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Mann klettert auf Leiter in Industrieanlage

Technisches Sicherheitsmanagement

Kernaufgabe des Technischen Sicherheitsmanagements ist die Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns der Unternehmen und die gleichzeitige Kompetenzstärkung der technischen Selbstverwaltung der öffentlichen Gas- und Wasserversorgung

Exakt zugeschnitten auf die notwendigen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen hat der DVGW Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche formuliert und sie in den DVGW-Arbeitsblättern G 1000, G 1010, G 1030, G 1040 und W 1000 als anerkannte Regeln der Technik veröffentlicht. Unterstützt mit aufeinander abgestimmten Leitfäden sind diese Arbeitsblätter eine ausgezeichnete Basis zur Gewährleistung einer rechtssicheren Aufbau- und Ablauforganisation der Unternehmen. Abgerundet und in die Praxis umgesetzt werden die Technischen Rahmenbedingungen durch die Einführung des überbetrieblichen Technischen Sicherheitsmanagements des DVGW. Nach einem Kontaktgespräch mit interessierten Unternehmen erfolgt in aller Regel auf Grundlage der ausgefüllten und vorbereiteten Leitfäden ein Überprüfungsgespräch mit unabhängigen und kompetenten TSM-Experten. Die in den Überprüfungsverfahren nachgewiesene Umsetzung der zu beachtenden Technischen Regeln wird den Unternehmen in Form einer DVGW-Bestätigung bescheinigt.
Exakt zugeschnitten auf die notwendigen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen hat der DVGW Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche formuliert und sie in den DVGW-Arbeitsblättern G 1000, G 1010, G 1030, G 1040 und W 1000 als anerkannte Regeln der Technik veröffentlicht. Unterstützt mit aufeinander abgestimmten Leitfäden sind diese Arbeitsblätter eine ausgezeichnete Basis zur Gewährleistung einer rechtssicheren Aufbau- und Ablauforganisation der Unternehmen. Abgerundet und in die Praxis umgesetzt werden die Technischen Rahmenbedingungen durch die Einführung des überbetrieblichen Technischen Sicherheitsmanagements des DVGW. Nach einem Kontaktgespräch mit interessierten Unternehmen erfolgt in aller Regel auf Grundlage der ausgefüllten und vorbereiteten Leitfäden ein Überprüfungsgespräch mit unabhängigen und kompetenten TSM-Experten. Die in den Überprüfungsverfahren nachgewiesene Umsetzung der zu beachtenden Technischen Regeln wird den Unternehmen in Form einer DVGW-Bestätigung bescheinigt.
Weitere Information finden Sie auf den Seiten
Modernisierung des Verfahrens zum Technischen Sicherheitsmanagement

In der schnelllebigen Geschäftswelt von heute nimmt die Anpassung der Organisationsprozesse in den Ver- und Entsorgungsunternehmen viel Zeit in Anspruch. Da Änderungen der unternehmenseigenen Abläufe, Gesetze, Vorschriften und Technischen Regelwerke zeitnah umgesetzt werden müssen, gewinnt der kontinuierliche Verbesserungsprozess immer mehr an Bedeutung. Den Gültigkeitszeitraum von fünf Jahren für eine absolvierte TSM-Überprüfung mit einer schriftlichen Abfrage nach 2,5 Jahren halten die zuständigen Verbände vor diesem Hintergrund für nicht mehr zeitgemäß. Ziel der am Ende dieser Information gelisteten Verbände ist es, die Unternehmen über einen neuen Prüfrhythmus bei den kontinuierlichen Anpassungen zu unterstützen. Systematisierte Abläufe und deren engmaschige Prüfungen und Kontrollen sind beim Technischen Sicherheitsmanagement ein entscheidender Faktor.

Die Verbände haben sich daher entschlossen, den Rhythmus der TSM-Überprüfungen wie folgt anzupassen: Der Gültigkeitszeitraum der TSM-Bestätigung beträgt in Zukunft sechs Jahre, unter der Voraussetzung einer erfolgreichen Zwischenprüfung nach drei Jahren. Zur Zwischenprüfung werden mithilfe einer Checkliste wesentliche Aspekte (wie z. B. Aufbau- und Ablauforganisation, Schnittstellen und Qualifikationen) abgefragt, gleichzeitig wird auch der Umgang mit dem Handlungsbedarf aus der vorangegangenen Prüfung betrachtet. Diese Unterlagen werden schriftlich eingereicht und durch die TSM-Stellen bewertet. Anhand der Unterlagen entscheiden die jeweiligen TSM-Stellen der Verbände dann, ob eine Zwischenprüfung vor Ort erfolgen muss. Findet ein Ortstermin statt, soll der zeitliche Aufwand auch bei spartenübergreifenden Zwischenprüfungen die Dauer von einem Tag nicht überschreiten. Am „Vieraugen-Prinzip“ wird festgehalten. Diese Vorgehensweise reduziert die Vorbereitung im Unternehmen zur darauffolgenden regulären Prüfung erheblich und ermöglicht darüber hinaus eine Synchronisation mit anderen Managementsystemen nach ISO.
Anlässlich der Zwischenprüfung wird eine Prüfungsdokumentation erstellt und eine entsprechende Anpassung der TSM-Bestätigung vorgenommen.

Die Änderung der Gültigkeitsdauer tritt für alle TSM-Überprüfungen ab dem 1. Juli 2019 in Kraft. Zu den Verbänden, die sich im TSM-Koordinierungskreis zusammengeschlossen und diese Änderungen veranlasst haben, gehören neben dem DVGW die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. (AGFW), der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V. (VDE), der Fachverband Biogas e. V. und der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (Primagas).

Informationen zu TSM

Das Technische Sicherheitsmanagement des DVGW liefert eine branchenspezifische Lösung zur Erreichung und Überprüfung der Organisationssicherheit. Die Vorgaben des DVGW-Regelwerkes bilden die Grundlage für das freiwillige System zur Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns und die gleichzeitige Kompetenzstärkung der technischen Selbstverwaltung. Die Vorgaben werden jeweils in DVGW-Arbeitsblättern definiert und spiegeln u. a. die rechtlichen Anforderungen hinsichtlich Organisation, Anlagensicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz wider. Mit der Einführung eines TSM sollen mögliche Defizite in der Organisation systematisch erkannt und behoben werden. Die Umsetzung der Vorgaben trägt zur Schaffung transparenter Strukturen, zur Erhöhung der Sicherheit gegen Organisationsverschulden und zur Einhaltung der Qualifikationsanforderungen bei. Aufwand und Nutzen stehen dabei in angemessenem Verhältnis zueinander.

Das TSM wurde spezifisch zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Gas- und Wasserversorgung entwickelt und ist daher das Mittel der Wahl, wenn ein Versorgungsunternehmen im Hinblick auf seine Aufbau- und Ablauforganisation seine Haftungsrisiken minimieren und die Handlungssicherheit für Mitarbeiter und Führungskräfte festigen will. Darüber hinaus ist das TSM ein mit überschaubarem Aufwand anzuwendendes Instrument, das mit Nutzung der Fragen aus den TSM- Leitfäden des DVGW die Einführung mit Ermittlung des Status quo, der Identifikation von Handlungsfeldern und der Selbstbewertung der Unternehmen gut unterstützt.
Am Beispiel des technischen Services der Stadtwerke Kiel wird aufgezeigt, wie ein Qualitätsmanagement bzw. TSM-System aufgestellt sein muss, um die heutigen Herausforderungen an Flexibilität zu bewältigen und gleichzeitig noch den Anspruch auf eine sogenannte "rechtssichere Organisation" zu erfüllen.
Ihre Ansprechpartner im DVGW
Fachliche Fragen zu TSM Wasser
Thomas Köhler
Hauptgeschäftsstelle / Gastechnologien und Energiesysteme

Telefon+49 228 91 88-920
Fachliche Fragen zu TSM Gas
Ekkehard Langer
Hauptgeschäftsstelle / Gastechnologien und Energiesysteme

Telefon+49 228 91 88-909
Ihre Ansprechpartnerin für die Durchführung eines TSM-Verfahrens Gas, Wasser, Strom
Für die Sparte Strom werden die Prüfungen in Kooperation mit dem VDE FNN durchgeführt.
Ulrike Groll
DVGW Service & Consult

Telefon+49 228 91 88-741
Durchführung von TSM-Prüfungsverfahren
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  • TSM/Technisches Sicherheitsmanagement
  • für Versorgungsunternehmen
  • für Industrie und Gewerbe
  • 100-prozentige Tochter des DVGW
Zur Seite der DVGW S&C GmbH
Die DVGW-Gruppe bietet folgende Leistungen zu TSM an:

TSM-Überprüfungen der Sparten Gas (Erdgas, Biogas, Flüssiggas), Wasser, Strom

TSM-Überprüfungen Erdgasanlagen auf Werksgelände und im Bereich betrieblicher Gasverwendung

Beratung zum Technischen Sicherheitsmanagement (TSM)

Beratung zum Betriebs- und Organisationshandbuch für den technischen Bereich

TSM-Erfahrungsaustausch
Forum für Technische Führungskräfte und TSM-Verantwortliche in der Energie- und Wasserversorgung
  • Informations- und Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen und den neuesten Stand des Technischen Sicherheitsmanagements
  • Aktuelle Themen aus dem Bereich des Technischen Sicherheitsmanagements
  • z.B. Organisation von Betriebsprozessen, Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden
  • Auswahl und Führung von Mitarbeitern etc.
Zum TSM-Erfahrungsaustausch
Regelwerke zu den TSM-Prüfverfahren

Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Gasversorgungsanlagen)

Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Trinkwasserversorgern

Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Erdgasanlagen auf Werksgelände

Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung, Aufbereitung, Konditionierung oder Einspeisung von Biogas

Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur Sammelversorgung mit Flüssiggas