Arbeiter in Tiefgarage mit aufgerollten Gas- und Wasserleitungen

DVGW-Schadenstatistik und BALSibau

Die DVGW-Schadenstatistik dient als Grundlage zur Entwicklung systematischer Instandhaltungsstrategien. Eine Beteiligung auch Ihres Wasserversorgungsunternehmens ist dabei wichtig. Die Initiative BALSiBau kümmert sich spartenübergreifend um Vermeidung von Baggerschäden an Versorgungsleitungen: durch Schulungen der Bauarbeiter.
Installation von Mehrspartenhausanschlüssen; © DVGW. Foto: Roland Horn

DVGW-Schadenstatistik Wasser

Grundlage für systematische Instandhaltung der Wasserverteilungsanlagen: DVGW-Regelwerk W 402

Der DVGW erhebt seit 1997 Daten von Wasserversorgungsunternehmen zu Schäden und deren Ursachen an Versorgungsleitungen, Hausanschlüssen und Rohrnetzarmaturen. Seit 2010 ist die Erhebung im Arbeitsblatt W 402 geregelt.

Die Auswertung der Daten dient als Grundlage für eine systematische Instandhaltung gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 400-3 „Technische Regeln Wasserverteilungsanlagen (TRWV); Teil 3: Betrieb und Instandhaltung“, Ausgabe 09/2010  und DVGW-Merkblatt W 403 „Entscheidungshilfen für die Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen“, Ausgabe 04/2010.

DVGW-Schadenstatistik Wasser: Auswertung 2013-2015

Bitte beteiligen Sie sich als Wasserversorgungsunternehmen an der Erhebung und tragen Ihre Daten in GaWaS ein!

GaWaS - Strukturdatenerfassung in Gas- und Wasserversorgung
Ihre Beteiligung unterstützt die Aussagefähigkeit des hohen Sicherheitsstandards im deutschen Wasserfach!
  • Darstellung der Sicherheit der öffentlichen Wasserversorgung
  • Grundlage zur Entwicklung systematischer Instandhaltungsstrategien
  • Verminderung und Vermeidung von Schäden
  • Je größer die Beteiligung ist, umso eher können Trends bei der Schadenentwicklung erkannt werden
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Initiaitive BALSiBau

Vermeidung von Baggerschäden an Versorgungsleitungen

Arbeiter vor Baggerfahrer
Anweisung an Baggerfahrer © DVGW. Foto: Frank Behrend

"Stadtteil stundenlang ohne Strom" - "Gasexplosion bei Baggerarbeiten" - "Rohrbruch: Wassermassen überschwemmen Straße". Solche Schlagzeilen werden in der Regel teuer für das Unternehmen, dessen Baumaschine bei Erdarbeiten Schäden verursacht hat. An den Netzen von Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen werden jährlich Schäden in Höhe von 200 Millionen Euro angerichtet - die Folgen von Versorgungsausfällen und Personenschäden nicht mit eingerechnet.

Auch der Auftraggeber steht  in der Verantwortung, wenn er nicht auf qualifiziertes Personal im Sinne des Technischen Sicherheitsmanagements TSM geachtet hat.

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Leitungsbetreiber zur Schadensminimierung im Bau (BALSibau) setzt auf Aufklärung und Schulungen, um Baggerschäden von Versorgungsleitungen zu verhindern. Der DVGW, einer der spartenübergreifenden Unterstützer der Initiative, hat mit dem Technischen Hinweis GW 129 die Grundlage geschaffen. VDE|FNN flankiert diesen Schulungsplan mit dessen Hinweis S 129.

Branchenübergreifende Schutzmaßnahmen für Versorgungs- und Telekommunikationsnetze bei Baumaßnahmen

Sicherheit bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen - Schulungsplan für Ausführende, Aufsichtsführende und Planer