
Energie Lunch & Learn vom 4. September 2024
Die Wasserstoffproduktion in Deutschland soll in den kommenden Jahren hochgefahren werden. Insgesamt wird hierfür der Aufbau von Anlagen für die Wasserelektrolyse mit einer Leistung von mindestens 10 Gigawatt anvisiert. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl geeigneter Standorten ist, wie sich deren Ansiedlung auf den lokalen oder regionalen Wasserhaushalt auswirken. Um den Wasserbedarf einschätzen zu können, muss einerseits die Wassermenge berücksichtigt werden, die für die Elektrolyse bzw. die Erzeugung eines Kilogramms Wasserstoff benötigt wird. Andererseits ist es entscheidend, auch den Wasserbedarf für die Kühlung der Anlagen zu betrachten.
Am 4. September 2024 erläuterten Dr. Florencia Saravia von der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut am KIT und Dr. Stefan Gehrmann vom DVGW, wie ein Elektrolyseur gekühlt werden kann und wie viel Wasser für das jeweilige System benötigt wird.