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Werkstoffe in der Trinkwasser-Installation

Zu den wichtigen Aspekten in der Trinkwasser-Installation zählt die Auswahl von geeigneten Werkstoffen. Die Werkstoffe und Produkte müssen nicht nur verschiedensten technischen und mechanischen Ansprüchen genügen, sondern vor allem auch hygienisch unbedenklich sein. Hierzu werden die Werkstoffe und Produkte im Hinblick auf die Migration chemischer Substanzen und das Wachstum von Mikroorganismen geprüft. Als Grundlage für die Prüfungen dienen verschiedene Regelwerke:

Organische Werkstoffe oder Werkstoffe mit organischen Bestandteilen

Das DVGW-Arbeitsblatt W 270 dient der Prüfung und Bewertung des Wachstums von Mikroorganismen auf den Werkstoffen und Produkten. Es erschien im November 2007 in überarbeiteter Version. Näheres zu den Änderungen können Sie dem Artikel  "Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich - Prüfung und Bewertung" (PDF, 96 KB) entnehmen.

Nach der KTW-Leitlinie des Umweltbundesamtes beziehungsweise den weiteren Leitlinien (Epoxidharzleitlinie, Beschichtungsleitlinie, Schmierstoffleitlinie, Elastomerleitlinie in Erarbeitung) werden u.a. die Zusammensetzung (Rezeptur) der Werkstoffe auf ihre Übereinstimmung mit den Positivlisten (u.a. des BfR) und die Migration von chemischen Substanzen (Einzelstoffe, Summenparameter) bestimmt.

Nähere Informationen zu den KTW-Leitlinien

Epoxidharz

Regelwerk der Rohrinnensanierung in der Trinkwasser-Installation wird überarbeitet. Im September 2009 werden sich unter Federführung des DVGW, die Vertreter der Versorger, des Handwerks, der Prüfinstitute, der Hersteller, der Anwender und der beteiligten Behörden treffen, um das Regelwerk zu aktualisieren.

 Weitere Informationen zum Epoxidharz (PDF, 5 KB)

Metalle

Zu den Informationen zu Metallen beim Einsatz im Trinkwasserbereich siehe Korrosionsschutz