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01. September 2022

H2-Odor

Wasserstoff-Odorierung als ein Sicherheitselement bei der Versorgung der Allgemeinheit (DVGW-Innovationsprogramm Wasserstoff - G 202136)
Für die technische Sicherheit: mit Odoriermitteln Leckagen entdecken; © DVGW
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 09.2022 - 02.2024

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 202144

Projekt des DVGW-Innovationsprogramms Wasserstoff

Ziele und Methodik

In H2-Odor möchten die Forscher:innen des DVGW-EBI und des DBI-GUT herausfinden, ob konventionelle Odoriermittel für Wasserstoff und Gasgemische verwendet werden können und wie sich diese auf Brennstoffzellenanwendungen auswirken. Dafür sind folgenden Arbeitsschritte geplant:

  • Literaturrecherche zur Eignung und Verfügbarkeit von Odoriermitteln für die Wasserstoffodorierung
  • Olfaktometrische Bestimmung der Geruchsintensität von Odoranten in Wasserstoff
  • Untersuchung des Einflusses der Odorierungskomponenten auf die Anwendungstechnologie z.B. Brennstoffzellen
  • Untersuchung der Möglichkeiten der Entfernung des Odoriermittels vor dem Anwender

 

 

Hintergrund

Bei der Anpassung der Gasinfrastruktur für Erdgas-Wasserstoff-Gemische und reinen Wasserstoff muss die technische Sicherheit ebenfalls berücksichtigt werden. Während in der öffentlichen Erdgasversorgung die Odorierung eine herkömmliche Methode zur Warnung von Leckagen ist, liegen zur Anwendung bei der wasserstoffhaltigen Gasverteilung noch nicht ausreichend Daten vor. Dieser sicherheitstechnische Aspekt muss daher vertiefend untersucht und auch alternative Sicherheitskonzepte in diesem Zuge entwickelt werden. Das Projekt H2-Odor widmet sich daher der Verwendung konventioneller Odoriermittel in Wasserstoff und Mischgasen und deren Auswirkungen auf Brennstoffzellenanwendungen.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Dr. Michael Walter
Hauptgeschäftsstelle / R&D Innovation Programme Hydrogen

Telefon+49 228 91 88-845
Forschung zum Thema technische Sicherheit