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Europäische Forschungs-Kooperationen

Die vom DVGW gesteuerte Forschungs- und Entwicklungsarbeit umfasst Projekte im regionalen und nationalen Kontext ebenso wie europaweite Forschungskooperationen. Sie ist die Basis für die technische Weiterentwicklung im Gas-und Wasserfach, fördert die Regelsetzung und Normung und sichert die Qualität der offiziellen Stellungnahmen des DVGW.

Demonstrationsobjekte; © Copyright DVGW

STORE&GO

An dem EU-Forschungsprojekt „Innovative Large Scale Energy Storage Technologies & Power-to-Gas Concepts after Optimisation“ (STORE&GO) mit einem Gesamtbudget von 28 Millionen Euro beteiligen sich 27 Partner aus sechs europäischen Ländern mit dem Ziel, die Funktion des Erdgasnetzes als Speicher und Systemintegrator erneuerbarer Energien weiterzuentwickeln und in Demonstrationsprojekten zu überprüfen.

Über seine Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) leitet der DVGW das Gesamtprojekt und koordiniert die wissenschaftliche Begleitforschung.

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Informationen über das EU-Forschungsprojekt STORE&GO

DVGW koordiniert EU-Forschungsvorhaben zur Rolle des Gasnetzes als Speicher erneuerbarer Energien

ERIG

Sieben führende europäische Forschungs- und Entwicklungsorganisationen* haben 2015 ein Netzwerk für Gas- und Energieinnovation gegründet: Das European Research Institute for Gas and Energy Innovation ERIG. Sie wollen dazu beitragen, den Energieträger Gas in den Übergang hin zu einem auf erneuerbare Energien basierenden Energiesystem der Zukunft zu führen. Die Kooperationsvereinbarung zielt darauf ab, die Rolle des Gases durch die Verbesserung der Effizienz der mit Gas verbundenen Energieumwandlungsprozesse in den Bereichen Haushalt, Gewerbe und Industrie zu entwickeln – insbesondere in Bezug auf Gasanwendungen und andere Nutzungstechnologien.
Darüber hinaus wird ERIG eine strategische Forschungsagenda der Europäischen Union im Bereich Energie und Gas unterstützen. Über seine Mitglieder ist ERIG direkt mit bestehenden Forschungs- und Entwicklungsstrukturen (Forschungsinstitute, Hochschulen, Industrie) in den EU-Ländern verknüpft.

*VSG, DVGW, DGC, AFG, SVGW, EDGaR, Energieforsk

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ERIG ist ein gemeinnütziges Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk für die europäische Zusammenarbeit in der Forschung zu nachhaltigen und innovativen Gastechnologien.

IGU

LNG als Kraftstoff der Zukunft

Die Europäische Kommission bewertet LNG als strategischen Kraftstoff der Zukunft. Denn Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas = LNG) kann zur Energiesicherheit und Diversifizierung beitragen sowie den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge verringern.

Der DVGW als deutsches Charter Member der Internationalen Gas Union (IGU) ist inhaltlich mit verantwortlich für das technische Programm der im Mai 2017 stattfindenden Internationalen Gasforschungskonferenz IGRC. In drei Studiengruppen wird der weltweite Forschungsbedarf identifiziert, Forschungsergebnisse zielgruppengerecht vermarktet und das Thema LNG im Mobilitätssektor weiter vorangetrieben.

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Die International Gas Union (IGU) ist eine global agierende Non-Profit-Organisation mit der Aufgabe, die technische und wirtschaftliche Entwicklung der Gaswirtschaft zu fördern.

Internationale Expertengruppe diskutiert über Forschungsschwerpunkte der globalen Gaswirtschaft

WssTP – The European Technology Platform for Water

Die Europäische Wasser Plattform WssTP, vormals Water Supply and Sanitation Technology Platform, wurde 2004 von der Europäischen Kommission initiiert, um durch Kooperation in der Forschung und Technologieentwicklung die Wettbewerbsfähigkeit des EU Wassersektors zu erhöhen. 2007 wurde die WssTP in eine unabhängige Rechtspersönlichkeit nach belgischem Recht überführt. Heute hat die WssTP vor allem eine beratende Funktion für die EU-Kommission bei der Ausgestaltung von Forschungsprogrammen und bei der Definition von wasserrelevanten Forschungsprioritäten und Leitthemen. In aktuell 16 thematischen Arbeitsgruppen wird zusätzlich ein sehr erfolgreiches Umfeld zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung und Konsortialbildung für Forschungsanträge geboten.

Die Europäische Wasser Plattform WssTP wurde 2004 von der Europäischen Kommission initiiert, um durch Kooperation die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Wassersektors zu erhöhen.