26. August 2026
Zum Auftakt des heutigen Ostdeutschen Wasserstoffkongresses in Dresden hat der Vorstandsvorsitzende des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches, Prof. Dr. Gerald Linke, die Chancen der digitalen Wirtschaft durch den Wasserstoffhochlauf betont:
„Der Ostdeutsche Wasserstoffkongress zeigt, wie dynamisch sich die Wasserstoffwirtschaft entwickelt. Davon können auch Rechenzentren profitieren. Insbesondere im Osten der Republik wächst ihre Bedeutung als Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Gleichzeitig steigen damit die Anforderungen an Energieversorgung und Infrastruktur. Der zunehmende Ausbau von Rechenzentren stellt neue Herausforderungen an die Energieversorgung, da Stromnetze allein den wachsenden Bedarf künftig nicht überall werden abdecken können. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern eröffnen Wasserstoff und hybride Versorgungskonzepte die Chance, neue Rechenzentrumsstandorte klimafreundlich, sicher und zukunftsfähig zu betreiben. Rechenzentren können damit zu wichtigen Bausteinen einer vernetzten Energiezukunft werden. Besonders für Ostdeutschland bietet sich die Chance, Digitalisierung und Energiewende gemeinsam voranzubringen. Dies schafft Arbeitsplätze und wirkt als positiver Anreiz für weitere Standortinvestitionen.“
Eine in Kürze erscheinende Studie des DVGW zeigt, dass der weitere Ausbau nur gelingt, wenn Strom-, Wasserstoff-, Gas- und Wärmenetze integriert gedacht und geplant werden. Wo Stromnetze an Grenzen stoßen, können Wasserstoff und hybride Versorgungslösungen neue Spielräume schaffen.
Programm Ostdeutscher Wasserstoffkongress
www.ostdeutscher-wasserstoffkongress.de/wp-content/uploads/2026/08/260826_OWK_Programm.pdf
Der DVGW wird in Kürze seine Studie „Zwischen Engpass und Ausbau: Rechenzentren als Treiber integrierter Energiesysteme” vorstellen. Diese wird beim DVGW Kongress (30.09. und 1.10.2026 in Bonn) in einem Pressetermin thematisiert. Eine Einladung geht den Medienvertreterinnen und Medienvertretern rechtzeitig zu.