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Plakat mit Daten des Global Renewable Energy Forums 2021

30. August 2021

Global Renewable Energy Forum (GREF) als Hybridveranstaltung

Themen: netto-null Emissionsstrategien im öffentlichen und privaten Sektor und die Rolle von Städten in der Energiewende
Global Renewable Energy Forum 2021; © GREF 2021
Meldung vom 30.08.2021

Immer mehr Staaten und Firmen bekennen sich zu netto-null Emissionsstrategien. Mindestens 73% der globalen CO2 Emissionen sind durch spezifische netto-null Emissionsziele abgedeckt. Die erneuerbaren Energien wachsen kontinuierlich, und ihr Zuwachs erreichte 2020 einen neuen Rekord. Um jedoch auf einen netto-null Emissionspfad zu gelangen, muss der jährliche Zuwachs von Wind- und Solarenergie um das Vierfache bis 2030 steigen. Hierdurch werden die 2020er Jahre ein entscheidendes Jahrzehnt. Um das 1,5 Grad Celsius Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen, benötigt es eine Energiewende, die auf erneuerbaren Energien sowie auf energieeffizienten Technologien basiert.

Städte spielen eine immer wichtigere Rolle für das Erreichen der Energiewende, und dies nicht nur im Stromsektor, sondern auch in Endverbrauchssektoren, wo der Anteil der erneuerbaren Energien nach wie vor zu gering ist, insbesondere dem Transport- und dem Wärmesektor. Diese Sektoren stellen ersthafte Hürden für die Erreichung von netto-null Emissionszielen und somit auch des Pariser Abkommens dar. Besonders im urbanen Wärmesektor ist der Anteil der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren kaum gewachsen.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die englischsprachige Konferenz mit netto-null Emissionsstrategien im öffentlichen und privaten Sektor sowie mit der Rolle von Städten in der Energiewende. Die Konferenz zeigt Wege auf, netto-null Emissionsziele bis 2050 zu erreichen und besonders, wie die nötigen, ambitionierten Ziele bis 2030 erreicht werden können.

Die 5. Auflage des Global Renewable Energy Forum (GREF) wird von der Botschaft der Republik Korea, Außenstelle Bonn, zusammen mit der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) und dem Netzwerk für erneuerbare Energien des 21. Jahrhunderts (REN21) organisiert. Unterstützt wird sie von der Deutsch-Koreanischen Energiepartnerschaft des Ministeriums für Handel, Industrie und Energie der Republik Korea und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Partner der Veranstaltung sind ICLEI, IGA, Eurosolar, UNIDO ITPO Germany, WWEA, die EnergieAgentur.NRW, Germanwatch und DVGW.

Die Veranstaltung findet als hybride Konferenz mit Vorort- sowie Online-Teilnahme am 16. September 2021 von 9:00-13:15 Uhr statt.