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15. Februar 2022

MBS TRINK-ASSET

Asset Management: Machbarkeitsstudie untersucht kollaborative IT-Plattform für Wasserversorger

(DVGW-Zukunftsprogramm Wasser - W 202128)

Eine IT-Plattform hilft, den Zustand der Infrastruktur besser einzuschätzen; © iStock.com/ipopba
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.2022 - 05.2022

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: W 202128

Ziele und Methodik

Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, ergebnisoffen die Ausgangslage für eine kollaborative IT-Plattform in der Wasserwirtschaft zu analysieren, Lösungsalternativen zu identifizieren und deren Machbarkeit, Chancen und Risiken zu bewerten.

Das Projekt enthält folgende aufeinander aufbauende Arbeitspakete:

  1. Bedarfsanalyse: Die Anforderungskriterien der potenziellen Nutzer für eine kollaborative Datenplattform werden ermittelt, ausgewertet und priorisiert. Eine „Ideallösung“ wird skizziert.
  2. Eine Markt- und Umfeldanalyse wird klären, welche existierenden Lösungen die in der Bedarfsanalyse identifizierten Anforderungen erfüllen können.
  3. Machbarkeitsprüfung: Abgeleitet aus der Bedarfsanalyse und Marktanalyse werden zu entwickelnde und bereits existierende Lösungen für eine kollaborative Datenplattform beschrieben. Die zusammengetragenen Alternativen werden anschließend auf ihre (technische, wirtschaftliche, politische und juristische) Machbarkeit geprüft.
  4. Schlussfolgerungen & Empfehlungen.
Hintergrund

Zu den fundamentalen Aufgaben der Trinkwasserversorgung gehören die Erhaltung und der nachhaltige, ressourcenoptimale Betrieb der bestehenden öffentlichen Wasserinfrastruktur. Einem effizienten Asset Management der Wasserversorgung stehen jedoch die historisch gewachsenen Versorgungsstrukturen und eine dezentrale Datenhaltung („Datensilos“) auf Seiten der Wasserversorgungsunternehmen entgegen. Lücken über Bestands- und Prozessdaten zur Infrastruktur erschweren den Beteiligten, sich ein Gesamtbild der Lage zu machen. Deshalb taugen die eigenen Daten nur bedingt als Entscheidungsgrundlage, wenn es darum geht, die technischen und kaufmännischen Belange des Asset-Managements auf die Zukunft auszurichten.

Warum nicht die Daten systematisch erfassen, auswerten und kollaborativ nutzen? Auf welche Weise dies geschehen kann, untersuchen Experten in der Machbarkeitsstudie TRINK-ASSET. Dabei geht es darum, intelligente Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse einzusetzen. Mit einem solchen System lassen sich verfügbare Daten, Informationen und Wissen schneller und in qualitativ hochwertiger Form intern analysieren und unternehmensübergreifend teilen. Durch den Zugang zu einem größeren Datenbestand können vor allem kleine und mittelgroße Wasserversorger ihre bestehende Datenlücken ohne großen Aufwand schließen. Mit der verbesserten Datenbasis können sie künftig qualifiziertere unternehmerische Entscheidungen treffen.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Dr. Julia Rinck
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-221
Forschung zum Thema Wasserqualität