Herstellung von Gasthermen

Manipulationsschutz

Durch aktive und passive Maßnahmen können Manipulationen an Gasinstallationen erschwert und mögliche Auswirkungen minimiert werden.
Herstellung von Gasthermen; © DVGW. Fotograf: Roland Horn
Manipulationsschutz: zusätzliche aktive und passive Maßnahmen im Regelwerk verankert

Die Thematik Einwirkung Dritter und Eingriffe Unbefugter (Manipulationen) wird in den jeweiligen Beiblättern, Ausgabe Dezember 2003, zu den DVGW-Arbeitsblättern G 459-1 „Gas-Hausanschlüsse“ und G 600 „Technische Regel für Gasinstallationen“ behandelt.

Seit 1999 ist in der DVGW energie | wasser-praxis mehrfach zur Themenstellung der Manipulationserschwerung und Reduzierung möglicher Auswirkungen infolge von Eingriffen in der Gas-Hausinstallation sowie der Schadensminimierung bei Einwirkung Dritter z. B. auf die Gas-Hausanschlussleitung berichtet worden.

Die vom Gasfach mit den Energiereferaten und der Bauaufsicht gemeinsam geführte Diskussion sowie die Beratungen in den DVGW-Fachgremien Technisches Komitee "Gasinstallation" und Technisches Komitee "Gasverteilung" mit Herstellern und Anwendern führten nach durchgeführten Machbarkeitsbewertungen zu den entsprechenden Produktanforderungen, die in den DVGW Prüfgrundlagen VP 305, Teile 1 und 2, VP 200, VP 405 sowie VP 634 festgelegt worden sind. Die dazu notwendigen Entwicklungen mussten zunächst durch technisch-wissenschaftliche Labor- und Felduntersuchungen untermauert werden. Im Einzelnen ist über die begleitenden Untersuchungen sowie über eingeführte (z. B. Passivmaßnahmen) und neu entwickelte Produkte (den Gasströmungswächter für den Einsatz innerhalb der Hausinstallation) in den DVGW-Organen informiert worden.

Auf Basis dieser Festlegungen war es schließlich - nach intensiven Einspruchserörterungen - auch in breiter Fachakzeptanz möglich, die Anwendungsregelungen als Ergänzungen sowohl zu dem DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 "Gas-Hausanschlüsse" als auch zu dem DVGW-Arbeitsblatt G 600 "Technische Regeln für Gas-Installationen (DVGW-TRGI'86/96)" - siehe die o.g. Beiblätter - festzuschreiben. 

Seit 1999 ist in der DVGW energie | wasser-praxis mehrfach zur Themenstellung der Manipulationserschwerung und Reduzierung möglicher Auswirkungen infolge von Eingriffen in der Gas-Hausinstallation sowie der Schadensminimierung bei Einwirkung Dritter z. B. auf die Gas-Hausanschlussleitung berichtet worden.

Die vom Gasfach mit den Energiereferaten und der Bauaufsicht gemeinsam geführte Diskussion sowie die Beratungen in den DVGW-Fachgremien Technisches Komitee "Gasinstallation" und Technisches Komitee "Gasverteilung" mit Herstellern und Anwendern führten nach durchgeführten Machbarkeitsbewertungen zu den entsprechenden Produktanforderungen, die in den DVGW Prüfgrundlagen VP 305, Teile 1 und 2, VP 200, VP 405 sowie VP 634 festgelegt worden sind.

Die dazu notwendigen Entwicklungen mussten zunächst durch technisch-wissenschaftliche Labor und Felduntersuchungen untermauert werden. Im Einzelnen ist über die begleitenden Untersuchungen sowie über eingeführte (z. B. Passivmaßnahmen) und neu entwickelte Produkte (den Gasströmungswächter für den Einsatz innerhalb der Hausinstallation) an dieser Stelle bereits informiert worden.

Auf Basis dieser Festlegungen war es schließlich - nach intensiven Einspruchserörterungen - auch in breiter Fachakzeptanz möglich, die Anwendungsregelungen als Ergänzungen sowohl zu dem DVGW-Arbeitsblatt G 459-1 "Gas-Hausanschlüsse" als auch zu dem DVGW-Arbeitsblatt G 600 "Technische Regeln für Gas-Installationen (DVGW-TRGI'86/96)" - siehe die o.g. Beiblätter - festzuschreiben.

Ein intensives Anliegen des Großteils der Gasversorgungsunternehmen und auch des SHK-Handwerks war in der Gesamtdiskussion die Fragestellung zur Behandlung des Bestandes z.B. bei anstehenden Erweiterungen oder Änderungen an den Gasversorgungseinrichtungen. Mit dem, die Beiblätter vorstellenden und erklärenden, Rundschreiben G 06/03 sind daher als weitere Anlagen ebenfalls die entsprechenden Empfehlungen und interpretativen Aussagen der zuständigen Technischen Komitees "Gasverteilung" und "Gasinstallation" zu dieser Thematik verteilt worden.

Hinsichtlich des Einsatzes des Gasströmungswächters (GS) in der Gas-Hausinstallation, das Beiblatt zu G 600 (DVGW-TRGI) betreffend, ergab sich die Notwendigkeit für ein weiteres DVGW-Rundschreiben G 07/04 vom November 2004 mit Auslegungshilfen zur praktischen Umsetzung des DVGW-Arbeitsblattes G 600-B und der Vorgabe von neuen Auswahl- und Bemessungstabellen. In einem parallelen Untersuchungsvorhaben waren Ursachen und Lösungen für inzwischen erkannte vereinzelte Störungsfälle an Gasanlagen, die mit der neuen Technik des GS-Einbaus stehen, zu ermitteln. Die Erkenntnisse und daraus erforderlichen Veranlassungen flossen in die Neufassung des DVGW-Arbeitsblattes G 600 (DVGW-TRGI) ein. Das DVGW-Arbeitsblatt G 600, Stand 2008 berücksichtigt den aktuellen Stand zu dieser Technik.