutlicht (bottom-up Bewertung). Darüber hinaus wird das deutsche Energiesystem modelliert, um die Auswirkungen eines angemessenen Rechtsrahmens aus volkswirtschaftlicher Perspektive zu bewerten (bottom-down). Die Untersuchung erstreckt sich auf vielfältige Nutzungsmög-lichkeiten erneuerbarer Gase in den Sektoren Wärme, Mobilität, Elektrizität und nichtenergetische Verwendung unter Nutzung des Gasnetzes.
Aus dieser Gesamtbetrachtung von rechtlichen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Einflussfaktoren entwickelt das Projekt ausgewogene Vorschläge für die Integration von erneuerbaren Gasen für Gesetz- und Verordnungsgeber.

Projektpartner

  • DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH, Leipzig
  • Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg)
  • Becker Büttner Held Part GmbB
  • Gas- und Wärme-Institut, Essen (GWI)
  • DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunter-Institut (EBI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Förderkennzeichen

G 201708

Weitere Informationen zum Thema

Zur Themenseite Forschung Smart Grids

Pressemeldung vom 18.10.2017 zum Projektbeginn von SMARAGD

Pressemeldung vom 11.09.2018  zur Ergebnisvorstellung

 

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Hans Rasmusson
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-843
Forschung zum Thema Netzbetrieb Gas