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28. Juni 2019

Stellungnahme vom 28. Juni 2019

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude
Haus mit Wärmedämmung; © AdobeStock/Gina Sanders
DVGW-Stellungnahme vom 28. Juni 2019

Der DVGW arbeitet mit seinen technischen Regeln und seinen Forschungsaktivitäten an der wirtschaftlichen und schnellen Erreichung der Klimaziele auf einem akzeptablen Weg. Der DVGW sieht im vorliegenden Entwurf die Umsetzung der im Koalitionsvertrag verankerten engen Leitplanken zur Zusammenlegung von EnEG, EEWärmeG und EnEV weitgehend umgesetzt.

Eine implizit ausgeschlossene einseitige Verschärfung des Anforderungsniveaus insbesondere an die Gebäudehülle ist aus technisch-wissenschaftlicher Sicht zur Schaffung eines klimaneutralen Gebäudesektors nicht zielführend. Es ist vielmehr dem Optimum von Primärenergieeinsparung, Effizienzsteigerung der Heiz- und Kühltechnologien sowie dem Einsatz erneuerbarer und klimafreundlicher Brennstoffe ein ordnungspolitischer Entfaltungsraum zu geben.

Gleichwohl bleiben durch die sehr strikte Umsetzung des Koalitionsvertrages innovative Vorschläge des technisch-/wissenschaftlichen Gasfaches der letzten Jahre zu schnellem, effektivem und wirtschaftlichem Klimaschutz im Gebäudebereich ungenutzt.

Ansprechpartner
Bei Fragen zu dieser Stellungnahme wenden Sie sich bitte an Dr. Volker Bartsch
Dr. Volker Bartsch
Hauptgeschäftsstelle, Standort Berlin / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon+49 30 24 08 30 95
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Diese Stellungnahme ist Bestandteil der Themenseite Wärmemarkt.