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Bundeskanzleramt in Berlin

02. Juli 2026

DVGW fordert, Wasserstoff und Grüne Gase stärker als bisher bei Zukunftsthemen mitzudenken

Regierungsprogramm „Aufschwung und Beschäftigung“
Bundeskanzleramt in Berlin; © AdobeStock.com/Sandra.Höfer

Zum heute von der Bundesregierung vorgestellten Programm „Aufschwung und Beschäftigung“ sagt Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.: 

"Die Bundesregierung hat heute ihr Programm „Aufschwung und Beschäftigung“ vorgestellt. Die Vorschläge zum Bürokratieabbau – etwa bei den Genehmigungsfiktionen –, sowie zusätzliche finanzielle Mittel für die Energieresilienz via Deutschlandfonds, sind zu begrüßen. 

Allerdings fokussiert das Programm bei infrastrukturellen Maßnahmen noch zu stark auf die Stromnetze. Viele Industriebetriebe, Kraftwerke und Gebäude benötigten jedoch Wasserstoff und Biomethan. Daher müssen Gas- und Wasserstoffinfrastrukturen im geplanten Netzausbaupaket dringend mitgedacht werden, wenn vom Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Verteilnetzen die Rede ist. 

Ohne Zweifel sind Wasserstoff und Grüne Gase Zukunftsthemen. Mit dem Hochlauf verbunden ist die Entwicklung neuer Technologien, die Arbeitsplätze schaffen können, Wohlstand sichern und nicht zuletzt die Energieversorgung in unserem Land sicherstellen wird. Auch Wasserstoff ist „Made in Germany“. Wenn die Bundesregierung davon spricht, technologische Führerschaft wieder zurückgewinnen zu wollen, sollte sie den Hochlauf weiter forcieren. Einiges ist schon passiert, der Weg aber noch nicht zu Ende gegangen. Der DVGW hat dies in einem Twopager anschaulich eingeordnet."

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