
Energie Lunch & Learn vom 26. Februar 2026
Deutschlands Wasserstoff-Bedarf wird sich nicht nur durch heimische Produktion decken lassen. Neben dem Import per Pipeline sind maritime Wasserstoffimporte eine Möglichkeit, klimafreundlichen Wasserstoff aus Ländern mit hohem Potenzialen an Erneuerbaren Energien nach Deutschland zu importieren. Wasserstoff-Derivate wie Ammoniak, flüssiger Wasserstoff, Dimethylether, Methanol und synthetisches Methan können im Exportland mit Wasserstoff aus Elektrolyse erzeugt, per Schiff transportiert und an Terminals in Deutschland durch Umwandlungsanlagen wieder in gasförmigen Wasserstoff umgewandelt werden. Die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT hat im Rahmen des Forschungsprojekts LNG2Hydrogen erforscht, wie LNG-Terminals für den Import von Wasserstoff und seinen Derivaten weitergenutzt werden können. Wie viel Kapazitäten an H2-Terminals für Deutschland notwendig sind, welche Fläche diesen benötigen und wie hoch Effizienz und Kosten für notwendige Investitionen sind, erläuterte Christiane Zeller (DVGW-EBI) in diesem Lunch & Learn.