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Die Steuervergünstigung für Erdgas als umweltschonenden Kraftstoff rechnet sich.

01. Juli 2019

GreenGasMobility

Roadmap von Kraftstoffen zur Marktdurchdringung im Rahmen der Energiewende und die kurzfristige Umsetzung des Greening von LNG/CNG (G 201709)
Die Steuervergünstigung für Erdgas als umweltschonenden Kraftstoff rechnet sich.; © Zukunft ERDGAS/Danny Kurz
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.2017 - 07.2019

Projektstatus: abgeschlossen

Förderkennzeichen: G 201709

GreenGasMobility analysiert die Möglichkeiten zur Einführung und Erweiterung sowie zum „Greening“ von gasbasierten Kraftstoffen und Alternativen aus Power-to-Liquid (PtL) für den Straßenverkehr.

Ziele und Methodik

In GreenGasMobility steht die Erstellung einer Roadmap für erneuerbare Kraftsoffe für den Straßenverkehr. Hierbei geht es auch um die Einführung,  die Erweiterung und das „Greening“ von gasbasierten Kraftstoffen und Alternativen aus Power-to-Liquid (PtL).

Folgende Aspekte stehen im Fokus der Untersuchungen:

  • Zeitliche Realisierbarkeit
  • Technische Randbedingungen
  • Verfügbarkeit von Infrastruktur
  • CO2-Minderungspotenziale
  • Kosten

Hierfür werden Energiebedarfsszenarien für „grüne" Kraftstoffe entwickelt und die erforderlichen Infrastrukturausbau- und Umbaumaßnahmen identifiziert. Sowohl Wasserstoff als auch komprimiertes Erdgas (CNG), verflüssigtes Erdgas (LNG) und und Energieträger aus PtL-Verfahren sind Bestandteil der Analysen. Ebenso sollen die Potenziale und Möglichkeiten für das "Greening" von gasförmigen Kraftstoffen aufgezeigt werden. Die betrachteten Szenarien werden abschließend verglichen und bewertet.

 

Hintergrund

Treibhausgasemissionen müssen in allen Sektoren drastisch sinken, denn nur so kann Deutschland seine gesteckten Klimaziele erreichen. Für den Straßenverkehr bedeutet das: Bisher genutzte, CO2-intensive Antriebsarten müssen durch Alternativen ersetzt werden.

Klimafreundlichere Antriebe existieren bereits, haben sich allerdings noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Einerseits weisen batteriebetriebene Fahrzeuge noch geringe Reichweiten und lange Beladungszeiten bei relativ hohen Verkaufspreisen auf. Zudem ergibt sich bei Nutzung des derzeitigen deutschen Strommixes eine schlechtere CO2-Bilanz als bei konventionellen Fahrzeugen. Andererseits besitzen Brennstoffzellen-Pkw, mit Wasserstoff als Kraftstoff, zwar einen hohen Wirkungsgrad. Die flächendeckende Einführung ist jedoch gehemmt durch hohe Fahrzeugpreise, geringe Infrastruktur und kaum regenerativ erzeugten Wasserstoff.

Erdgas ist deshalb ein wichtiges Element für eine zeitnahe Dekarbonisierung der Mobilität. Denn der Einsatz von gasförmigen Kraftstoffen bietet wesentliche Vorteile: Bereits heute existieren ausreichend akzeptierte Fahrzeugtypen mit guten Fahrleistungen. Wird das Gas aus erneuerbaren Quellen wie Biogas oder mittels Power-to-Gas gewonnen, sinken die klimarelevanten CO2-Emissionen auf nahezu Null.

Im Rahmen der GreenGasMobility-Studie wird eine Roadmap bis zum Jahr 2030 mit Ausblick auf 2040 für gasbetriebene Fahrzeuge erarbeitet, die den zeitlichen Ablauf der Einführung und Erweiterung sowie dem "Greening" von gasbasierten Kraftstoffen – einschließlich der Alternativen mittels Power-to-Liquid (PtL) – darstellt. 

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Frederik Brandes
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-844
Forschung zum Thema Mobilität