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Wasserstoff – ein vielseitiger Energieträger

01. Mai 2020

H2 im Netz

Voruntersuchungen zu Gasbeschaffenheitsaspekten bei Transport und Verteilung von Wasserstoff mit Hilfe der bestehenden Erdgasinfrastruktur (G 201921)
Wasserstoff – ein vielseitiger Energieträger; © iStock.com/Petmal
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 03.2020 - 02.2021

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 201921

Ziele und Methodik

Das Projekt H2 im Netz adressiert im Wesentlichen die drei folgenden Fragestellungen:

  • Welche Verunreinigungen können in welchem Umfang bei Herstellung, Transport und Verteilung in den Wasserstoff gelangen?
  • Welche verfahrenstechnischen und betriebsbedingten Maßnahmen können, abhängig von den Anwendungen und deren Anforderungen an die Gasbeschaffenheit, getroffen werden?
  • Welche Probenahme- und Analysemethoden können für die Überwachung der Gasbeschaffenheit eingesetzt werden?

Hierbei wird die gesamte Wertschöpfungskette von der H2-Erzeugung über den Transport und die Verteilung mit Hilfe der bestehenden Erdgasinfrastruktur bis hin zur Wasserstoffnutzung berücksichtigt. Neben den eventuellen Verunreinigungen des Wasserstoffs seitens der Hersteller soll auch betrachtet werden, wodurch Verunreinigungen durch das Gasnetz entstehen können, etwa durch Verdichteröle. Neben einer umfangreichen Datenrecherche sind experimentelle und theoretische Untersuchungen vorgesehen.

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Vorstudie für weitere Detailuntersuchungen wie beispielsweise Felduntersuchungen bei großskaligen, kommerziellen H2-Einspeiseprojekten.

 

Hintergrund

Wasserstoff rückt als Energieträger zunehmend in den Fokus von Politik und Forschung und die Gaswirtschaft möchte zukünftig die Einspeisung und den Transport von Wasserstoff aus klimaneutralen Quellen ermöglichen. Hierfür ist es notwendig, die Wasserstoff-Toleranz der Gasinfrastruktur deutlich zu erhöhen und das geltende europäische und nationale Regelwerk anzupassen.

Die Erweiterung der bestehenden Gasbeschaffenheitsnormen ist dabei grundlegend für den gesamten Regelwerksprozess und muss zeitnah erfolgen. Es besteht jedoch noch Forschungsbedarf zu möglichen Spurenstoffen und notwendigen Aufbereitungsschritten sowie zur Gewährleistung von Anforderungen an die Gasbeschaffenheit. Das Projekt H2 im Netz soll genau diese Fragen klären und damit den angestoßenen Regelwerksprozess maßgeblich unterstützen.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Frederik Brandes
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-844
Forschung zum Thema Gasbeschaffenheit